Berufliche Schulen in Korbach und Bad Arolsen

 

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Hier finden Sie Presseberichte aus den letzten Monaten. Zu den weiter zurückliegende Berichten gelangen Sie über unser Pressearchiv, das bis zum Jahr 2000 zurück reicht.
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Die neuesten Presseberichte:

07-2010 - Berufsschüler des "Biogartens Flechtdorf" präsentieren Projekte
07-2010 - Freisprechungsfeier für Gesellen im Tischlerhandwerk und Holzbearbeiter
06-2010 - Die Fachoberschule der Beruflichen Schulen Korbach verabschiedete gestern ihre Absolventen
06-2010 - Schüler der Berufsfachschule nach erfolgreichen Prüfungen gestern feierlich verabschiedet
06-2010 - Berufliche Schulen verabschieden über 300 Absolventen aus Wirtschaft, Verwaltung und Gesundheit
06-2010 - Abischerz der Beruflichen Gymnasiasten - Mitschüler und Lehrer machten mit
06-2010 - Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums nehmen in der Stadthalle Zeugnisse entgegen
06-2010 - 39 neue Parkplätze für Berufsschüler
06-2010 - Einmalige Schulcaféteria bei der Projektwoche der angehenden Hotel- und Gaststätten-Betriebswirte
05-2010 - Kreisverkehrswacht klärt an Beruflichen Schulen über Gefahren im Straßenverkehr auf
05-2010 - Projektwoche für Studierende der Fachschule für Betriebswirtschaft
05-2010 - "European Business Project": Englische und deutsche Schüler präsentieren ihre Ergebnisse
04-2010 - 23. Nord- und osthessische Bezirksjugendmeisterschaft des Dehogat
04-2010 - Volleyball- und Badminton-Turniere
03-2010 - Berufsschüler bilden aus - Korbacher Haupt- und Realschüler erkunden Arbeitswelt
02-2010 - Berufsschüler erforschen britischen Markt
02-2010 - Handelsschule besuchte Übungsfirmenmesse
02-2010 - Schüler stellen Projekte vor
02-2010 - Abiturienten im Trainingslager
02-2010 - Hausmeister im Ruhestand
02-2010 - Lösung für Parkplatznot am Schulzentrum
02-2010 - Berufliche Schulen beschreiten neue Wege - Sechster Pädagogischer Tag
02-2010 - Schüler sahen sich in Bankenstadt um - Leistungskurs Wirtschaftslehre besucht Frankfurt
01-2010 - Studiendirektor Jürgen Burow in Ruhestand verabschiedet
01-2010 - Schüler und Studenten sammeln Spenden - Hilfe für Haiti
01-2010 - Heimat in Bildern: Schüler stellen Fotografien aus
01-2010 - Leistungskurse des Beruflichen Gymnasiums Korbach in Frankfurt - Bundesbank und Börse besucht

... Presseberichte aus dem vergangenen Jahr finden Sie hier

 

Sicherer Umgang mit neuen Medien

Berufsschüler des "Biogartens Flechtdorf" präsentieren Projekte

PressebildKorbach. Wie sucht man im Internet nach Informationen? Darf ich Texte einfach kopieren? Wie kann man ein Bild bearbeiten und wie bedient man eine Präsentations-Software? Das sind einige der Fragen, die im Unterricht für "Menschen mit Behinderung" in den Beruflichen Schulen in Korbach geklärt wurden. Medienkompetenz ist für alle jungen Menschen wichtig, auch wenn sie nicht so oft mit dem PC zu tun haben wie ihre Mitschüler in regulären Ausbildungen oder Schulformen. In den Sozialen Netzwerken wie SchülerVZ oder "Wer kennt wen" findet man letztendlich alle wieder, egal aus welcher Schulform.Dies nahm Fachlehrer Volker Scharfe zum Anlass, ein Projekt zum Thema "Sicherer Umgang mit den neuen Medien" umzusetzen. Neben dem allgemeinbildenden und praktischen Unterricht, der für die Schüler während der zweijährigen Berufsbildungsmaßnahme angeboten wird, begann die Lerngruppe des "Biogartens" Flechtdorf, sich intensiv mit Recherche im Internet, dem Sammeln und Zusammenfassen von Texten und dem Präsentieren mit PC und Beamer vertraut zu machen.Am letzten Berufsschultag präsentierten die jungen Leute ihre Projekte. Fabien Bornscheuer berichtete über die Polizei, Patrick Richter stellte die Aufgabenbereiche und Ausstattung der Feuerwehr vor. Julia Wilhelmi versuchte mit ihrem Projekt "Das Korbacher Krankenhaus" den Zuschauern die Angst vor einem Klinikaufenthalt zu nehmen, und Christian Hetzger zeigte, was man aus einer alten "Rostbeule" durch Autotuning machen kann. Lustig wurde es, als Dennis Weitzel die Zeichentrickserie "Die Simsons" vorstellte. Für das Musische sorgten Sevgi Ülger mit einer Präsentation des Rappers Bushido und Torsten Koch mit dem Lebenslauf und den Songs der Kultsängerin "Nena". Ein großes Lob sprach Volker Scharfe den Schülern für ihre Leistungen aus. Nach einem gemeinsamen Frühstück nahmen alle ihre Zeugnisse entgegen, für einige auch das letzte, denn ein Teil der Gruppe steigt nun in den Arbeitsbereich ein. (r)

 

Handwerkliches Können, Fleiß und Kreativität

Freisprechungsfeier für Gesellen im Tischlerhandwerk und Holzbearbeiter · Solide Ausbildung absolviert

PressebildTischlergesellen und Holzbearbeiter mit Klassenlehrer Konrad Hackel, Obermeister Hermann Kubat und dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, Wolfgang Führer. Foto: Ulrike Schiefner

13 Auszubildende im Tischlerhandwerk haben ihre Gesellen- und fünf Holzbearbeiter ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden.

von Ulrike Schiefner

Willingen - Usseln. Die jungen Männer haben handwerkliches Können und die notwendigen theoretischen Kenntnisse unter Beweis gestellt – Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausübung ihres Berufs. Am Freitag fand die Freisprechungsfeier im Usselner Kursaal statt.Obermeister Hermann Kubat machte deutlich, dass das Tischlerhandwerk ständig wandelnden Anforderungen gerecht werden muss, angefangen von Bestimmungen des Brand-, Rauch-, Schall- und Denkmalschutzes bis hin zur Energieeinsparung. "Unser Handwerk ist gefragt", betonte er. Kubat verwies auf die besondere Bedeutung einer soliden, breit angelegten Aus- und Weiterbildung. Sein Dank galt Betrieben und Schule, die den jungen Leuten das notwendige Rüstzeug mit auf den Weg gegeben haben. Der Upländer Bürgermeister Thomas Trachte bescheinigte den Gesellen im Tischlerhandwerk und den Holzbearbeitern Einsatzfreude, Zielstrebigkeit und Lernbereitschaft. Er hält es für eine wichtige Aufgabe der Kommunalpolitik, die mittelständischen Handwerksbetriebe als entscheidendes Fundament der Wirtschaft und wichtigen Arbeitgeber zu stützen. "Wir tun, was wir können, um die Rahmenbedingungen zu verbessern", betonte er. Der Verwaltungschef verwies in diesem Zusammenhang auf die Job-Börse, die im Upland eingerichtet wird; sie soll dazu beitragen, die Gemeinde als Ausbildungs- und Lebensstandort noch attraktiver zu gestalten.Auf den hohen Qualitätsstandard, der sich auch in den Gesellenstücken widerspiegelt, und die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die das Tischlerhandwerk eröffnet, wies der Leiter der beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen, Oberstudiendirektor Werner Schmal, hin. Martin Dörflinger, Geschäftsbereichsdirektor der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, machte deutlich, dass mit der jetzt absolvierten Prüfung der Weg des Lernen noch nicht am Ende ist. Neue Techniken, Maschinen, Werkstoffe, gesetzliche Regelungen und Ideen werden dafür sorgen, dass keine berufliche Langeweile aufkommt. Dörflinger sieht in der Bereitschaft zur Fortbildung eine wesentliche Voraussetzung, um den Ansprüchen der Arbeitgeber und der Kunden gerecht zu werden.Der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses, Wolfgang Führer, wies auf die hohen Anforderungen der Prüfung hin. In der Theorie ging es um fachliches Wissen, Gestaltung und Konstruktion, Planung und Fertigung, Montage und Service sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. In der praktischen Prüfung wurde ein Stehpult mit Klappe und im dritten Prüfungsteil das Gesellenstück hergestellt. Die Gesellenstücke werden ab morgen bis zum 16. Juli in der Sparkassen-Geschäftsstelle in Korbach am Nordwall ausgestellt. Zwei frischgebackene Gesellen wurden besonders belobigt für die gute Form ihrer Gesellenstücke (mehr darüber in unserer Dienstagausgabe). In der Feierstunde wurden zudem zwei langjährige Mitglieder des Prüfungsausschusses verabschiedet: Klaus Albrecht als Lehrervertreter und Herbert Pohlmann, der sich selbstständig gemacht hat, als Gesellenbeisitzer.

Tischler und Holzbearbeiter

Folgende Tischler und Holzbearbeiter haben die Ausbildung beendet (in Klammern die Ausbildungsbetriebe): Tischler – Christoph Behle (Schreinerei Behlen, Welleringhausen); Patrik Brendl (Christian Trachte, Schweinsbühl); Michael Ganser, Thomas Korsah, Timo Lochthowe und Alexander Meier (alle Berufsförderungswerk, Korbach); Marcel Grauenhorst (Armin Börger, Willingen); Florian Lippe (Firma Wulf Isenberg, Berndorf); Marcel Matysek (Firma Wilke, Usseln); Alexander Meckelburg (Hans-Jürgen Becker, Bad Arolsen); Sascha Schäfer (Dirk Schlömer, Flechtdorf); Julian Straube (Firma Zimmermann, Ober-Ense); Innungsbester Nils Rahn (Harald Best, Korbach);Holzbearbeiter – Manuel Bolte und Christopher Schneider (beide Berufsbildungswerk Nordhessen, Bad Arolsen); Marco de Lorenzo (Berufsförderungswerk, Frankenberg); Manuel Heerdt (Berufsförderungswerk, Korbach); Innungsbester Denis Stellmann (Berufsbildungswerk Nordhessen, Bad Arolsen. (bk)

 

"Das Leben ist ein Traum, träumt es !"

Die Fachoberschule der Beruflichen Schulen Korbach verabschiedete gestern ihre Absolventen

Pressebild
Gemeinsam mit dem Abschlussjahrgang freute sich Schulleiter Werner Schmal (r.) darüber, dass so viele Schüler ihr Fachabitur bestanden haben. Fotos: Malte Glotz

Fachabiturienten der Fachrichtungen Sozialwesen und Technik wurden mit einer feierlichen Zeugnisübergabe ins "wahre Leben" entlassen.

Von Malte Glotz

Korbach. Offenbar waren die knapp 70 Absolventen der Fachoberschule ein lustiger Haufen. Das zeigen die Fotos, die im Laufe der Entlassungsfeier an die Wand geworfen werden. Auch die Schülerreden sind größtenteils launig, erzählen vom Schulleben, Anekdoten aus zwei Jahren gemeinsamen Lernens und Lebens.

Die Schüler werden jetzt auseinandergehen: Studium, Lehre, Bund und Zivildienst. Schulleiter Werner Schmal verabschiedete sich von ihnen, indem er seinen Schützlingen Mut zusprach, gleichzeitig aber auch mahnte: "Jeder muss sehen, dass er das Gelernte umsetzt." Ähnlich auch Pietro Messana, Klassenlehrer der Sozialwesen-Schülerinnen und Schüler. Er wünschte den Abgängern, "dass jeder von euch seinen Weg findet, auf den er dankbar zurückblicken kann". Ihnen rief er zu, ihr Leben wie einen Traum zu leben, bevor er zur Mundharmonika griff und musikalisch wurde.

Die mit Musik gefüllten Unterbrechungen der Abschlussfeier waren von hoher Qualität. Das in der Schule bekannte Musiker-/Lehrer-Duo "Mitscher und Messina" sorgte für beste Unterhaltung. Gemeinsam mit den Schülern Sarah Königsmann und Mathias Kämper sangen sie etwa "Wonderwall" von Oasis oder "Save Tonight" von Eagle Eye Cherry. Die Schüler konnten dabei so sehr überzeugen, dass sie mit stehenden Ovationen bedacht wurden. Auch Messanas Interpretation von Billy Idols Rebel Yell war von höchster Güte.

Noch vor der Zeugnisübergabe drehten die Sozialwesen-Schüler den Spieß um und verteilten ihrerseits Zeugnisse an die Lehrer. Den Gesichtern war anzusehen, dass diese nicht all zu schlecht ausgefallen sein dürften. Die vier Klassen brachten gleich fünf Klassenbeste hervor, da die 12FOS2 mit Marie-Luise Fieseler-Becker und Carina Kuhnhenn zwei gleich gute Absolventinnen hatte. Geburtstagskind Anna-Deike Baßfeld freut sich ebenso über die tolle Nachricht wie die Brüder Markus und Mike Pelz, der mit der Note 1,2 Jahrgangsbester wurde.

Absolventen der Fachoberschule

PressebildFachoberschuleDie Klassenbesten (v. l.): Carina Kuhnhenn (12FOS2), Mike Pelz (12FOT2), Marie-Luise Fieseler-Becker (12FOS2), Markus Pelz (12FOT1) und Anna-Deike Baßfeld (12FOS1).

Sozialwesen

Klasse 12FOS1: Julia Arnold, Anna-Deike Baßfeld, Sophia Bauer, David Dornieden, Julia Hölzinger, Mathias Kämper, Sarah Königsmann, Maelle Litschel, Anika Mierau, Miriam Pfeil, Svenja Pilger, Hannes Roick, Philipp Rothmaier, Sarina Schreiber, Adrian Trachte, Elisa Verjans, Mareen Wäscher, Gwendolyn Woll.

Klasse 12FOS2: Julia Arbter, Julia Bornmann, Laura Daude, Jelena Decker, Marie-Luise Fieseler-Becker, Eric Fischer, Sabrina Günther, Magdalena Hartung, Emma Kandlen, Carina Kuhnhenn, Irina Lichanow, Lisa Mannweiler, Vanessa Müller, Natalie Pelich, Eva Reese, Yaquba Senden, Mona Teppe, Tina Viering, Regina Wolter, Sevim Yüksel, Lisa Ziegler, Tatjana Zunkel.

Technik

Klasse 12FOT1: Havzi Bajrami, Benedikt Bitter-Schwalenstöcker, Tobias Butterweck, Manuel Dorok, Onur Ersoy, Gernot Gründel, Hendrik Gutmann, Timo Lange, Johannes Mielke, Johann Moor, Nikolai Mühlhausen, René Ozabrick, Markus Pelz, Denis Riedl, Ole Michel Trietsch, Ole Widder, Anton Wingerter.

Klasse 12FOT: Ewgeni Donis, Patrick Heinemann, Phillip Hiller, Mario Krestel, Nico Lange, Paul Nikodemiak, Mike Pelz, Thorsten Schäfer, Marian Schaller, Torben Schüttler, Jens Wetekam.

WLZ - im Juni 2010

 

Die Chance ergriffen und mit Erfolg genutzt

Schüler der Berufsfachschule nach erfolgreichen Prüfungen gestern feierlich verabschiedet

Pressebild
Die erfolgreichen Absolventen der zweijährigen Berufsfachschule mit ihren Lehrern gestern Vormittag nach der Entlassfeier. Foto: Ines Kubat

Korbach. Wie eine turbulente Autofahrt mit Unfällen, so manchen Pannen und Staus – aber auch Lehrern, die Stehengebliebenen als Pannendienst wieder auf die richtige Bahn brachten – so beschrieben die Absolventen Jonas-Jeremias Skroblin und Seda Isikitas rückblickend ihre zwei letzten Schuljahre auf der Berufsfachschule in Korbach.

Nach ihrem Hauptschulabschluss waren die 34 erfolgreichen Prüflinge auf die weiterführende Schule gewechselt, um ihren Realschulabschluss mit einer besonderen berufsqualifizierenden Fachrichtung anzuschließen. "Ihr hattet das Glück, noch unter vier Fachrichtungen euer Neigungsfach auswählen zu können", stellte Schulleiter Werner Schmal fest. In den nächsten Jahren könne die Schule vermutlich wegen schwindender Schülerzahlen nicht mehr eine so große Fächervielfalt bieten.

Ob in den Klassen für Elektro- oder Metalltechnik, Ernährung und Hauswirtschaft oder Sozialpädagogik und Sozialpflege – überall eigneten sich die Schülerinnen und Schüler in ihrem Wahlfach Zusatzwissen an, das manchen in einer Ausbildung als ein ganzes Lehrjahr angerechnet wird. "Sie alle haben die Chance genutzt, den mittleren Bildungsabschluss zu erreichen und werden jetzt, ob direkt in der Ausbildung oder noch in der Fachoberschule, ihren eigenen Weg gehen. Dafür drücke ich Ihnen beide Daumen", so Schmal.

Auf eine kleine Tanzdarbietung von vier Schülerinnen der 10. Klasse der Berufsfachschule nahm Oberstudienrätin und Klassenlehrerin der sozialpädagogischen und -pflegerischen Klasse Bezug: Wie in dem Lied habe es auch in den vergangenen Jahren immer wieder "Ups and Downs" – also Höhen und Tiefen gegeben. Und genau wie beim Tanzen hätten die Heranwachsenden mal miteinander, mal gegeneinander gearbeitet, aber sich auch immer wieder gegenseitig aufgeholfen.

"Als Lehrer mussten wir natürlich auch hin und wieder Verbote aussprechen, wollten euch damit aber nicht ausbremsen, sondern vorbereiten und fit machen für eure berufliche Zukunft", so Opel. Sie wünschte den Schülern, vor allem eine Balance zwischen Arbeiten und Pausieren zu finden und auch den Mut zu haben, neue Wege einzuschlagen.

Bei der anschließenden Zeugnisübergabe freuten sich besonders Kristin Wilke-Lübbert (Sozialpädagogischer und sozialpflegerischer Bereich) sowie Borislavska Mrdja-Stefanovic (Ernährung und Hauswirtschaft), die mit der Durchschnittsnote 1,8 beziehungsweise 2,2 Klassenbeste wurden.

Die Absolventen

Ernährung und Hauswirtschaft, Klassenlehrerin Edda Schmidt: Marc Arnold, Claudia Büngener, Aida Calakovic, Lisa-Katharina Kamm, Andrea Mainusch, Borislavska Mrdja-Stefanovic, Michaela Pais Mamede Mittelstädt und Lisa Rose.

Sozialpädagogischer und sozialpflegerischer Bereich, Klassenlehrerin Karin Opel: Sabrina Bremer, Frauke Bretschneider, Sarah Heinemann, Nina Herrendorf, Sarah Hesse, Anke Huneck, Seda Isikitas, Kevin Jacobs, Joanna Janczewska, Nils Mey, Michelle Müller, Jessica Pohlmann, Claudia Schmale, Jonas-Jeremias Skroblin, Aileen Svendsen, Kristin Wilke-Lübbert und Nicole Witek.

Elektrotechnik, Klassenlehrer Dirk Michel: Friedrich Bastron, Peter Brysiak, Rodson Trostin, Ron Hannemann und Dennis Höhle.

Metalltechnik, Klassenlehrer Herbert Berghöfer: Andreas Heisig, Vladimir Bernhardt und Tobias Jürgens. (ik)

WLZ - im Juni 2010

 

"Nehmt euer Leben selber in die Hand"

Berufliche Schulen verabschieden über 300 Absolventen aus Wirtschaft, Verwaltung und Gesundheit

PressebildSie sind die Besten des Jahrgangs: Schulleiter Werner Schmal (hinten links) ehrte 18 Schüler mit Bestnoten. Fotos: Theresa Demski

Wie ein Einzug ins Achtelfinale sei der erfolgreiche Abschluss der Beruflichen Schulen, erklärte Schulleiter Werner Schmal gestern Abend in der Stadthalle. Die erfolgreichen Absolventen nahmen dort ihre Zeugnisse entgegen.

Von Theresa Demski

Korbach. Mehr als 700 Stühle hatte Schulleiter Werner Schmal stellen lassen. Bei Weitem nicht genug für die vielen Gäste, die gestern Abend die rund 300 Absolventen der Beruflichen Schulen in den Abteilungen Wirtschaft, Verwaltung und Gesundheit verabschieden wollten. Doch auch auf den Stehplätzen war der Jubel groß, als die erfolgreichen Schüler ihre Zeugnisse auf der Bühne abholten. Zuvor hatten Lehrer, Schüler und Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf abwechslungsreiche Jahre zurückgeblickt und einen Ausblick gewagt. "Die Vorrunde haben Sie überstanden", lobte Schulleiter Werner Schmal. Er appellierte an die Absolventen, Mut zu beweisen. "Nehmt euer Leben selber in die Hand, trefft Entscheidungen und wagt auch mal große Schritte", betonte Schmal.

Zu denen machte auch Bürgermeister Klaus Friedrich Mut. "Ich wünsche Ihnen viele Siege, wenige Unentschieden und keine Niederlagen", erklärte Friedrich getreu dem vorherrschenden Thema, "bleiben Sie fair und nehmen Sie es sportlich.

"Für die Festrede hatten die Beruflichen Schulen Christian Ullrich, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren, eingeladen. Auch er ermutigte die Absolventen, Eigenverantwortung zu zeigen. "Sie gestalten Ihr Leben selbst", so Ullrich, "dafür braucht man schon mal Durchhaltevermögen." Das haben die Schüler bereits während der vergangenen Jahre bewiesen.

Für besonders gute Noten wurden folgende Absolventen geehrt: Svenja Scheele (2,2), Janin Bloch (1,7), Alisa Wolf und Tobias Stummer (2,1), Angela Ernst (1,8), Stephanie Briel (1,3), Carina Foth (1,3), Karina Senftner und Sebastian Bärenfänger (1,8), Christian Schäfer (1,5), Nicole Albrecht (1,4), Barbara Wölfel (1,3), Maximilian Heß (1,2), Sarah Jannermann (1,6) und Anja Wiegand (1,8, in der praktischen Prüfung 1,0). Barbara Wölfel wurde zusätzlich vom Steuerberaterverband Hessen als beste Absolventin der Steuerfachangestellten ausgezeichnet.

Gerne erinnerten sich die Schüler während ihrer Reden an Jürgen Burow, der den Jahrgang lange als Abteilungsleiter begleitet hatte, bevor er in den Ruhestand ging. "Nun sind wir mit allerhand Wissen ausgerüstet worden", gestanden die Absolventen ein, "jetzt wollen wir zeigen, wie erfolgreich wir es einsetzen können." Talent bewiesen unterdessen Tobias Stummer und Viktoria Rohde, die für die musikalische Unterhaltung während der Abschiedsfeier sorgten.

Absolventen legen in 16 Fachrichtungen erfolgreich Prüfungen ab

PressebildAuch Tobias Stummer gehörte zu den Besten, stand aber während des Fototermins mit Viktoria Rohde auf der Bühne.

Folgende Schüler der Beruflichen Schulen haben erfolgreich ihre Prüfungen abgelegt:

Medizinische Fachangestellte: Lydia Breße, Magdalena Engel, Irina Fromm, Anna-Karina Hess, Melek Kilinc, Inna Laiske, Nora Mateos-Mateos, Anika Möseler, Maria Magdalena Orth, Julia Radke, Sarah Raufeiser, Olga Richter, Nikola Wagner, Anja Wiegand, Franziska Christiane Zarges, Olga Blum.

Bürokaufleute: Diana Backschat, Lydia Baumann, Simon Braisz, Kristina Buchmiller, David Buchta, Nicole Dallenes, Valmire Hyseni, Claudia Fleck, Daniela Foesch, Carina Foth, Anna Gelbert, Ann-Kristin Hamel, Arthur Iwaniak, Aline Jäger, Anita Jankowski, Nelli Kandlen, Dirk Kleinschnittger, Julia Köhler, Daniela Reinhard, Ekaterina Scheglow, Natalie Schidlowski, Tamara Schmidt, Lisa Scholz, Janine Schröder, Carolin Spratte, Davin Stadtler, Andreas Verning, Jan-Hendrik Vogel, Martina Welzel.

Einzelhandelskaufleute: Igor Brandt, Sabrina Bunte, Michael Gabel, Dimitri Gärtner, Maxim Gejer, Jennifer Helmetag, Kai Herwede, Kristina Leis, Jan-Hendrik Lühmann, Christopher Otte, Claudia Römer, Sebastian Schiller, Jennifer Szymanski, Elena Wagner, Florian Walter, Irina Willmann, Julia Bosch, Angela Fuchsberger, Katharina Kolomiez, Christopher Kurzrock, Veronique Ludwig, Natalie Martens, Olga Marz, Josephine Metz, Manuel Möller, Eduard Potozki, Dennis Relke, Jennifer Richter, Nora Rode, Julia Thiele.

Industriekaufleute: Ricarda Angern, Heinz Berghöfer, Bartek Brysiak, Etien Crüsemann, Pamela Fistler, Sergej Geweiler, Nicole Graf, Violeta Hasanmetaj, Melanie Hendel, Zatrick Henricy, Thomas Hoppe, Aline Jäger, Johanna Jamrosy, Dennis Kasper, Oliver Klute, Sarah Liese, Nicole Linnenweber, Valeri Miller, Niklas Nebe, Jessica Römer, Christian Schäfer, Sarah Schlenke, Stefan Schmidt, Josef Schreiber, Tobias Siefert, Carina Steinbach, Hagen Woywod.

Steuerfachangestellte: Yvette Ay, Manuela Bednarek, Vera Büchsenschütz, Svenja Hartmann, Margarete Henke, Sabrina Hoffmann, Stefanie Jakob, Paulina Lust, Michael Obermeier, Olga Pranzioch, Patricia Wilke, Matthias Wojciechowski, Barbara Wölfel.

Zahnmedizinische Fachangestellte: Katharina Brauer, Viviana Esposto, Kristina Gerink, Maria Grad, Helena Herliz, Sarah Jannermann, Kathrin Kessler, Elena Kolb, Olga Kosman, Nadine Kuntzemann, Jana Lippe, Karoliona Nedza, Christin Pusch, Marina Sidorow, Natalja Sticker, Vanessa Stirb lies, Jessica Walter.

Bankkaufleute: Christine Adloff, Marko Arend, Sebastian Bärenfänger, Viktoria Bergen, Ann-Kathrin Dohl, Nadine Evers, Eva Hartwig, Katharina Jakovlev, Florian Niem, Florian Schmitt, Tobias Schöneweiß, Karina Senfter.

Verkäufer: Martin Bräuning, Carina Büscher, Andreas Fedorow, Lena Geist, Ann-Katrin Giese, Jasmin Gottmann, Dominique-Denise Herfurth, Olga Herter, Nicole Jamil Salih, Olga Kandlen, Sebastian Kühne, Janine Magalhase-Mendes, Eduard Newidomskirch, Valentina Rimer, Alena Schlegel, Sarah Stöhr, Sebastian Welsch, Sandra Witte, Abber Al Humaikani, Vera Bajer, Jennifer Bechmann, Rene Alexander Dönnewald, Jennifer Egert, Kristina Huber, Elvira Krom, Christina Lieb, Jan Schareina, René-Marcel Stalder, Anette Stencel, Ailina Sude, Ludmilla Tischtschenko, Patrick Wijgaerts, Lisa Nitsch.

Groß- und Außenhändler: Stephanie Briel, Philipp Brüne, Mehmet Citlak, Dominik Gass, Katharina Hesse, Lena Merhof, Sarah Pauli, Sabine Polzer, Stefan Rehrmann, Dominick Reinhardt, David Schelberger, Carolin Schulze, Tobias Strasen.

Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte: Nicole Albrecht, Janine Bandlow, Sandra Felgentreter, Milena Hesse, Carolin Koch, Julia Martel, Teresa Ruhwedel, Laura Steck, Miriam Strüning, Marina Wagner.

Verwaltungsfachangestellte: Nadine Albrecht, Ann-Christin Bärenfänger, Tanja Behr, Alisa Brand, Michaela Briel, Verena Burghardt, Madeleine Dämmer, Jasmin Hartmann, Maximilia Heß, Carolin Knipschild, Moritz Lange, Julia Lübker, Anika Pohlmann, Steven Schneider, Denise Voege, Patrick Voß.

Berufsfachschule Gesundheit: Anja Biewald, Franziska Figge, Rebecca Henry, Susanne Islami, Simon Küthe, Regina Mitsch, Hatice Özyürek, Lisa Schreiber, Milana Sekulic, Jaqueline Seltmann, Sebastian Senff, Valentina Trostin, Eugenia Volobueva.

Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung: Kartal Ayal, André Bangert, Tim Drews, Agnieszka-Anna Pasmionka, Darja Petruk, Cheila Valdez.FOS Arolsen: Felix Bock, Max Bremer, Valeska Dämmer, Angela Ernst, Jasmin Frankfurth, Gerrit Hanke, Pierre Kerstin, Anika Kirner, Eugen Krom, Stefan Krom, Stefan Krug, Christian Landau, Thomas Nebel, Ksenija Ott, Ewgenija Sesler, Jana Sommer, Laura Wilhelmi.

FOS Korbach, 12FOK1: Latif AlHomssi, Lena Bauch, Janin Bloch, Alfonso Ciervo, Kim-Marvin Grohse, Hendrik Hamel, Viktor Hardt, Carmen Ittermann, Monika Jessinghausen, Tobias Kleinschnittger, Beeke Künkler, Raphael Leibfacher, Sebastian Litschel, Jan-Niklas Nolte, Wladimir Pfeifer, Artur Radmacher, Larissa Ritter, Kristina Wagner.

FOS Korbach, 12FOK2: Melanie Griesche, Christoph Keindl, Robin Ottens, Carsten Potthof, Viktoria Rhode, Julia Saure, Florian Scheele, Nadine Scheuermann, Annika Schott, Funda Sengül, Andreas Seuthe, Claudia Staniek, Lars Stracke, Tobias Stummer, Marius Teppe, Aline Thum, Daniel Vach, Denis Vaynshteyn, Alisa Wolf.

Einjährige höhere Berufsfachschule: Handan Ardic, Nicole Asmuth, Björn Bremmer, Buket Ersoy, Amire Fejza, Maike Friebel, Patrick Grebe, Valerie Kachalina, Evelyn Kaib, Marc Kloc, Kristina Litz, Kewin Steven Majores, Markus Peeters, Svenja Scheele, Christoph Schlömp, Karin Schweizer, Nadine Simons, Michael Steinhof, Caglar Yavuz.

Fachschule für Wirtschaft: Susanne Bangert, Dirk Engelhard, Rieke Graß, Michael Gressler, Karin Grosche, Jessica Hammer, Timo Kiepe, Sarah Kleinschnittger, Dennis Lechmann, Julia Mann, Tanja Pitter, Thomas Sattler, Ingrid Schlömer, Karina Schreiber, Petra Steffen, Karin Wagner und Sabine Weißenfeld.

WLZ - im Juni 2010

 

Tänzchen auf dem Schulhof

Abischerz der Beruflichen Gymnasiasten - Mitschüler und Lehrer machten mit

PressebildFeierten ausgelassen ihren Abschluss: die Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums. Foto: Vogel

Korbach. Spontanität und Kreativität charakterisieren die Abiturienten 2010 des Beruflichen Gymnasiums.Unter dem Motto „Komm einfach und bringe etwas Lustiges mit“ hinterließen die Absolventen ein prägendes Bild: Das Denkmal vor den Beruflichen Schulen in Korbach wurde nachts zu einem Vulkan umfunktioniert, davor große Lautsprecher, die das gesamte Gebäude beschallten. „Ich musste unter anderem dem Kultusministerium am Telefon erklären, dass die Musik im Hintergrund nicht gang und gebe ist“, bemerkte Schulleiter Werner Schmal mit einem Augenzwinkern.

Schon nachts um 4 Uhr trafen die ersten 13er auf dem Schulhof ein. Mit Bauzäunen sperrten sie die Eingänge zum Parkplatz ab, damit vor Schulbeginn niemand ungezahlt an ihnen vorbeikam. Fast alle Schüler und Lehrer nahmen die Aktion mit Humor und zeigten sich spendabel. „Vielen Dank an alle, die uns geholfen haben, die Jahrgangskasse aufzustocken“, erklärte David Pohlmann über die Schullautsprecher.

PressebildBeide mit Note 1,1: die Jahrgangsbesten des Beruflichen Gymnasiums Natascha Stephan und Fabian Schmal. Foto: nh

Höhepunkt des Abischerzes war die Stimmung auf dem Schulhof: Die Schüler tanzten in den Pausen auf einem Anhänger und feierten mit den Abiturienten. Mit den Lehrern spielten sie wortwörtlich um die Wurst, verbreiteten Feierlaune bei ihren Nachfolgern und verkauften Gegrilltes.

„Wir sind sehr zufrieden, es war ein schönes Spektakel“, resümierte Janina Meyfarth. Lehrer und Schüler haben mitgefeiert. (ev)

HNA - im Juni 2010

 

Schüler, die Spuren hinterlassen

Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums nehmen in der Stadthalle Zeugnisse entgegen

PressebildErfolg auf der ganzen Linie: "Ein unvergesslicher Jahrgang", lobte Schulleiter Werner Schmal und gratulierte seinen Abiturienten während der Zeugnisvergabe. Fotos: Theresa Demski

Einen außergewöhnlichen Jahrgang verabschiedeten die Lehrer des Beruflichen Gymnasiums gestern in der Stadthalle. Die Schüler waren durch besonders hohe Sozialkompetenz aufgefallen.

Von Theresa Demski

Korbach. Am Ende stehen sie mit winkenden roten Rosen auf der Bühne und singen ihr Heldenlied. "Der Abschied von euch fällt uns schwer", fasst Werner Schmal, Schulleiter des Beruflichen Gymnasiums, die Gedanken vieler zusammen, "es war ein besonderer Jahrgang".

66 Schüler haben ihr Abitur am Beruflichen Gymnasium bestanden. Gestern Vormittag bekommen sie in der Korbacher Stadthalle ihre Zeugnisse verliehen. Viel Lob gibt es dabei für die Absolventen. "Sie haben besonders hohe Sozialkompetenz und einen unglaublichen Zusammenhalt bewiesen", freut sich auch Birgit Tolle-Nelke, die als Vertreterin der Tutoren auf zwei gemeinsame Jahre zurückblickt. "Wir wollten ihnen Wurzeln und Flügel geben", erklärt die Deutschlehrerin, "machen sie etwas daraus".

Wurzeln in der Heimat wünscht den jungen Erwachsenen auch Landrat Reinhard Kubat. "Gehen Sie in die Welt hinaus und genießen Sie die Freiheit", betont er, "aber kommen sie dann zurück nach Waldeck-Frankenberg".

Gute Chancen haben die jungen Leute auf ihrem Weg in die weite Welt vor allem dank guter Leistungen. 13 Abiturienten beendeten die Prüfungen mit einer eins vor dem Komma. "Unsere Gemeinschaft aber hat nichts mit Zahlen und Statistiken zu tun", betont Abiturient Fabian Schmal in seiner Rede. Und das beweisen die Absolventen eindrücklich. Musikalisch und mit Unterstützung der gesamten Jahrgangsstufe blicken Maikel Mourao und Alex Mourao dos Santos auf die gemeinsamen Jahre zurück.

Hin und her gerissen zwischen Weinen und Lachen verabschieden sich die Schüler mit einem Lied auf den Lippen von ihren Lehrern. Am Wochenende feiern sie in Adorf noch gemeinsam den Abiball.

66 Abiturienten bestehen

PressebildIhre Abiturprüfung haben 66 Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums bestanden. Die besten Abschlussergebnisse erreichten Natascha Stephan und Fabian Schmal (beide 1,1). Für ihre sehr guten schulischen Leistungen und ihr soziales Engagement zeichnete der Rotary-Club Korbach-Bad Arolsen außerdem Natascha Stephan aus.

Die Noten der erfolgreichen Absolventen im Einzelnen – Berufliches Gymnasium Wirtschaft: Saskia Bartzick, Mizgine Batan, Lars Baumann, Florian Berger, Jana Bertram, Elisabeth Bierich, Maikel Borges Mourao, Maike Brand-Welteke, Inna Dovgal, Kerstin Emde, Gina Sarah Chantal Faykisch, Lena Fischer, Jonatan Freund, Katharina Götz, Melanie Graupner, Anja Hiemer, Theresa Hölscher, Theresa Holtel, Martin Juhasz, Janina Meyfarth, Irina Michel, Katrin Möde, Alex Mourao dos Santos, Florian Müller, Tatjana Nadina, Maike Norkowski, Tim Oberlies, Christine Piechot, Jessica Rennert, Tim Riedler, Katharina Schiller, Fabian Schmal, Sabrina Schmidt, Andreas Scholl, Sergej Schwabauer, Alexander Siebert, Natascha Stephan, Anna-Lena Stiehl, Eva Maria Vogel, Sina von Eynern, Christoph Wittmer, Sebastian Wolf, Björn Wünnemann und Timo Wurdak.
Berufliches Gymnasium Technik: Fabio Arnold, Lars Becker, Lukas Braisz, Alexander Brakowski, Andreas Figge, Daniel Figge, Steffen Hans-Jürgen Gliem, Nicolas Havel, Kerim Huge, Florian Hüsken, René Knipschild, Timo Krüger, Andreas Lizenberger, Tobias Müller, Clemens Michael Neusser, Pascal Ohm, David Pohlmann, Sebastian Py, Kostyantyn Tsaryov, Franziska Alisa Witzel, André Wolf und Marcel Zappe. (r/resa)

WLZ - im Juni 2010

 

39 neue Parkplätze für Berufsschüler

Schotter für 900 Quadratmeter an der Kasseler Straße · Anwohner erleichtert

PressebildGaben gestern den neuen Parkplatz an den Beruflichen Schulen frei: Landrat Dr. Reinhard Kubat, Bürgermeister Klaus Friedrich, Schulleiter Werner Schmal und Erwin Saure (2. v. r.) am Flatterband. Foto: Kobbe.

Korbach. "Die Schüler können jetzt so parken, wie es sich gehört", stellte Erwin Saure gestern zufrieden fest. Seiner Initiative verdanken es die Anwohner im Quartier zwischen Kasseler und Dortmunder Straße, dass ab sofort keine Autos mehr in den engen Nebenstraßen parken und vormittags dort oft auch Einfahrten und Gehwege blockieren.

Saures Hinweisen – die ersten habe er im Februar 2009 gegeben – sind Stadt und Landkreis nun gefolgt. Für 23 000 Euro wurde eine 900 Quadratmeter große Fläche des Schulgrundstücks an der Ecke Kasseler/Fröbelstraße mit Schotter befestigt und mit Baumstämmen abgegrenzt. Deren Markierungen geben die Parkaufstellung vor. Innerhalb der Bauzeit von nur einem Monat sei das Parkplatzproblem unbürokratisch gelöst worden, betonte Landrat Dr. Reinhard Kubat. Der offizielle, in der Stellplatzsatzung festgelegte Parkraumschlüssel sehe pro 25 Schüler einen Platz sowie für jeweils drei Schüler über 18 Jahre einen weiteren vor. Theoretisch wäre der zur Verfügung stehende Parkraum also ausreichend gewesen. In der Praxis bestehe jedoch ein weitaus höherer Bedarf.

Ausschreibung und Bauleitung übernahm der Eigenbetrieb Gebäudemanagement des Landkreises. Geplant wurde das Vorhaben im städtischen Bauamt.

Eine schöne Kombination, befand Bürgermeister Klaus Friedrich augenzwinkernd: "Die Stadt hat geplant und der Landkreis als Schulträger hat bezahlt." Er verspricht sich von den zusätzlichen Parkplätzen eine "solide Entkrampfung" der Situation, die sich vor allem im vergangenen Winter zugespitzt hatte, als Schneeberge zusätzlichen Raum am Straßenrand beanspruchten. (tk)

WLZ - im Juni 2010

 

Zufrieden mit dem Probelauf

Einmalige Schulcaféteria bei der Projektwoche der angehenden Hotel- und Gaststätten-Betriebswirte

PressebildFrisch, saisonal und ernährungsbewusst: Diese Kriterien waren den Berufsschülern für die angebotenen Speisen in ihrer Schulcafeteria besonders wichtig. Foto: nh

Korbach. In ihrer Projektwoche haben sich die angehenden Betriebswirte der Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe mit dem Schwerpunkt „Schulcafeteria“ auseinandergesetzt. Nachdem das Projekt im Unterricht der Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen unter betriebswirtschaftlichen Aspekten einer Unternehmensgründung begonnen worden war, konnten die Konzepte jetzt in die Praxis umgesetzt werden.

In Umfragen wurde das Wunschangebot der Schulgemeinde ermittelt. Dabei stand frische, saisonbedingte und ernährungsbewusste Kost an erster Stelle. So wurde das Angebot von Schülern für Schüler vorbereitet. Nach reiflicher Planung erfolgte dann der Probelauf für die Schulcafeteria „Vier Jahreszeiten“, die einmalig ihre Türen öffnete.

Unterstützt wurden die Studierenden der Hotelfachschule dabei von den Schülern des ersten Ausbildungslehrjahres Hotel- und Gaststättengewerbe.

Die Nachfrage nach frischem Salat, belegten Brötchen und selbst gebackenen Muffins war höher als erwartet. Auch die Projektleiter, die Lehrer Martin Behle und Dirk Drössler, waren mit dem Probelauf zufrieden, galt es doch schließlich, sich erst einmal an die praktische Umsetzung heranzutasten. Weiterer Bestandteil der Projektwoche war die Studienfahrt. Hier ging es nach Hamburg, wo die Fünf-Sterne-Häuser „Hotel Atlantik Kempinski“ und „Steigenberger Hotel Hamburg“ erkundet wurden.

In beiden Häusern konnten die Studierenden ein ausführliches Gespräch mit der Personalleitung führen. Bei der anschließenden Kaffeeverkostung in der Speicherstadt konnten sie unter professioneller Anleitung den Kaffee als sensorisches Erlebnis kennen lernen. (nh/aha)

Service: Ein neuer Jahrgang der zweijährigen Fachschule für Wirtschaft (Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe) startet im August in Korbach. Unterrichtstage sind Montag und Dienstag (Weiterbildungsmaßnahme in Teilzeitform). Informationen: 05631/7081 und www.berufsschule-korbach.de . Eine Informationsveranstaltung findet am Dienstag, 22. Juli, um 19 Uhr im Lehrrestaurant der Berufsschule Korbach, Kasseler Straße. 17, statt.

HNA - im Juni 2010

 

Hals über Kopf für die Sicherheit

Kreisverkehrswacht klärt an Beruflichen Schulen über Gefahren im Straßenverkehr auf

PressebildGewappnet für den Notfall: Wie man sich kopfüber aus einem umgestürzten Auto befreit, trainieren Schüler der beruflichen Schulen in Korbach im Überschlag-Simulator der Kreisverkehrswacht Waldeck-Frankenberg. Foto: Lutz Benseier

Schnell ist es passiert: Das eigene Können überschätzt, falsch oder zu spät reagiert - schon kommt es zu einem folgenschweren Unfall.

VON LUTZ BENSELER
Korbach. Die Statistik für 2009 spricht eine deutliche Sprache: Rund 3800 Unfälle und 14 Tote auf Waldeck-Frankenbergs Straßen. Mit der "Aktion junge Fahrer" klärt noch bis morgen die Verkehrswacht Waldeck-Frankenberg Schüler der Beruflichen Schulen in Korbach über typische Anfängerfehler beim Autofahren auf. Insgesamt 13 Klassen haben sich angemeldet.
Zu wenig Fahrpraxis und eine gehörige Portion Selbstüberschätzung sorgen dafür, dass Fahranfänger deutlich mehr Unfälle produzieren als "alte Hasen": Obwohl die 18- bis 24-Jährigen nur acht Prozent der Autofahrer stellen, spielen junge Verkehrsteilnehmer bei den Unfallverursachern eine führende Rolle. Mehr als ein Fünftel aller Unfälle mit Personenschaden werden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 18- bis 24-Jährigen verursacht. "Deshalb haben wir diese Aktion ins Leben gerufen", sagte gestern Ferdinand Hagenbach von der Kreisverkehrswacht.
Neben geballter Information gibt es für die Schüler kritische Situationen am eigenen Leib zu spüren: Im Überschlag-Simulator trainieren die jungen Erwachsenen, wie man sich kopfüber aus einem umgestürzten Auto befreit. Mit Rauschbrillen, die den Blick verzerren, erleben sie, welche Folgen ein paar Bier zu viel für die Reaktionsfähigkeit und damit für die Verkehrssicherheit haben. Aufprallschlitten, Seh- und Reaktionstest sorgen für weitere praktische Erfährungen mit hoffentlich anschließendem Aha-Effekt.

WLZ - im Mai 2010

 

Abwechslung vom Schulalltag

Projektwoche für Studierende der Fachschule für Betriebswirtschaft

PressebildAlle für einen... Besuch im Kletterpark im Rahmen der Projektwoche der Betriebswirtschafts-Fachschüler.

Korbach (r). Abwechslung im Schulalltag erlebten 17 Studierende, die in Teilzeitform die Fachschule für Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Unternehmensführung in Korbach besuchen. "Projektwoche" stand auf dem Programm - mit Theorie und viel Praxis, organisiert und geleitet von ihrer Tutorin Sabine Menke.
Dabei ist die Praxis allen wohl vertraut, denn sie sitzen erst nach der Arbeit im Klassenzimmer: an zwei Abenden in der Woche und am Wochenende. Trotzdem zählten die Betriebsbesichtigungen bei Thonet in Frankenberg und Mauser in Korbach zu den Höhepunkten der Projektwoche. Weitere Themen waren die Durchführung eines Assessment-Centers sowie Schulungen im Bereich Konfliktmanagement. Ein Besuch des Arbeitsgerichtes Kassel mit Teilnahme an mehreren Hauptterminen sowie ein anschließendes Teamtraining im Kletterpark rundeten die Veranstaltung ab. Abteilungsleiter Uwe Schönrock zog ein positives Fazit: "Die Projektwoche bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, Schlüsselqualifikationen zu vermitteln, die für eine spätere Führungstätigkeit unabdingbar sind."
Die Fachschule für Betriebswirtschaft besteht seit mehr als zehn Jahren am Standort Korbach und richtet sich insbesondere an Arbeitnehmer, die Tätigkeiten im mitüeren Management anstreben. Neben dem Titel "Staaüich geprüfter Betriebswirt" wird das internationale Zertifikat "Bachelor professional" verliehen. Der Unterricht findet in Teilzeitform montags und mittwochs jeweils von 17.30 bis 21.30 Uhr und samstags von 8.05 bis 14 Uhr statt und ist kostenfrei. Als Zusatzqualifikationen können die Ausbildereignungsprüfung absolviert sowie die Fachhochschulreife erworben werden. Eine neue Klasse ist für August geplant. Anmeldungen unter: Berufliche Schulen des Landkreises Waldeck-Frankenberg, Kasseler Str. 17, 34497 Korbach, Tel. 05631/7081. (r)

WLZ - im Mai 2010

 

Teamwork mit vielen Erfolgserlebnissen

"European Business Project": Englische und deutsche Schüler präsentieren ihre Ergebnisse

PressebildDiese englischen Schüler und deutschen Industriekaufleute im 2. Ausbildungsjahr haben beim "European Business Project" daran gearbeitet, drei Produkte von heimischen Herstellern auf den britischen Markt zu bringen. Betreut wurden sie von den Lehrern Christine Dülfer (nicht auf dem Bild), Tina Wenderoth und Christoph Lauer (r.) und deren britischen Kollegen Wasif Minhas und Rebecca Monk. Links im Bild Berufsschulleiter Werner Schmal.

Lassen sich der Mauser-Schreibtisch, die Almo-Oral-Spritze und der Contitech-Tankstutzen auch in Großbritannien verkaufen? Auf diese Frage suchten englische und deutsche Schüler beim "European Business Project" eine Antwort.

VON REINHARD SCHMIDT

Korbach. Bereits zum fünften Mal haben die Beruflichen Schulen Korbach /Bad Arolsen mit dem Newvic-College in London dieses deutsch-britische Teamwork-Modell organisiert. Die 14 englischen Schüler und 25 deutschen Industriekaufleute im 2. Ausbildungsjahr Schüler wurden bei ihrer Arbeit von den Lehrern Christine Dülfer (Projektleiterin), Tina Wenderoth und Christoph Lauer und deren britischen Kollegen Wasif Minhas und Rebecca Monk betreut. Sechs Teams, die stets aus britischen und deutschen Schülern bestehen, haben am Freitagabend die Ergebnisse ihrer Arbeit mithilfe eines PCs und Beamers in der Korbacher Berufsschule mündlich und an der Wand präsentiert - alles in englischer Sprache. "In der Gruppe wird nur Englisch gesprochen, sagte Tina Wenderoth stellvertretend für die erkrankte Projektleiterin Christine Dülfer. Die Sprachbarriere sei für die deutschen Azubis meist nur zu Beginn ein Problem.
Damit der Redefluss in Gang kommt, wurde das Projekt im Februar in London gestartet. Eine Woche lang stöberten die Projektteilnehmer unter anderem in Bibliotheken und forschten nach, ob es für die drei Produkte aus Waldeck-Frankenberg bereits Wettbewerber in Großbritannien gibt, welche Besonderheiten der Markt dort aufweist und ob die Kriterien für die Produkteinführung, wie etwa Name, Aussehen, Bedarf, Konsumbedürfnisse oder Preis, auch reif für die grüne Insel sind.
Die englischen Schüler sind bei ihren Besuchen im Landkreis immer wieder von dem dualen Ausbildungssystem begeistert. "Diese Art.von Berufsausbildung gibt es dort nicht", berichtete Wenderoth. Die Gruppe kommuniziert per Internet miteinander. Ein virtuelles Klassenzimmer hebt die räumliche Distanz zwischen England und Deutschland nahezu auf.
Ein Fazit des Projektes 2010: Alle drei Produkte haben Chancen auf dem britischen Markt. Aber kommen sie da eines Tages auch an? "Die Ergebnisse der Schüler werden den Herstellerfirmen zur Verfügung gestellt, aber sie sind nur ein Anfang, die Unternehmen müssen sie noch weiter ausbauen, denn so professionell kann die
Arbeit der Schüler nicht sein", sagte Wenderoth, zumal die Unternehmen den Schülern nicht alle tatsächlichen Zahlen über ihr Produkt herausgeben könnten.
Dennoch hat der eine oder andere Betrieb diese Marktanalyse der Schüler weiterentwickelt: "Die Wurst von Wilke aus Berndorf oder der Türgriff von Hewi aus Bad Arolsen, die bei unseren Projekten bereitgestellt wurden, gibt es mittierweile in Großbritannien zu kaufen."

WLZ - im Mai 2010

 

Fünf Gänge an der Berufsschule

23. Nord- und osthessische Bezirksjugendmeisterschaft des Dehoga in Korbach

PressebildAuch das Tischdecken wurde bewertet. Janette Breithaupt aus Diemelstadt während ihrer Servier-Prüfung. Jede Tafel bekam ein anderes Menü mit gleichen Grundzutaten. Am Schluss durften die Gäste die übrigen Kreationen begutachten.

Am Dienstag wurde in der Berufsschule Korbach gebrutzelt, serviert, gebügelt. Die Bezirksjugendmeisterschaft des Dehoga wurden ausgetragen, ein Pokal blieb im Landkreis.

VON MALTE GLOTZ
Korbach. Gastronomie ist mehr als nur Essen und Trinken: Je nach Berufsgruppe mussten die Teilnehmer der 23. Nord- und osthessischen Bezirksjugendmeisterschaft des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Korbach Servieren, Tranchieren oder Blanchieren; Hemden bügeln, Marketingpläne entwerfen, verärgerte Kunden besänftigen oder ein Fünf-
Gänge-Menü zaubern. Zudem mussten sie schon am Montag einen theoretischen Test bestehen, dessen Ergebnisse mit in die Gesamtbewertung einflössen.
Jede Menge zu tun also für die Lehrlinge der drei Berufsgruppen Hotelfachleute, Restaurantfachleute und Köche. Jeder hatte ein gewisses Aufgabenspektrum zu erfüllen, das einen beispielhaften - wenn auch stressigen - Tag aus dem Berufsleben abbildete. Der Wettbewerb wurde veranstaltet vom Zweckverband Nord- und Osthessen des Dehoga sowie dem Verein zur Förderung gastgewerblicher Ausbildungsberufe. Die Sieger qualifizieren sich für die hessische Meisterschaft, deren Sieger wiederum dürfen sich im Oktober auf dem Bonner Petersberg mit der Konkurrenz aus ganz
Deutschland messen.
Die Köche mussten ein Fünf-Gänge-Menü für acht Personen eigenständig kreieren, dafür waren Grundzutaten vorgeschrieben. Für die Beilagen stand ein Warenkorb zur Verfügung, den die Jungköche ausreizen durften. Bereits Montagabend begannen sie mit den Vorbereitungen, gestern standen sie schon ab 8 Uhr in der Küche und bereiteten die arbeitsintensivsten Abläufe vor.
Die Teilnehmerliste der Köche spricht für den Landkreis Waldeck-Frankenberg: Von den sechs qualifizierten Auszubildenden lernt die Hälfte in hiesigen Hotels. Als bester Jung-Koch wurde dann auch der Willinger Martin Damm ausgezeichnet, sein Preis wurde von Landrat Dr. Reinhard Kubat gestiftet, Dehoga-Verbands-Vorsitzender Gerhard Boucsein überreichte ihn.
Den Preis als beste Hotelfachfrau durfte Linda Mücke aus Fulda von Dr. Herbert Marschelke (IHK Kassel) entgegennehmen. Unter den Restaurantfachleuten konnte sich Lisa Deeken aus Marburg durchsetzen, sie bekam ihren Preis vom Präsidenten des Dehoga Hessen, Reinhard Schreek.

Pressebild

Dr. Herbert Marschelke, Fritz Wilhelm, Anna Homm, Preisträger Martin Damm, Linda Mücke und Lisa Deeken, Reinhard Schreek, Gerhard Boucsein (v.l.). Fotos: Glotz

In seinem Grußwort betonte Schreek die Bedeutung des Gastgewerbes in Deutschland. Mit insgesamt 107000 Ausbildungsplätzen stelle die Branche gut sieben Prozent aller verfügbaren Ausbildungsplätze bereit. Er hob ebenfalls hervor, dass den jungen Leuten nach ihrer gastronomischen Ausbildung viele Türen offenstünden. Auch im Ausland seien deutsche Fachkräfte immer gerne gesehen.
Mit dieser Auszeichnung, so der Präsident des Dehoga Hessen weiter, seien die Zukunftsaussichten noch einmal deutlich besser geworden. Allein die Teilnahme an der Bezirksjugendmeisterschaft sei bereits ein Beweis für Können und Talent.
Fritz Wilhelm, der Wettbewerbsleiter, betonte die Bedeutung solcher Tests: "Das gilt für alle Berufe: Wer will einen guten Handwerker, der nicht rechnen kann. Auch ein gewisses betriebswirtschaftliches Wissen muss vorhanden sein. Das wird heute erwartet." Anna Homm, Geschäftsführerin des Dehoga Nord- und Osthessen, zieht ein positives Fazit: Die Organisation der Korbacher Berufsschule sei vorbildlich gewesen, die jungen Teilnehmer engagiert und mit den Ergebnissen sei sie sehr zufrieden.

WLZ - im April 2010

 

90 Schüler gingen an den Start

Berufliche Schulen: Volleyball- und Badminton-Turniere in der Sporthalle

KORBACH. Turniere für Schüler: Der Fachbereich Sport der Beruflichen Schulen in Korbach und Bad Arolsen veranstaltete ein Volleyball- und Badmintonturnier für die Oberstufenschüler des Beruflichen Gymnasiums und der Fachoberschule.
Das Sportlehrerteam organisierte das Badmintonturnier für fast 90 Schüler, bei dem in der Vor- und Zwischenrunde wegen der hohen Teilnehmerzahl auf Halbfeldern gespielt wurde. Die Endspiele fanden nach dem Regelwerk auf dem ganzen Spielfeld statt.
Bei den Schülern setzte sich Florian Ihmöl (12 BG) vor Artan Gashi (11 BG) und Havzi Bajrami (12 FOT1) durch. Siegerin bei den Schülerinnen wurde Annika Kesper (12 BG) vor Julia van der Heide (12 BG) und Josefin Tyska (11 BG).
Auch das Volleyballturnier wurde mit Begeisterung von den Schülerinnen und Schülern angenommen. Die Mannschaften konnten sich im Kurs- beziehungsweise Klassenverbund anmelden, wobei bei maximal zehn Spielern auch mindestens zwei Mädchen beteiligt sein mussten.
Insgesamt kämpften 20 Mannschaften um den Sieg, den sich schließlich die Klasse 12 FOT sicherte. Diese Klasse trat mit zwei Mannschaften an und holte sich gleichzeitig den zweiten Platz. Der dritte Platz ging an die Mannschaft des 13 BG (Kurs Frau Spöth). Auch für das kommende Schuljahr sind Turniere geplant. (nh)

HNA - im April 2010

 

Berufsschüler bilden aus

Korbacher Haupt- und Realschüler erkunden Arbeitswelt • Selbstständiges Lernen fördern

PressebildGrundlagen vermitteln: Helena Vogel (2. v. I.) und ihre Berufsschulkolleginnen stellen Realschülerinnen wie Jasmin Emde (r.) in der Lehrküche den Koch-Beruf vor. Fotos: Natalie Volkenrath

"Wir wollen Eigenverantwortlichkeitfördern", betont der Korbacher Berufsschullehrer Dirk Michel. Bei den Berufserkundungstagen gewähren seine Schüler denen der Louis-Peter-Schule Einblick in die Arbeitswelt.

VON NATALIE VOLKENRATH
Korbach. Heiß geht es beim ersten von zwei Erkundungstagen am gestrigen Mittwoch an den Beruflichen Schulen in Korbach zu. In der Lehrküche brutzeln allerlei Meerestiere in der Friteuse. Wer hier lehrt und lernt, ist auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden. Die Realschüler der Louis-Peter-Schule erscheinen nicht viel jünger als ihre "Ausbilder". Diese - allesamt angehende Köche im zweiten und dritten Lehrjahr - tragen allerdings blütenweiße Berufskleidung. Die Mädchen haben die Haare ordentlich zum Zopf gebunden. "Hygiene und Arbeitssicherheit sind in unserem Beruf sehr wichtig", erklärt die 18-jährige Helena Vogel, während sie ihren "Azubis" den Umgang mit Messern und Friteuse erläutert. "Wir versuchen heute, die Grundlagen unseres Berufs zu vermitteln", ergänzt die Diemelstädterin.
"Ich kann mir vorstellen, Köchin zu werden. Den Tag will ich nutzen, um zu sehen, ob der Beruf so ist, wie ich ihn mir vorstelle", betont Jasmin Emde (15), während sie Krabben und Krebse für das Abschlussessen aller Real- und Berufsschüler zubereitet. "Der Tag ist interessant und macht Spaß", fasst sie zusammen.
"Aktion ist klasse"
Nicht anders ergeht es ihren rund 70 Mitschülern, die bei Dachdeckern, Elektronikern, Hotelfachleuten sowie Berufsfachschülern für Metall und Fertigungstechnik sowie Gesundheit Einblick in die Arbeitswelt bekommen. "Rund 50 Prozent des Jahrgangs haben sich für heute bei uns eingewählt, der Rest hat sich bereits für das Berufliche Gymnasium entschieden", berichtet Organisatorin Edda Schmidt.
"Der Beruf des Elektronikers ist so wie ich gedacht habe", schraubt Ismail Kallout (15) zufrieden an der Waschküchenbeleuchtung für Dr. Sachs. Die Installation der Auf-Putz-Leitung gehört zu den Aufgaben, die sich die Berufsschüler um Lehrer Dirk Michel ausgedacht haben. "Die Aktion ist klasse", hebt der Prüfungsausschussvorsitzende der Elektroinnung hervor. Der Berufserkundungstag ermögliche seinen Schülern, eigenverantwortlich zu handeln.

PressebildAuf-Putz-Installation: Die LPS-Schüler Jonathan Neufeld (vorn) und Ismail Kallout sind vom Beruf des Elektronikers begeistert.

"Wir verfolgen mit der Kooperation das pädagogische Ziel, selbst gesteuertes • und kooperatives Lernen bei den Auszubildenden und Berufsfachschülern zu fördern", erläutert Edda Schmidt. Dazu erarbeiteten die Schüler über acht Wochen "berufsspezifische Themen, die einen wirklichkeitsnahen Einblick in die Berufswelt geben". Der Lehrer fungiere als Berater. "Die Schule ist schließlich Dienstleister", ergänzt Michel, der eifrig dabei ist, um den ein oder anderen für Lampen und Schaltpläne zu begeistern.
Vielfalt entdecken
Werbung für die vielfältigen Berufe des Metallgewerbes macht auch Klaus Fischer. "Viele Schüler haben keine Vorstellung vom Beruf und damit von ihren Möglichkeiten", begründet der Pädagoge seinen ebenso tatkräftigen Einsatz an Dreh- und Fräsmaschine. Der Erkundungstag findet alle zwei Jahre statt. "Am Mittwoch sind die Hauptschüler der LPS bei uns zu Gast", blickt Schmidt voraus.

WLZ - im Februar 2010

 

Berufsschüler erforschen britischen Markt

Jugendliche aus Landkreis arbeiten mit jungen Engländern an gemeinsamem Projekt • Reise nach London

PressebildGemeinsames Projekt: Die Klasse 12K27 der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen, die Schülerinnen und Schüler des Kurses BTEC National Diploma in Business Stydies am Newham Sixth Form College und die beteiligten Lehrkräfte beider Schulen in London. Foto: pr

Wie können Betriebe aus Waldeck-Frankenberg ihre Produkte am besten in Großbritannien vermarkten? Antworten auf diese Frage erarbeiten deutschbritische Schülerteams gemeinsam.

Korbach. Im Auftrag der Ausbildungsbetriebe Almo, Continental und Mauser Einrichtungssysteme entwickeln Schüler der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen sowie des Newham Sixth Form College in London im Laufe dieses Frühjahrs Marketingstrategien für Produkteinführungen auf dem britischen Markt.
Eine Studienfahrt der Schüler aus Waldeck-Frankenberg nach London büdete den Auftakt für dieses "European Business Project". Der Leiter der Beruflichen Schulen, Werner Schmal, ist hoch erfreut, dass das interkulturelle Marketingprojekt unter Leitung von Christine Dülfer bereits zum fünften Mal durchgeführt wird.
Während der Projektwoche an der englischen Schule moderierten Wasif Minhas und Christine Dülfer, unterstützt von Tina Wenderoth, Razim Patel und Christoph Lauer, verschiedene Workshops. Darin planten die deutsch-britischen Schülerteams unter anderem, wie sie bei der Marktforschung vorgehen wollen, und teilten die zu erledigenden Aufgaben auf. So werden die deutschen Azubis zum Beispiel in den Betrieben Experteninterviews durchführen, die Ergebnisse werden dann die englischen Teammitglieder zur weiteren Planung der Produktemführung nutzen.
Die englischen Schüler finden es spannend, für Unternehmen in Korbach und Bad Arolsen zu arbeiten, die sie während einer weiteren Projektwoche im Frühjahr dann auch besuchen werden. Der Marketingunterricht an den Beruflichen Schulen findet bereits das ganze Schuljahr in englischer Sprache statt. Bis April werden die sechs Schülerteams mithilfe eines virtuellen Klassenraums in Kontakt bleiben und Zwischenergebnisse austauschen.
Projektleiterin Christine Dülfer zog nach der Projektwoche in London eine positive Bilanz: "Ich freue mich sehr, dass unsere Azubis und die englischen
Schüler gemeinsam Spaß hatten und sich wirklich kennen lernen konnten. Die Teams sind engagiert an ihre Projektaufgaben gegangen."
Klassenlehrer Christoph Lauer hatte für die 25 Auszubildenden ein Rahmenprogramm in London zusammengestellt, das neben dem Besuch des Musicals "The Lion King" und des Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds auch die Erkundung des größten Londoner Markts, Camden Town, beinhaltete. Die Azubis ergänzten das kulturelle Programm durch Kurzreferate zu Londoner Museen und Sehenswürdigkeiten.
Die Projektwoche in London hat neben den berufsbezogenen Qualifikationen nicht nur entscheidend zur Verbesserung der fremdsprachigen Kompetenz beigetragen, sondern ist auch von hohem pädagogischen Wert für die Klassengemeinschaft. Abteilungsleiter Frank Wetzlaugk, das Projektteam und die angehenden Industriekaufleute freuen sich nun auf den Besuch der englischen Schülergruppe im April. Dann werden die Ergebnisse vorgestellt. (r)

WLZ - im Februar 2010

 

Sich gut verkaufen

Handelsschule besuchte Übungsfirmenmesse

PressebildVerkaufsgespräche: am Messestand der Korbacher Übungsfirma in Witzenhausen. Foto: nh

KORBACH. Einkaufen und verkaufen fast wie im richtigen Leben: Das erlebten Schüler der Korbacher Höheren Handelsschule auf der Übungsfirmenmesse in Witzenhausen Die Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung der Beruflichen Schulen Korbach/Bad Arolsen präsentierten ihre Übungsfirma Cotina Kaul KG auf der regionalen Messe.
Die Berufsschulen des Werra-Meissner-Kreises veranstalteten die Messe anlässlich des 50-jährigen Bestehens ihrer Übungsfirma Rauch Kau & Co.
Die Korbacher Schüler bauten ihren Messestand selbst auf und präsentierten ihre Waren (Lebensmittel) dem Messepublikum. Sie führten Verkaufsgespräche mit den Kunden und kauften selbst als Kunden bei anderen Übungsfirmen ein. Dieser direkte Kontakt motivierte die Schüler sehr, da sie so spontan reagierten mussten.
Stolz berichteten die Korbacher Schüler anschließend von ihren guten Verkaufsabschlüssen, berichtete die Berufsschule. Außerdem gab die Messe die Möglichkeit zu prüfen, wie geschickt die Schüler die Verkaufsverhandlungen gefuhrt haben.
Nach dem Messebesuch ist die Arbeit noch nicht vorbei: Jetzt müssen die neuen Aufträge abschließend bearbeitet werden, denn die bestellten Waren werden erwartet. Die Übungsfirmenleiter nutzten den Messebesuch zu einem eingehenden Erfahrungsaustausch. (nh/ber)

HNA - im Februar 2010

 

Schüler stellen Projekte vor

Korbach. Junge Informatiker der Beruflichen Schulen haben ihre Datenbankprojekte vor großem Publikum vorgestellt. Zur Präsentation waren alle 120 Schüler aus den IT-Klassen eingeladen. Der Leistungskurs Datenverarbeitungstechnik der Jahrgangsstufe 13 hatte sich im zurückliegenden Halbjahr mit dem Thema Datenbanken beschäftigt. Nachdem die theoretischen Grundlagen gelegt waren, sollte das erworbene Wissen in einem Projekt angewandt und vertieft werden. Die Projektaufgabe war von den Schülerteams selbst zu formulieren und anschließend in die Tat umzusetzen. Herausgekommen sind nach Meinung von Kurslehrer Arno Leithäuser zwölf beachtliche Projekte mit einem hohen Gebrauchswert.
So präsentierten Andreas Figge und Florian Hüsken ihre digitale Belegungsliste für Computerräume. Mit diesem Programm kann künftig die ausliegende Papierliste in den PC-Räumen der Beruflichen Schulen ersetzt werden. Alexander Brakowski und Fabio Arnold stellten ein Programm vor, mit dem Schüler anonym ihre Lehrer bewerten können. Eine grafische Auswertung der abgegebenen Bewertungen steht unmittelbar zur Verfügung. Lukas Braisz und Nicolas Havel stellten ihren Online-Stundenplan vor. Jeder Schüler kann so über das Internet seinen persönlichen Stundenplan einsehen und wird darüber hinaus über Stundenausfälle und Vertretungsstunden informiert. Zum Abschluss zeigte Sebastian Py sein flexibles Programm zum Erstellen und Durchführen von Umfragen. Unter anderem lassen sich damit auch Vokabeltests durchführen. (r)

WLZ - im Februar 2010

 

Abiturienten im Trainingslager

Berufliches Gymnasium bietet Wochenendseminar an

PressebildBei einem Wochenendseminar in Bad Hersfeld bereiteten sich Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums in Bad Hersfeld auf die anstehenden Prüfungen vor. Foto: pr

Korbach. Im März stehen die schriftlichen Prüfungen des Landesabiturs an. 15 Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen bereiteten sich ein Wochenende lang in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Frauenberg in Bad Hersfeld fachlich und methodisch darauf vor.
Die engagierte Religionslehrerin Stephanie Rohm, durch deren Initiative diese Fahrt stattfinden konnte, referierte unter anderem zu den Themen Zeitmanagement und Umgang mit Stresssituationen.
Die Schüler hatten neben Einzelzimmern, die ein ungestörtes Lernen ermöglichten, drahtlosen Internetzugang und konnten sich über gutes und reichhaltiges Essen freuen. Die Abende wurden in geselliger Runde verbracht.
Die Schüler zeigten sich durchweg begeistert über das Wochenende und es war spürbar, dass ein Teil des Leistungs drucks, der auf den Schultern lastet, von ihnen genommen wurde.
Das Berufliche Gymnasium, das 2003 ins Leben gerufen wurde und seitdem jährlich steigende Schülerzahlen zu verzeichnen hat, schickt in diesem Jahr zum fünften Mal seine Schützlinge in die Abiturprüfungen. Das gute Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern drückt sich auch durch gemeinsame Fahrten wie die nach Bad Hersfeld aus. (r)

WLZ - im Februar 2010

 

Hausmeister im Ruhestand

PressebildHausmeister Heinz Uthardt erhielt zum Abschied einen Präsentkorb von Schulleiter Werner Schmal. Foto: pr
Korbach. Nach fast 20 Jahren verlässt Hausmeister Heinz Uthardt die Beruflichen Schulen in Korbach, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Seit er am 15. November 1990 an die Schule kam, hat er unermüdlich und mit vollem Einsatz für die Schule gearbeitet. Wenn irgendwo etwas fehlte oder nicht ordnungsgemäß funktionierte, war Uthardt immer zur Stelle, um sofort Abhilfe zu schaffen. Schulleiter Werner Schmal bescheinigte Uthardt hundertprozentigen Einsatz und überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft. Von 1996 bis 2000 hatte Uthardt sogar die alleinige Verantwortung für den Standort Kasseler Straße, da die zweite Hausmeisterstelle nicht besetzt war.
Schmal dankte Uthardt für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und bedauerte sein Ausscheiden aus dem aktiven Dienst.
Im Januar 2001 erhielt Uthardt Unterstützung von Maik Huneck, der als zweiter Hausmeister an die Beruflichen Schulen kam und nun die Verantwortung trägt, bis Uthardts Stelle neu besetzt wird. (r)

WLZ - im Februar 2010

 

Lösung für Parkplatznot am Schulzentrum

Korbach. In Sachen Parkplatznot am Korbacher Schulzentrum zeichnet sich eine Lösung ab: Der Eigenbetrieb Gebäudemanagement des Landkreises und die Stadt Korbach haben sich gestern bei einem Treffen vor Ort darauf geeinigt, den Parkraum zu vergrößern. "Wir haben verschiedene Lösungsansätze durchgesprochen", sagte Ordnungsamtsleiter Carsten Vahland. Im Visier der beiden Beteiligten ist eine Grünfläche neben der Sporthalle der Beruflichen Schulen an der Ecke Dortmunder/Kasseler Straße. "Wir gehen davon aus, dass dort rund 40 Stellplätze entstehen können", teilte Kreissprecher Dr. Hartmut Wecker gestern auf Anfrage der WLZ-FZ mit. Den genauen Zuschnitt werde das Bauamt der Stadt planen. Mit dem Bau werde begonnen, sobald die Witterung es zulasse. Eine Genehmigung durch die Kreisgremien sei nicht erforderlich. "Die Stadt wird die Bürgersteige für die Zufahrten absenken, der Kreis wird den Platz mit Schotter befestigten", sagte Wecker.
Verstopfte Straßen rund um die Alte Landesschule und die Beruflichen Schulen sorgen seit Monaten für Ärger bei den Anwohnern (wir berichteten). Weil es an den Schulen selbst zu wenige Parkplätze gibt, weichen Schüler und Lehrer in die Nebenstraßen aus, die so vormittags zum Nadelöhr werden. Unter anderem wird durch parkende Autos die Durchfahrt für Müllabfuhr und Rettungskräfte erschwert. Die Stadt hat jetzt deshalb von 7 bis 14 Uhr eingeschränkte Halteverbotszonen in der Wittener Straße, der Iserlohner Straße, der Straße von Avranches und der Humboldtstraße eingerichtet. Eine Lösung, die nur kurzfristig Hilfe bietet, weil sich das Problem so nur in entferntere Straßen verschiebt.
Wie Wecker berichtete, sei die Zahl der Parkplätze am Schulzentrum nach der Stellplatzordnung der Stadt Korbach berechnet worden. Und die sehe einen Stellplatz pro erwachsenem Schüler vor. Theoretisch würde demnach die vorgehaltene Zahl ausreichen. "Tatsächlich tut sie es nicht. Wir haben uns deshalb mit der Stadt darauf verständigt, den Parkplatz zu erweitern", so der Kreissprecher. (lb)

WLZ - im Februar 2010

 

Berufliche Schulen beschreiten neue Wege

Sechster Pädagogischer Tag - Virtuelle Klassenräume auf Internetplattform „Moodle"

PressebildWenn Lehrer die Schulbank drücken: Pädagogischer Tag an den Beruflichen Schulen in Körbach. Foto: pr

Korbach. Die Lernplattform „Moodle" und die Arbeit am Schulprogramm waren die Schwerpunkte des sechsten Pädagogischen Tages an den Beruflichen Schulen in Korbach. Am Vormittag stand für alle Lehrerinnen und Lehrer zunächst eine Einführung in „Moodle" auf dem Programm. „Moodle" ist eine Internetplattform, auf der die Lehrer virtuelle Klassenräume einrichten können. Man kann dort unter anderem Unterrichtsmaterialien und Zusatzinformationen einstellen, Übungen anbieten und Tests durchführen. Die Plattform bietet außerdem die Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren und Materialien auszutauschen. Der Nachmittag diente dazu, dass die vielen Arbeitsgruppen, die an den Beruflichen Schulen aktiv sind, Maßnahmenpläne erstellen, die sich an den Leitzielen der Schule orientieren und aus denen hervorgeht, welche Aktivitäten an der Schule geplant sind oder bereits umgesetzt werden. Die von den Gruppen erstellten Maßnahmenpläne wurden anschließend in „Moodle" eingestellt, um sie so der Schulgemeinde zugänglich zu machen. Die Beruflichen Schulen beschreiten so neue Wege, denn bislang wurden die Maßnahmenpläne in Papierform erstellt, was es für Interessierten schwierig machte, einen Einblick in die Arbeit der einzelnen Gruppen zu erlangen. Mit der neuen Darstellung in „Moodle" hat nun jeder die Möglichkeit von zu Hause aus am Computer einzusehen, was in den verschiedenen Bereichen gearbeitet wird. Schulleiter Werner Schmal lobte abschließend das große Engagement des Kollegiums und die Bereitschaft zur Entwicklung neuer Lernkulturen. (r)

WLZ - im Februar 2010

 

Schüler sahen sich in Bankenstadt um

Leistungskurs Wirtschaftslehre besucht Frankfurt

KORBACH. Die Leistungskurse Wirtschaftslehre mit 42 Schülern des Beruflichen Gymnasiums Korbach fuhren mit den Kurslehrern Sabine Menke und Herbert Körte nach Frankfurt. Sie wollten den Puls der fuhrenden deutschen Geldstadt spüren. Auf dem Programm stand zunächst ein Besuch bei der Deutschen Bundesbank.

Im dortigen Geldmuseum empfanden die Schüler die Geschichte des Geldes an zahlreichen Exponaten nach, angefangen vom Naturalgeld über die ersten Goldmünzen des Königs Krösus bis zum Inflationsgeld der 1920er Jahre. Die Ausstellung vermittelte einen Überblick über die Funktionen des Geldes für das Wirtschaftsgeschehen.

Eindringlich und spielerisch erfahrbar wurde die Rolle der Europäischen Zentralbank für die Geldwertstabilität präsentiert. Die Schüler griffen in interaktiven Szenarien durch Geldpolitik in die Wirtschaft ein und schlüpften in die Rolle der Zentralbanker.

Parkett- und Xetrahandel

Der zweite Teil der Studienfahrt führte zur Wertpapierbörse. Dort hörten die Schüler einen Vortrag über die Aufgaben und die Organisation der Börse. Es fielen Begriffe wie Parkett- und Xetrahandel, Freefloat und Eigenfinanzierung der Aktiengesellschaften. Die Schüler ließen sich von der Referentin die Zusammenhänge an Beispielen verdeutlichen. Der Börsenbesuch endete mit einem Blick auf das durch die Nachrichtensendungen bekannte Parkett mit der großen Kursanzeige. Die Frage, die dort von den Schülern am häufigsten gestellt wurde, war die nach dem Einkommen der Makler.

Die Inhalte der Studienfahrt sind Gegenstand der folgenden Wirtschaftslehre-Kurse im Unterricht des Beruflichen Gymnasiums und sollten einen kräftigen Schuss Praxisanschauung in den Theorieunterricht bringen, (nh/aha)

HNA - im Februar 2010

 

Viele Denkmäler geschaffen

Studiendirektor Jürgen Burow in Ruhestand verabschiedet

Schulleiter Werner Schmal (r.) verabschiedet Jürgen Burow in den Ruhestand. Foto: pr

Pressebild

Korbach. Nach 30 Jahren an den Beruflichen Schulen in Korbach wurde Abteilungsleiter Jürgen Burow im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Schulleiter Werner Schmal würdigte Burows vielfältiges Wirken und betonte, dass er alle Aufgaben mit vollem Einsatz und absolut zuverlässig erledigt habe. Er bescheinigte ihm ein überdurchschnittliches Organisationstalent. „Alles, was du angepackt hast, hast du zum Erfolg gebracht“, sagte Schmal.

Jürgen Burow, der 1975 an die Beruflichen Schulen in Korbach kam, wurde 1999 Abteilungsleiter der kaufmännischen Abteilung im Standort Klosterstraße. Während seiner langen Dienstzeit hat er sich in vielen Bereichen engagiert. So war er beispielsweise Mitglied im Personalrat, in der ersten Schulkonferenz und war an der „Grundsteinlegung für das Schulprogramm der Beruflichen Schulen beteiligt. Er gehörte auch diversen Prüfungsausschüssen an und unterrichtete als „Buchführungspapst“ Meisterkurse der Handwerkskammer und verschiedene Kurse der VHS.

Abteilungsleiter Uwe Schönrock hob hervor, dass Burow sich „viele kleine Denkmäler hier in diesem Haus geschaffen“ habe. Vertreter des Kollegiums, des Personalrates und der Verwaltung dankten Burow ebenfalls für seinen Einsatz und überreichten Präsente. Der extra für diesen Anlass gegründete „Klosterchor“ und das Gesangsduo Victoria Rohde und Tobias Stummer aus der Klasse 12FOK2 rundeten die gelungene Verabschiedungsfeier musikalisch ab.

Jürgen Burow betonte, dass er mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen werde. „Ich werde Sie alle vermissen, aber ich freue mich auch auf den Ruhestand mit meinen beiden Enkelkindern“, blickte er in die Zukunft. (r)

WLZ - im Februar 2010

 

Schüler und Studenten sammeln Spenden

Hilfe für Haiti: Kuchenverkauf in Rathaus, Kreishaus und den Korbacher Standorten der Beruflichen Schulen

PressebildGroßes Engagement zeigten die beiden FOS-Klassen der Jahrgangsstufe 12: Sie sammelten in den zwei großen Pausen fast 710 Euro.

Sie sahen, überlegten und halfen: Am Dienstag und Mittwoch veranstalteten Korbacher Studenten und Schüler mehrere Spendenaktionen. 707,95 Euro sind bisher für die Opfer auf Haiti zusammengekommen. Korbach. Der Vorrat reicht nicht lange aus: Als die Studenten, des Fröbelseminars am Dienstag um 9 Uhr ihr Kuchenbuffet im Foyer, des Kreishauses aufbauen, sind schnell die ersten „Kunden" und Spender vor Ort. „Wir haben bereits nachordern müssen", freut sich deshalb Michaela Peschel rund zwei Stunden, nachdem die Hilfsaktion angelaufen ist. „Und bei unserer zweiten Station, im Korbacher Rathaus, sieht es ähnlich aus." Neben Kuchen bieten die engagierten jungen Leute auch Waffeln, Kaffee und belegte Brötchen an. Einen Euro verlangen sie für ein Stück Marmorkuchen oder Bienenstich. „Die meisten geben mehr", zeigen sie sich unisono von der Spendenbereitschaft der Besucher und Beamten im Kreishaus beeindruckt. Ein hungriger und spendabler Zeitgenosse soll gar 50 Euro auf einen Schlag in die Spendenkasse gespült haben.

PressebildÜber mangelndes Interesse konnten sich die Studenten des Fröbelseminars an ihrem Kuchenbuffet nicht beklagen. Neben den Mitarbeitern schaute auch Kreishauschef Reinhard Kubat (Mitte) während seiner Pause im Foyer vorbei. Fotos: Dennis Schmidt

Im Rathaus feiern zur selben Zeit zwei städtische Mitarbeiter ihren Geburtstag. Zugunsten der Erdbebenopfer haben sie auf ein Büffet im eigenen Büro verzichtet - und stehen stattdessen mit ihren Arbeitskollegen an den Verkaufstischen Schlange. Das eingesammelte Geld - das Ergebnis steht noch aus - geht an die Katastrophenhilfe der Diakonie. Einen Tag später: FOS-Schülerin Anna-Deike Baßfeld hat mit ihren Mitschülern ebenfalls ein Kuchenbuffet organisiert. In den beiden großen Pausen stehen die 46 Schüler aus dem Bereich Sozialwesen hinter Verkaufstischen in den Pausenhallen der Kasseler und der Klosterstraße.

Bereits um 8 Uhr hat der Tag in der schuleigenen Küche mit Lehrerin Erika Pohlmann begonnen. Statt die Schulbank zu drücken, produzieren sie 80 Muffins, 16 kleine Torten und mehr als zehn Kuchen. Die Schüler sind fleißig - und ihre Kunden hungrig und großzügig. Dank der Lebensmittelspenden von Edeka aus Niedenstein und einer zusätzlichen Spende von Birgit Baßfeld kommt ein Betrag von 707,95 Euro zusammen. Von der Aktion profitiert die „Aktion Deutschland", die das gespendete Geld den haitianischen Opfern zur Verfügung stellen wird. (den)

WLZ - im Januar 2010

 

Heimat in Bildern: Schüler stellen Fotografien aus

Bis zum 16. Februar in der Waldecker Bank - Kunstprojekt des Beruflichen Gymnasiums in Korbach

PressebildCarsten Stumpe (v.l.) von der Waldecker Bank mit Kerim Huge, Saskia Bartzick, Maike-Friederike Brand-Welteke und Pascal Ohm. Foto: pr

Korbach. „Heimat im Portrait" heißt eine gestern eröffnete Ausstellung in den Räumen der Waldecker Bank in Korbach. Schüler des Beruflichen Gymnasiums zeigen insgesamt 20 Fotos aus der Region Waldeck-Frankenberg. Die Ausstellung hat sich aus einem Projekt im Kunstunterricht des 13. Jahrgangs entwickelt. Lehrerin Patricia Kubat führte die 34 jungen Leute in die Welt der Fotografie ein, bevor sie mit der Kamera bewaffnet auf Motivjagd durch den Landkreis zogen. Einziger Auftrag war, das Thema „Heimat" fotografisch umzusetzen. Entstanden sind dabei insgesamt 160 Aufnahmen, von denen eine Jury die besten für die Ausstellung auswählte. Die Schüler zeigten sich äußerst experimentierfreudig, spielten mit Licht, Farben und Perspektiven. „Eine Schülerin hat sogar aus einem Segelflugzeug heraus fotografiert", sagt Patricia Kubat. Die Entscheidung, die Bilder auch öffentlich zu zeigen, war angesichts der Ergebnisse schnell gefallen. Das Thema „Heimat" habe sie bewusst gewählt, erklärt die Kunstlehrerin. Die jungen Erwachsenen stünden nach ihrem Abitur vor der Frage, ob sie Waldeck-Frankenberg verließen oder hierblieben. Auch Schulleiter Werner Schmal zeigte sich bei der Ausstellungseröffnung begeistert: „Die Fotos strahlen Ruhe und Besinnlichkeit aus", sagte er. Noch bis zum 16. Februar sind die Fotos in der Waldecker Bank zu sehen. Weitere Ausstellungen an anderen Orten sind geplant.

WLZ - im Januar 2010

 

Bundesbank und Börse besucht

Leistungskurse des Beruflichen Gymnasiums Korbach in Frankfurt unterwegs Pressebild

Im Geldmuseum der Bundesbank konnten die Schüler in die Rolle der „Zentralbanker" schlüpfen. Foto: pr

Korbach. Die Leistungskurse Wirtschaftslehre mit 42 Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums Korbach ließen die Schulroutine für einen Tag hinter sich und fuhren mit ihren Kurslehrern Sabine Menke und Herbert Körte in die Bankenmetropole Frankfurt. Auf dem Programm stand zunächst ein Besuch bei der Deutschen Bundesbank. Im dortigen Geldmuseum konnte die Geschichte des Geldes an zahlreichen Exponaten nachempfunden werden, angefangen vom Naturalgeld über die ersten Goldmünzen des Königs „Krösus" bis hin zum Inflationsgeld der 1920er-Jahre. Die Ausstellung vermittelte den Schülern einen Überblick über die Funktionen des Geldes für das Wirtschaftsgeschehen. Besonders eindringlich wurde die Rolle der Europäischen Zentralbank für die Geldwertstabilität präsentiert. Die Schüler konnten in verschiedenen interaktiven Szenarien durch Geldpolitik in die Wirtschaft eingreifen und in die Rolle der „Zentralbanker" schlüpfen.

Der zweite Teil der Studienfahrt führte zur Frankfurter Wertpapierbörse. Dort hörten die Schüler zunächst einen Fachvortrag über die Aufgaben und die Organisation der Börse. Es fielen Begriffe wie Parkett- und Xetrahandel, Freefloat und Eigenfinanzierung der Aktiengesellschaften. Die Schüler fragten die Referentin ordentlich aus und ließen sich die Zusammenhänge an Beispielen verdeutlichen. Der Börsenbesuch endete mit einem Blick auf das durch die Nachrichtensendungen allseits bekannte Parkett mit der großen Kursanzeige. Die Frage, die dort von den Schülern am häufigsten gestellt wurde, war die nach dem Einkommen der Makler. Offensichtlich übt diese Tätigkeit nach wie vor eine große Faszination aus.

Die Informationen, die die Schüler von der Studienfahrt mitnehmen konnten, sind auch Gegenstand im Unterricht der folgenden Wirtschaftslehre-Kurse des Beruflichen Gymnasiums und sollten einen kräftigen Schuss Praxis in den Theorieunterricht bringen. (r)

WLZ - im Januar 2010


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Aktualisiert durch Volker Scharfe am Freitag, 13. August 2010 um 10:55