Berufliche Schulen in Korbach und Bad Arolsen

 

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Presserückblick 2008 Drucken

12-2008 - Viele Bibeln für Gymnasiasten
12-2008 - Fachoberschüler forschen beim internationalen Suchdienst
12-2008 - Meisterbriefe für neue Industriemeister in der Fachrichtung Kunststoff-Kautschuk
12-2008 - Geschenke der FOS Sozialwesen für die Paul-Zimmermann-Schule
12-2008 - Gelungene Studienfahrt nach London „European Business Project" der BSK
11-2008 - Weiterbildung als Karriere-Kick
11-2008 - In Betriebe schnuppern
11-2008 - Verkehrswacht spricht gezielt junge Fahrer an
10-2008 - Alltagstest für Sprachkenntnisse
10-2008 - Schule mit neuen Projekten stärken
10-2008 - Wenn Schneewittchen kredenzt
09-2008 - Sozialarbeit beginnt an elf Schulen
09-2008 - Verlockung in der Schule
09-2008 - Gebratene Wachteln und Pflaumenparfait
09-2008 - Wichtiger Schritt zu mehr Selbstverantwortung
08-2008 - Verantwortung auf Probe
08-2008 - Drei neue Lehrerinnen eingestellt
07-2008 - Kreativität, Ideen und der Umgang mit Holz
07-2008 - BFI - Erfolgreicher Abschluss an der Berufsfachschule nach zweijähriger Ausbildung
06-2008 - Schülerinnen der Fachoberschule entdecken Tschechien
06-2008 - 19 Arzthelferinnen bestehen Prüfung
06-2008 - Im Einsatz gegen die Schulden
06-2008 - Absolventen der gastronomischen Ausbildungsberufe
06-2008 - Fünf Lehrer in Ruhestand verabschiedet
06-2008 - Berufliche Schulen verabschieden Absolventen im Zeichen des Fußballs
06-2008 - FOS-Technik - Zeugnisse „Dieses Spiel habt ihr nun gewonnen“
06-2008 - Spende, die Dritte: Conti übergibt Unterrichtsmaterial
06-2008 - Fachoberschülerinnen auf Bildungsreise
06-2008 - BFS Abschluss - Reserven für die Welt da draußen nutzen
06-2008 - Einblick ins Ikea-Prinzip
06-2008 - Schüler als Bosse: Tagespraktikanten bei Analyticon in Dalwigksthal
06-2008 - Abiturienten gefeiert wie die Nationalelf
05-2008 - Kopfüber zur Sicherheit
05-2008 - Projektwoche schafft neuen Motivationsschub
05-2008 - Realschüler lernen von Berufsschülern
05-2008 - Einblick in die Hochschule
05-2008 - Sprachen und Auslandspraktika
04-2008 - Deutsch-britisches Ausbildungsprojekt ein Erfolg
03-2008 - Schule nutzt interaktive Lernplattform
03-2008 - In Hörsaal und Alltag bestehen
03-2008 - Spaß an Technik wecken
03-2008 - Methodentraining bei Klassenfahrt
02-2008 - Berufliches Gymnasium veranstaltet ersten „Uni-Report"
02-2008 - Redekünstler tauschen Argumente aus
02-2008 - „Lebenslanges Lernen" für alle sicherstellen
01-2008 - Fachoberschüler erkunden Börsenstandort Frankfurt
01-2008 - Schüler der weiterführenden Schulen gedenken...
01-2008 - 16 Gastronomie-Auszubildende...
01-2008 - Fünfte Messe „Berufe im Gastgewerbe"
01-2008 - Sprachlich fit für den Beruf
01-2008 - Universität auf den Zahn gefühlt

 

Viele Bibeln für Gymnasiasten

75 Exemplare an Berufliche Schulen überreicht

PresseberichtBibel-Übergabe in den Beruflichen Schulen: (von links) Stefanie Rohm, stellvertretende Schulleiterin Christiane Becker-Ette und Schulpfarrer Klaus Ising.Foto:nh

KORBACH. Werner Schmal, Leiter der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen, konnte sich schon vor Weihnachten über ein Geschenk freuen. Schulpfarrer Klaus Ising überreichte im Auftrag der Bibelgesellschaft der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck 50 Bibeln. Die Religionslehrerin Stefanie Rohm übergab weitere 25 Bibeln, ebenfalls von der Bibelgesellschaft an die Schule.

Die Bibeln werden zukünftig im Religionsunterricht des Beruflichen Gymnasiums eingesetzt. Für Schulpfarrer Ising stellt sich der Zusammenhang zwischen Bibel und Bildung folgendermaßen dar: „Einen Menschen bilden heißt die Fähigkeit eines Menschen wecken, zu seiner ursprünglichen Bestimmung der Gottebenbildlichkeit zurückzufinden." sagte er bei der Übergabe, (nh/aha)

HNA - im Dezember 2008

 

Auch kleine Kinder ins Lager gesteckt

Fachoberschüler forschen beim internationalen Suchdienst in Bad Arolsen

PresseNachforschung: Fachoberschüler beim internationalen Suchdienst in Bad Arolsen. (Foto: pr)

Korbach (r). Im Rahmen des Politikunterrichts haben die Schülerinnen und Schüler der kaufmännischen Fachoberschule aus Korbach die schicksale einzelner jüdischer Personen und Familien, die bis zum 2. Weltkrieg in Korbach gelebt haben, erforscht.

Ziel dieses Projektes war die Darstellung und Ergänzung der Lebensläufe mehrerer Verfolgter anlässlich des Gedenktages am 27. Januar 2009 (Ausstellung in Korbach zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz).

Die Namen der Betroffenen erhielten die Schüler aus den bisherigen Veröffentlichungen über das jüdische Leben in Korbach vor 1945. Mithilfe des Internationalen Suchdienstes in Bad Arolsen (ITS) und der dort vorliegenden Unterlagen konnte manche biografische Lücke geschlossen werden.So ermittelte die Klasse zum Beispiel genauere Aufenthaltszeiten in den verschiedenen Lagern. In weiteren Fällen wurden außerdem neue Daten über den jeweiligen Todestag bekannt. Beeindruckend war die Erkenntnis, dass die angegebene Todesursache oftmals unrealistisch erschien. So ist es einfach unwahrscheinlich, dass am selben Tag in einem Lager vielfach Herzversagen als Todesursache bescheinigt wurde.

Unter der Leitung des Politiklehrers Carsten Schäfer beschäftigte sich eine Gruppe der Schüler mit der Geschichte und der Entwicklung des ITS. Hier wurde der Wandel der Aufgabenstellungen überaus deutlich. Die Bearbeitung von Anfragen spielt nach wie vor eine große Rolle, aber die Unterstützung von Recherchen wie bei diesem Projekt wird zukünftig ein breites Tätigkeitsfeld des ITS darstellen.

Im Rahmen dieser Schülerarbeit erlebten die Jugendlichen aus dem gesamten Landkreis den Politik- und Geschichtsunterricht auf eine besondere Art und Weise und machten dabei völlig neue Erfahrungen. So suchten sie zum Beispiel nach dem jüngsten registriertenLagerinsassen. Tief beeindruckt mussten die Schülerinnen und Schüler feststellen, dass die Nationalsozialisten bereits knapp dreijährige Kinder verfolgten.

WLZ, im Dezember 2008

 

Eine besonders gute Qualifikation

Meisterbriefe für neue Industriemeister in der Fachrichtung Kunststoff-Kautschuk

PresseberichtHaben bestanden: Die neuen Industriemeister mit (rechts) Dozent und Prüfungsausschuss-Vorsitzender Alexander Schabowicz.

KORBACH. Als besonders gute Qualifikation wurde der Meisterbrief für neue Industriemeister in der Fachrichtung Kunststoff-Kautschuk von Vertretern der Industrie- und Handelskammer und der Fachschule für Technik in Kassel bezeichnet. Zwölf Absolventen eines zweijährigen berufsbegleitenden Lehrgangs haben ihn sich erworben und während einer kleinen Feierstunde in den Beruflichen Schulen Korbach entgegen genommen.

Seltene Prüfung

Diese Qualifikation ist eine seltene Prüfung, gilt aber in ganz Deutschland gemäß dem aktuellen Berufsbildungsgesetz. Dr. Wilhelm Hirschmann (IHR Kassel), Thomas Fölsch , (Continental Korbach), Wolfgang Behrens (Fachschule für Technik) sowie Dozent und Prüfungsausschuss-Vorsitzender Alexander Schabowicz würdigten die Leistungen der Absolventen, gaben ihnen Tipps für den weiteren Lebensweg und dankten den Dozenten und dem Prüfungsausschuss. Die Prüfung bestanden: Christian Beßling, Siegfried Böhm, Mile Bursac, Mathias Falk, Alexander Heck, Norman Klabunde, Mike Kleber, Jörg Martin, Roman Matuschczyk, Michael Paulik, Maik Schulze, Andy Seidel. Als bester Absolvent bekam Roman Matuschczyk ein Präsent, (zut)

HNA - im Dezember 2008

 

Schüler helfen mit Holzspielzeug

Geschenke der Fachoberschul-Abschlussklasse Sozialwesen für die Paul-Zimmermann-Schule

PresseberichtNikolausüberraschuhg: Holzspielzeug übergab die Fachoberschul-Abschlussklasse Sozialwesen an die Mädchen und Jungen der Korbacher Paul-Zimmermann-Schule.Foto: Rau

KORBACH. Mit einer vorgezogenen Nikolausüberraschung hat eine Delegation der Abschlussklasse 2009 des Fachoberschulzweigs (FOS) Sozialwesen der Beruflichen Schulen Korbach ihren Kollegen von der Paul-Zimmermann-Schule (PZS) eine Freude bereitet: Im Namen ihrer Klasse überreichten sie buntes Holzspielzeug, mit dem man Feinmotorik und logisches Denken trainieren kann. Zwölf solcher Spielzeuge hatten die FOS-Schülerinnen während ihrer Abschlussfahrt zur Partner-Berufsschule in Vysoke Myto hergestellt, und zwar mit tschechischen Mitschülern. Jeweils sechs Sets gingen an die PZS und an die Spezialschule in der tschechischen Partnerstadt.

Jugendbegegnung

Mit diesem Projekt unter dem Motto „Lassen wir Holz helfen" setzte das Kreisjugendbildungswerk in Zusammenarbeit mit den Beruflichen Schulen seine seit sieben Jahren bestehende Reihe zur Jugendbegegnung und internationalen Verständigung zwischen Korbacher und Schülern aus Vysoke Mto fort.

Die Grundlägen dazu schufen vor zehn Jahren Berufsschullehrer Edgar Schneider und der damalige Kreisjugendbilduiigsreferent Hartmut Simon. Sein Nachfolger Andreas Greif, dessen Kollegin Noemi Helmer und von Seiten der Beruflichen Schulen Schneider und der Klassenlehrer der FOSler, Jürgen Neumeier, hatten die Fahrt der zwölf Korbacher Schülerinnen begleitet, (ad)

HNA - im Dezember 2008

 

Gelungene Studienfahrt nach London „European Business Project" der BSK

„European Business Project" der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen

PressebildDeutsche und englische Schüler arbeiten als Projektgruppe eng zusammen. (Foto: pr)

Korbach (r). Wie können Ausbildungsbetriebe aus Waldeck-Frankenberg ihre Produkte am besten in Großbritannien verkaufen? Antworten auf diese Frage erarbeiten Auszubildende der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen zusammen mit Schülern des Sir George Monoux College in London.

Eine Studienfahrt nach London bildete den Auftakt für das „European Business Project", das bereits zum vierten Mal durchgeführt wird. Nach einer Führung durch das College stellten die Korbacher ihre Ausbildungsbetriebe vor. An den folgenden Tagen fanden Workshops zu den Themen „Teambuilding", Projektplanung und Marktforschung statt.

Die Schüler recherchierten in der City Business Library in London Daten und Fakten zum britischen Markt, die als Grundläge für eigene Marketingstrategien dienen sollen. Projektleiterin Christine Dülfer zeigte sich nach der Woche London zufrieden: „Ich freue mich, dass unsere Azubis und die englischen Schüler viel Zeit miteinander verbracht haben." Klassenleh rer Christoph Lauer hatte für die 29 Auszubildenden zudem ein Rahmenprogramm zusammen gestellt: einen Besuch des Mu sicals „Hairspray", des Wachs figurenkabinettsMadame Tussaud's und die Erkundung des größten Londoner Markts, Camden Town. Während einer Projektwoche im Frühjahr folgt der Gegenbesuch in Deutschland. Dann werden auch weitere Ergebnisse vorgestellt.

WLZ, im Dezember 2008

 

Weiterbildung als Karriere-Kick

Absolventen der Hotelfachschule Korbach sind begehrt. Unternehmen bewerben sich bereits bei den Studierenden

PresseProjektarbeit motiviert: Studierende der Hotelfachschuie Korbach präsentieren ihre Teller Marianne Bartosch (vorn, Zweite von links) und Dirk Schmid (vorn Mitte) Foto: Silke Uebig-Braunholz

 

KORBACH. „Die Firmen schätzen das Leistungsvermögen unserer Absolventen", sagt Dirk Schmid. Der Abteilungsleiter der Beruflichen Schulen des Landkreises Waldeck-Frankenberg in Korbach bestätigt, dass es zahlreiche Anfragen gibt. „Betriebe aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben sich bereits während der Ausbildung bei den Studierenden", sagt er.

Die Schlüsselkompetenzen und das bewiesene Durchhalte vermögen seien begehrt. Die Branche braucht qualifiziertes Personal- und Fachschulen, die entsprechende Lehrinhalte vermitteln. Die Hotelfachschule an den Beruflichen Schulen in Korbach hat sich auf diese Bedürfnisse eingestellt und erlebt derzeit einen Boom.

Teilzeit macht flexibel

Denn seit 2004 wird das Studium zum staatlich geprüften Betriebswirt in Teilzeit angeboten. Fast alle Studierenden arbeiten nebenher und bereiten sich in den Betrieben teilweise auf ihren Aufstieg vor. Wie Alexandra Schmidt vom familiengeführten Willinger Hof in Willingen: „Ich leite unseren Betrieb momentan als Juniorchefin, gemeinsam mit meiner Mutter. Den Abschluss benötige ich zur Vorbereitung auf die Übernahme des Betriebes."

Für die Hotelfachfrau ist es die beste Lösung. Durch das Teilzeitmodell ist sie flexibel genug, um weiterhin im Willinger Betrieb zu arbeiten. Drei Jahre lang besucht Alexandra Schmidt mit den anderen 15 Kommilitonen ihres Jahrgangs an zwei Wochentagen die Hotelfachschule. Diese bietet mit dem Teilzeitmodell eine flexible Möglichkeit der beruflichen Weiterbildung für Restaurantfachleute, Köche sowie Hotelfachleute.

Der umfangreiche Lehrstoff - unter anderem Politik, Wirtschaft, Recht, Spanisch, Hotel- und Gaststättenbetriebslehre, Tourismuslehre, Marketing und Unternehmensführungvermittelt ihnen das notwendige Knowhow für den Aufstieg in der Branche.

Eigenen Marktwert steigern

Diese Perspektive treibt die meisten der Studierenden an: „Die Beweggründe für das Studium an der Hotelfachschule ähneln sich. Die Studierenden wollen ihren Marktwert verbessern, einen Betrieb übernehmen oder in das Management eines Unternehmens aufsteigen. Sie wollen aus eigenem inneren Antrieb heraus ihr nächstes Ziel erreichen", betont Marianne Bartosch, Lehrerin für Politik und Wirtschaftslehre. Allein diese Tatsache mache die Absolventen letztendlich attraktiv für den Markt.

Mit dem Abschluss bescheinige die Fachschule ihnen schließlich vielfältige Kompetenzen: „Durch das Studium erhalten die Absolventen etwa Einblicke in das Projekt- und Prozessmanagement. Außerdem legen wir großen Wert auf die Entwicklung der Team- und Kommunikationsfähigkeiten", erläutert Dirk Schmid. Den fehlenden Praxisanteil innerhalb der dreijährigen Ausbildung ersetzen Veranstaltungen und Aktionen, bei denen das theoretische Wissen umgesetzt werden kann.

In diesem Jahr stand ein kulinarischer Abend auf dem Programm. Das Projekt unter dem Titel „Es war ein Mahl - Eine aufregende Reise durch den kulinarischen Märchenwald" wurde von vier Arbeitskreisen umgesetzt. Diese hatten die Organisation von Sponsoring, Menü, Rahmenprogramm und Dekoration übernommen. „Ich finde es großartig, heute die Zügel in der Hand halten zu dürfen", sagt Restaurantfachmann Tobias Kenichi Werner.

Praxis durch Aktionen

Für Marianne Bartosch ist die Begeisterung der Schüler Bestätigung. „Als Fachschule müssen wir heutzutage neue Wege gehen." Es sei nicht mehr möglich, den Schülern in einer 45-minütigen Unterrichtsstunde die notwendigen Qualifikationen und Kompetenzen für den Alltag zu vermitteln. Bartoschs Fazit: „Wirbenötigen derartige Aktionen. Die Studierenden müssen sich aufeinander einstellen und Konflikte lösen. Das bringt sie weiter." Silke Liebig-Braunholz

 

Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung, im November 2008

 

In Betriebe schnuppern

Orientierangsseminar an der Berufsschule Korbach/Bad Arolsen beendet

PresseViel gelernt: Informationen zum Berufsbild Reiseverkehrskauffrau haben die Schüler mit dieser Collage erarbeitet. Hinten Dritte von rechts Klassenlehrerin Sandra Bornmann. Foto: Trautmann

KORBACH. Welche Berufe werden in diesem Betrieb ausgeübt und zu welchen Berufen wird ausgebildet? Was sind die Voraussetzungen für eine Lehrstelle, was verdient man und wie sind die Zukunftsaussichten? Viele Fragen stellten Schüler der Höheren Handelsschule (Jahrgangs stufe 11) während ihres mehrtägiges Berufsorientierungsseminars (BÖS). Am Montag präsentierten sie bei der Abschlussveranstaltung ihre Ergebnisse vor Eltern, Lehrern und Unternehmensvertretern. Kooperation mit Betrieben Das BÖS ist eine Kooperation zwischen Schule und Arbeitswelt, bei der die Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen mit heimischen Betrieben zusammenarbeiten. Im Vorfeld hatten sich die Jugendlichen intensiv auf das Seminar vorbereitet, um dann während dreier Praxistage in den Arbeitsalltag ihrer angestrebten Ausbildungsberufe hineinzuschnuppern. Die Jugendlichen erhielten Einblicke in die Arbeitsweise von Reisebüros, Behörden und Handelsunternehmen. Außerdem stellten Auszubildende den Schülern ihren Beruf vor, etwa angehende Bürokaufleute, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Verwaltungsfachangestellte und Groß- und Außenhandelskaufleute. Es standen Referate auf dem Programm, und in Rollenspielen und Diskussionsrunden wurden unter anderem Vorstellungsgespräche trainiert. Das BÖS hat zum Ziel, den Schülern den Weg ins Berufsleben zu ebnen und den Einstieg zu erleichtern, (zut)

 

HNA - im November 2008

 

Verkehrswacht spricht gezielt junge Fahrer an

Wertvolle Tipps für mehr Sicherheit im Verkehr

PresseDie Welt steht köpf nach einem Pkw-Unfall mit Überschlag. In dieser Situation fällt es schwer, sich aus dem Gurt zu befreien. (Foto: sim)

Bad Arolsen (sim). Mit der „Aktionjunge Fahrer" machte die Ortsverkehrswacht Frankenberg gestern in der Arolser Berufsschule Station, um Fahranfängern Risiken und Gefahren drastisch vor Augen zu führen.

Mit einer „Rauschbrille" mühsam eine Linie entlangstolpern, sich aus einem Überschlagwagen befreien oder im Gurtschlitten einen Aufprall mit scheinbar harmlosen 43 Stundenkilometern überstehen: Im Ernstfall möchte diese Situationen niemand erleben. Bei den Abiturienten und Berufsschülern, die gestern wagemutig die nachgestellten Unfallsituationen absolvierten, dürften viele der Aktionen einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Dies und die Aufklärung über Sicherheit im Straßenverkehr ist Ziel der Aktion, mit der die Frankenberger Ortsverkehrswacht seit Jahren durch Schulen in Waldeck-Frankenberg und angrenzenden Landkreisen tourt. Hauptsächlich junge Männer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren seien es, die häufig schwere, oft tödlich verlaufende Unfälle verursachen, wie Verkehrswacht-Vorsitzender Ferdinand Hagenbach erklärt. Laut Unfallstatistik sei die bundesweite Zahl der Verkehrstoten in dieser Altersgruppe von 1395 im Jahr 2003 auf 1011 im vergangenen Jahr gesunken. Die Zahlen schreibt Hagenbach einem erhöhten Sicherheitbewusstsein von Fahranfängern, vor allem aber der verbesserten Sicherheitstechnik in Personenkraftwagen zu. „Augen auf muss es aber schon heißen, bevor der Führerschein überhaupt anvisiert wird. Ein Sehtest ist Teil der „Aktion junge Fahrer", bei dem im Schnitt bei rund 16 Prozent der jungen Leute erhebliche Sehfehler festgestellt werden. Auch für Autofahrer, die bereits seit Längerem den Führerschein besitzen, halten die ehrenamtlichen Mitarbeiter wichtige Tipps bereit. Fahrer sollten die Profiltiefe ihrer Reifen kontrollieren und auf ausreichende Beleuchtung achten: „Wer mit Licht fährt, wird einfach früher gesehen, egal bei welcher Witterungsbedingung."

 

WLZ, im November 2008

 

Alltagstest für Sprachkenntnisse

Englischkurs der Fachschule für Wirtschaft in Großbritannien

 

PresseEin Teil der Studierenden im Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds inLondon.(Foto: pr)

Korbach (r). Bereits zum zweiten Mal fuhren die Studierenden der Fachschule für Wirtschaft an den Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen nach Großbritannien, um ihre Fremdsprachenkenntnisse in einem englischsprachigen Land zu erproben.

Die Lerngruppe hatte seit dem Frühjahr mit Unterstützung der Englischlehrerin Christine Dülfer diese Studienfahrt vorbereitet. Schulleiter Werner Schmal begrüßte das Engagement der Beteiligten. In den Herbstferien war es dann so weit: Der Business-English-Kurs der Fachschule für Wirtschaft flog nach London und stellte fest, dass sich die Fremdsprachenkenntnisse in Englisch als absolut „alltagstauglich" erwiesen. Die Studierenden zeigten sich auch positiv überrascht von der Offenheit und Gastfreundlichkeit der multikulturellen Weltstadt. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so gut in Englisch bin", so Studentin Ingrid Schlömer, „London war eine tolle Erfahrung!" Auch Tanja Pitter und Sarah Kleinschnittger sagten, dass sie zukünftigen Meetings mit Kunden aus dem englischsprachigen Ausland nun noch selbstbewusster entgegensehen. Das Rahmenprogramm der Fahrt wurde als Unterrichtsprojekt von den Studierenden erstellt und so der Teamgeist der Gruppe gestärkt. Neben kulturellen Highlights wie dem British Museum oder der Wachablösung an Buckingham Palace stand auch der Besuch des Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds auf dem umfangreichen Programm. Nach dem großen Erfolg dieser Studienfahrt haben die Studierenden angeregt, die Fahrt nach Großbritannien als festen Bestandteil des Kurses Business English zu integrieren. Der zuständige Abteilungsleiter Uwe Schönrock und Christine Dülfer betonten, dass die Studierenden mehrfach von der Fahrt profitieren: „Die Teilnehmer setzen ihre berufsbezogenen Englischkenntnisse ein und erhalten eine direkte Rückmeldung von Muttersprachlern, sie erleben gemeinsam die Kultur eines anderen Landes, und die Lerngruppe wächst als Team zusammen." Die Beruflichen Schulen in Korbach bieten den Studierenden mit dem Besuch der Fachschule für Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung die Möglichkeit, innerhalb von nur drei Jahren den Abschluss zum „Staatlich geprüften Betriebswirt/Betriebswirtin" zu erwerben. Diese Schulform wendet sich insbesondere an junge Praktiker, die sich berufsbegleitend für Führungs- und Managementaufgaben qualifizieren möchten.

 

WLZ, im Oktober 2008

 

Schule mit neuen Projekten stärken

Barbara Gast und Gunhild Kurpiers teilen sich den Innovationspreis des Fördervereins der Beruflichen Schulen

 

PresseAbteilungsleiter Dirk Schmid, Barbara Gast, Reinhold von Eynern, Gunhild Kurpiers und Schulleiter Werner Schmal.

Korbach (resa). Neue Ideen und den Mut, sie umzusetzen, müssen belohnt werden, findet der Förderverein der Beruflichen Schulen. Deshalb schreibt er den mit 500 Euro dotierten Innovationspreis aus. In diesem Jahr wurden Barbara Gast und Gunhild Kurpiers ausgezeichnet.

 

Die Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen haben sich über die Grenzen des Landkreises hinaus einen Namen gemacht. Viele Unternehmen unterstützen die innovativen Projekte, loben die neuen Wege, die Lehrer und Schüler gehen. Auch der Förderverein der Beruflichen Schulen würdigt den besonderen Einsatz der Lehrer für Projekte und Aktionen einmal im Jahr auf ganz besondere Weise. Mit dem Innovationspreis will er motivieren und anerkennen. Während der Jahreshauptversammlung des Fördervereins wurden die neuen Preisträger vorgestellt: Barbara Gast wurde für ihr Engagement innerhalb des Projektes „Siqua" ausgezeichnet, Gunhild Kurpiers bekam die Anerkennung für ihren Einsatz in der „Pädagogischen Schulentwicklung". Beide Projekte stärken die Schule, so der Vereins vorstand. Mit dem Projekt „Siqua" (Sicherung von Ausbildungplätzen und Qualitätsstandards in der Region durch selbstgesteuerte und kooperative Lernformen) ist es den Beruflichen Schulen gelungen, abnehmenden Klassenstärken erfolgreich zu begegnen. Die Zusammenlegung fachverwandter Berufe und der jahrgangsübergreifende Unterricht sollen die Ausbildung in Korbach weiter verbessern und gleichzeitig die Mindestklassengröße von 15 Schülern sichern. Auch das Projekt „Pädagogische Schulentwicklung" soll die Ausbildung in der Kreisstadt zukunftsfähig machen. Seit 2003 engagiert sich Gunhild Kurpiers für ein umfangreiches Methodentraining für die Lehrkräfte und erfolgreiche Methodenwochen für die Schüler. Innerhalb des Projektes wurde die „Pädagogische Vortragsreihe" eingerichtet, die es Lehrern jeden ersten Dienstag im Monat ermöglicht, an Mini-Fortbildungen teilzunehmen. Währenddessen gelingt es den Schülern, vor allem im Gastronomiebereich, ihre Ausbildungsbetriebe mit Projektarbeiten zu begeistern und ihre Kreativität auch in der Schule praktisch umzusetzen. Während der Jahreshauptversammlung standen Nachwahlen des Vorstarides an. Zweiter Vorsitzender wurde Dirk Schmid, Oliver Emde ist neuer Schriftführer. Als neuer Beisitzer wurde Thomas Fölsch gewählt. Kassiererin bleibt Anke Lauer. Werner Schmal, Rainer Ueberson und Ingrid Brüne-Frisch bleiben Beisitzer. Vorsitzender Reinhold von Eynern zeigte sich zufrieden mit der Arbeit des Fördervereins.

 

WLZ, im Oktober 2008

 

Wenn Schneewittchen kredenzt

Studenten der Korbacher Hotelfachschule servieren ein märchenhaftes Fünf-Gänge-Menü

PresseDie Studenten der Hotelfachschule kredenzen gemeinsam mit Klassenlehrerin Marianne Bartosch (4. v. r) und Abteilungsleiter Dirk Schmid (2.V. I.) ihre Köstlichkeiten unter dem märchenhaften Motto „Es war ein Ma(h)l". (Fotos: resa)

Korbach (resa). Ein letzter Blick auf die sorgfältig angerichteten Teller, das Jacket wird zugeknöpft, und der Startschuss fällt: Der kulinarische Abend im Lehrrestaurant der Beruflichen Schulen ist eröffnet. Unter dem Motto „Es war ein Ma(h)l" kredenzen die neun Studenten der Hotelfachschule fünf märchenhafte Gänge.
Sechs Wochen lang haben sie geschuftet, geplant und geworben. „Es war eine Herausfordrung, die Spaß gemacht hat", erzählt Tobias Kenichi Werner und blickt in die große Runde der namhaften Gäste, die zum kulinarischen Abend gekommen sind. Vertreter von regionalen Betrieben, aus der Politik und von Schulen wollen sich * das Fünf-Gänge-Menü der Studenten von der Korbacher Hotelfachschule nicht entgehen lassen. „Jetzt sind wir gespannt, wie es läuft", gibt Werner zu. Der 29-jährige Korbacher arbeitet als Restaurantfachmann im „El Torito", nutzt das Teilzeitangebot der Hotelfachschule, um sich weiterzubilden. Zwei Tage in der Woche geht er in Korbach zur Schule, die restlichen Tage arbeitet er in dem spanischen Restaurant. „Nach ihrem Studium haben die Studenten alle Möglichkeiten", wissen Klassenlehrerin Marianne Bartosch und Abteilungsleiter Dirk Schmid. Schließlich durchlaufen sie ein anspruchsvolles Studium. Und zu dem gehört auch das fünfwöchige Projekt, das mit einer fünftägigen Projektwoche beginnt. PresseOb Deko und Moderation, Sponsoring und Getränke, die Menüerstellung oder das Rahmenprogramm: In Kleingruppen erarbeiten die Studenten das Konzept. Viele Studenten sammeln dabei wertvolle Erfahrungen für ihre Betriebe, andere setzen um, was sie längst beherrschen. „Während die meisten anderen aufgeregt sind, gehört das für mich zu Routine", erzählt Alexandra Schmidt, Juniorchefin im Willinger Hof. Dennoch sind die Lernerfolge des Projekts für die ganze Gruppe vielseitig: „In erster Linie lernen die Studenten das Projektmanagement", betont Bartosch, „außerdem geht es um Teamfähigkeit und Verlässlichkeit". Mit dem Posten des internen Projektleiters wurde auch Alexandra Schmidt vor eine neue Herausforderung gestellt, schließlich galt es, die Kommilitonen zu delegieren. Und das klappt bestens: So steht um Punkt 19 Uhr der erste Gang auf den festlich geschmückten Tischen, die Studenten servieren in bunten Märchenkostümen. Unterstützung gibt es dabei von den Mitschülern jüngerer Jahrgänge. Auf der Speisekarte stehen nach Feldsalat und Tomatenkraftbrühe mit märchenhaften Titeln und köstlichen Beilagen hausgemachte Canneloni, Fleischspieße und schließlich Scho-koladenmousse, während ein märchenhaftes Programm aus Musik und Texten die Gäste unterhält. Rundherum: ein eindrucksvoller Beweis der Qualität regionaler Hotelfachleute.

Bild rechts: Alexandra Schmidt und Tobias Kenichi Werner.


WLZ, im Oktober 2008

 

Sozialarbeit beginnt an elf Schulen

Nach den Herbstferien bekommen Lehrer„professionelle Hilfe"


Waldeck-Frankenberg (r). An elf Schulen im Landkreis soll direkt nach den Herbstferien mit Schulsozialarbeit begonnen werden. Landrat Helmut Eichenlaub unterbreitete dem Kreisausschuss am Dienstag die Auswahlvorschläge der von ihm eingesetzten Arbeitsgruppe.
Insgesamt 23 Schulen hatten ihr Interesse an Schulsozialarbeit bekundet. Ihre Anträge wurden anhand von Auswahlkriterien wie inhaltliche Konzeption, Schülerzahlen, Interventionsquote, Ausländerquote, Verhaltensquote, Schulabbrecher in acht Arbeitsgruppensitzungen eingestuft.
Für die Startphase ausgewählt wurden die Louis-Peter-Schule Korbach, die Gesamtschule Battenberg, die Schule am Goldberg (Allendorf), die Kaulbachschule, Bad Arolsen, die
Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen, die Mittelpunktschule Goddelsheim, die Ense-Schule Bad Wildungen, die Ortenbergschule Frankenberg, die Upiandschule Willingen, die Mittelpunktschule Adorf und die Ederseeschule Herzhausen.
Grundsätzlich erhält jede der genannten Schulen einen Sozialarbeiter mit einem Stellenumfang von einer halben Stelle. Die dazu nötigen Personalstellen sind beim Staatlichen Schulamt für den Schwalm-Eder-Kreis und den Landkreis Waldeck-Frankenberg angesiedelt und stehen dort zur Besetzung an.
Finanziert werden die Personalkosten mit 100000 Euro durch das Land Hessen und mit 200000 Euro vom Landkreis Waldeck-Frankenberg, der die Hälfte seines Anteils über die Schulumlage refinanziert. Eichenlaub vertritt die Auffassung, dass es Aufgabe des Landes sein müsse, Schulsozialarbeit zu leisten und hierfür die Kosten in Gänze zu übernehmen. Diesbezügliche Bemühungen liefen inzwischen auf politischer Schiene.
Die nach verschiedenen Bedarfskriterien ausgesuchten Schulen erhielten nun erstmals professionelle Hilfe. Wie der Landrat betonte, resultiere „die Notwendigkeit zur Schulsozialarbeit im Wesentlichen aus den vermehrt festzustellenden Verhaltensauffälligkeiten im Schulbetrieb und erheblichen Erziehungsdefiziten bei Schülerinnen und Schülern".
Aufgabe der Sozialarbeiter werde es vor allem sein, die soziale Kompetenz und die Lernmotivation der Schüler zu fördern, ihnen in Lebenskrisen beizustehen, Konflikte zu lösen, die Erziehungskompetenz von Eltern zu unterstützen, zur Klimaverbesserung in der Schule beizutragen und Hilfestellungen beim Übergang in die Berufswelt zu geben.
Der schulische Erziehungsund Bildungsauftrag könne von den Lehrerinnen und Lehrern nicht mehr allein und in vollem Umfang erfüllt werden, sagte Eichenlaub. Hier bedürfe es einer sozialpädagogischen Unterstützung.
Es werde interessant sein zu sehen, wie sich die beiden Professionen (Lehrkräfte/Sozialarbeiter) ergänzen und zum Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler beitragen, so Eichenlaub. Nach einer Einführungsphase sei eine Evaluation vorgesehen, bei der die Schulsozialarbeit analysiert und bewertet werden soll.

 

WLZ, im September 2008

 

Verlockung in der Schule

Junge Köche und Restaurantfachleute wurden auf ihre Prüfung vorbereitet

PresseSehr gut, aber leider zu kurz: Diese Fazit kam von (von links) Tim Götz, Patrick Heine und Mario Neubauer, die Wachtelbrust auf Antipasti mit Bruschettabrot servierten.Foto: Saure

Von Heike Saure
KORBACH. Ein verlockender Duft zog durch die Küche der beruflichen Schulen in Korbach. An liebevoll gedeckten Tischen nahmen Schülerinnen und Schüler Platz, ließen sich von weiteren Schülern bedienen. Auf dem Speiseplan standen Wachteln, Hackfleisch und Pflaumen. Das Programm war jedoch nicht der Alltag bei den Köchen und Restaurantfachleuten, sondern Abschluss der Methodentrainingswoche für das dritte Lehrjahr, dessen Schüler sich auf die Abschlussprüfung vorbereiten.
Seit drei Jahren werden solche Trainingstage- und Wochen an den beruflichen Schulen durchgeführt. Der Erfolg in besseren Abschlussnoten lässt sich zwar schwer in Zahlen ausdrücken, aber die Schüler scheinen von den Übungen zu profitieren. Schließlich lehnt sich der Inhalt an die Prüfüngsvorschriften an. Im praktischen Teil war ein Dreigangmenü herzustellen, Preiskalkulation und Arbeitsablaufplan gehörten ebenfalls zum Umfang des Methodentrainings.
Unterstützung fiir Köche
Im Servicebereich mussten Speisekarten geschrieben, Tische eingedeckt, Servietten
gefaltet und Blumengestecke hergestellt werden. Externe Fachleute vom Gesundheitsamt, Krankenkasse und Berufsgenossenschaft sowie Floristen unterstützen die angehenden Köche und Restaurantfachleute in der Übungswoche.
Erstmals mussten die Schüler ihren Beitrag zu den Zutaten sowie Blumengestecken nicht aus eigener Tasche bezahlen, denn mit den Unternehmen Römer aus Bömighausen sponserten Gewerbetreibende die Warenkörbe.
Der immense organisatorische Aufwand wird von der Projektkoordinatorin Gunhild Kurpiers, dem Abteilungsleiter Ernährung und Hauswirtschaft Dirk Schmid sowie den Fachlehrern aufgefangen, die zahlreiche Stunden für die Vorbereitung und Reflexion der Methodentrainingswochen aufwenden, die nicht nur für die Schüler des dritten Lehrjahres, sondern auch für das erste und zweite Lehrjahr angeboten werden.
So mussten In den vergangenen Wochen 300 Schüler aus zwölf Klassen, die sonst oft nur einmal in der Woche Schule haben, von ihren üblichen Ausbildungsbetrieben für das Methodentraining freigestellt werden. Früh übt sich schließlich.

 

HNA - im September 2008

 

Gebratene Wachteln und Pflaumenparfait

Projektwoche an den Beruflichen Schulen geht heute mit Drei-Gänge-Menü zu Ende

 

wachtelnDie Azubis Ina Nickel (v.l.), Marlene Huke und Jenny Naundorf servieren Abteilungsleiter Dirk Schmid, Projektkoordinatorin Gunhild Kurpiers
sowie Johannes Koert und Wilma Saure vom Römer-Team frische Hackfleischröllchen mit Pfifferlingen und Rahmsauce.(Foto: den)

Korbach (den). Gebratene Wachtel an Antipasti. Hackfleischrolle mit Pfifferlingen in Pfefferrahmsauce und Gemüsebukett. Pflaumenparfait auf Nougatsauce. Was sich nach einem teuren Drei-Gänge-Menü anhört, ist in Wirklichkeit der Abschluss der Methodenwoche an den Beruflichen Schulen.
Die drei Lehrjahre der Köche und Servicekräfte mit rund 300 Schülern legten sich für jeweils eine Woche mächtig ins Zeug. Während sich die Grundstufe mit dem Frühstückbuffet theoretisch und praktisch auseinandersetzte, beschäftigte sich das zweite Lehrjahr mit Training für den strapazierten Rücken oder Aspekten zum Brandschutz. Gefordert war schließlich der älteste Jahrgang beim Thema „Regionale und internationale Hackfleischküche".
Die Schüler entwickelten nach einem vorgegebenen Warenkorb eigene Menüideen, organisierten die Tischdekoration und gingen den Ablauf immer wieder durch. Gestern war die Stunde der Wahrheit gekommen; die erste Klasse des Jahrgangs präsentierte die Ergebnisse im Lehrrestaurant. Bedienen von rechts, fragen, ob es geschmeckt hat, Gläser mit Getränken wieder auffüllen und den Tisch am Ende abräumen: Die Servicekräfte hatten alle Hände voll zu tun. Derweil verfeinerten die Köche die Gerichte und richteten sie, ganz nach Art eines Sternehotels, appetitlich her.
„Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Ablauf wirklich zufrieden", freute sich Dirk Schmid, Abteilungsleiter Ernäh-rungs- und Hauswirtschaft. „Die Teller waren manchmal nicht korrekt ausgerichtet." Neben der anderen Klasse, die heute ihr Können unter Beweis stellen muss, probierten auch Projekt-koordinatorin Gunhild Kurpiers sowie Johannes Koert und Wilma Saure vom Römer-Team aus Bömighausen die Speisen. Die Firma unterstützte die Woche mit 1600 Euro. Dadurch mussten die Schüler nicht zur Kasse gebeten werden wie in den Jahren zuvor. „Wir möchten vor allem den Beruf des Kochs stärken", erklärte Koert und Wilma Saure ergänzte: „Für uns ist das heute eine schöne Gelegenheit, hier vor Ort hineinschnuppern zu können." Die Kooperation, die für das Römer-Team im Rahmen eines Wettbewerbs angestoßen wurde, soll nach Wunsch von Koert bestehen bleiben und ausgebaut werden.
„Es ist für uns immer ein unglaublicher organisatorischer Aufwand", bekräftigt Schmid. „Aber es ist eben auch eine gute Vorbereitung auf die Prüfung."
Das Methodentraining wird an den Beruflichen Schulen seit fünf Jahren durchgeführt. Inzwischen ist die Ausrichtung praxisorientierter geworden. In jedem Jahr analysieren die Beteiligten den Verlauf und die Resonanz bei den Schülern. Ziel ist es, Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit oder ausgefeilte Kommunikation zu vermitteln.

 

WLZ, im September 2008

 

Wichtiger Schritt zu mehr Selbstverantwortung

Berufliche Schulen haben Schulverfassung


Korbach (r). Die Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen gehören zu den 17 Schulen in Hessen, die am Modellprojekt „Selbstverantwortung plus" teilnehmen. Ziel ist es, die Qualität schulischer Arbeit zu verbessern.
Ein maßgeblicher Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstverantwortung ist die Erprobung einer neuen Organisationsstruktur, die sich die Beruflichen Schulen mit ihrer neuen „Schulverfassung" gegeben haben.
Die basiert auf einer verbindlichen Grundstruktur, die jedoch, gemessen an den personellen, regionalen und organisatorischen Besonderheiten, individuell ausgestaltet wurde. Ziel dieser neuen Struktur ist die weitgehende Deregulierung der Entscheidungen.
Neben den neu definierten Organen Plenum, Schulvorstand, Schulleitung, Schulleiter, Konferenzen und Teilkonferenzen sowie Beirat ist ein Novum dieser Struktur die Bildung von schulischen Frakta-len. Fraktale sind schulische Organisationseinheiten (Teams oder Gruppen von Teams), die auf der Basis von Zielvereinbarungen selbstständig agieren und ihre Leistungen sowohl in den Bereichen des Unterrichts wie auch in der Mittel- und Ressourcenbewirtschaftung erbringen. An den Beruflichen Schulen in Korbach und Bad Arolsen haben sich neben den bereits bestehenden Abteilungen, die nach Berufsfeldern eingeteilt wurden, Fraktale für berufsvorbereitende Bildungsgänge, für berufsqualifizierende Bildungsgänge, für studienqualifizierende Bildungsgänge, für Schulentwicklung und für Fachbereiche gebildet.
Damit ist eine eng am Bildungsgang und am Fach orientierte Entscheidungsfindung gewährleistet. Dies ist angesichts des umfassenden Bildungsangebotes der Beruflichen Schulen äußerst wichtig. „Unsere dringlichste Aufgabe ist es nun, die Fraktale schulweit zu aktivieren, indem wir eindeutige Zielvereinbarungen festschreiben", betonte Schulleiter Werner Schmal.
„Dies führt in der Konsequenz dazu, dass Entscheidungen dort getroffen werden, wo sie anfallen und ist ein wesentlicher Schritt zur Qualitätssteigerung und -Sicherung sowie zu einer Kultur des Vertrauens, der Partizipation und der Transparenz im schulischen Wirkungszusammenhang", ergänzte er.

Die Beruflichen Schulen bieten für andere Schulen einen Abendworkshop zu dem Thema an. Interessenten können sich an die stellvertretende Schulleiterin Christiane Becker-Ette (05631 7081) wenden.

 

WLZ, im September 2008

 

Verantwortung auf Probe

Berufliche Schulen Korbach-Bad Arolsen haben sich eine Schulverfassung gegeben

 

PressePräsentierten die neue Verfassung: (von links) Handlungsfeldleiter Dr. Eckard Vittur, Schulleiter Werner Schmal und die stellvertretende Schulleiterin Christiane Becker-Ette von den Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen. Foto: nh

Von Andreas Hermann

Korbach. Als einen „Meilenstein auf dem Weg zur selbstverantwortlichen Schule“ haben die Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen ihre neue Schulverfassung vorgestellt. Die Berufsschule des Kreises nimmt als eine von hessenweit 17 Schulen am Modellprojekt „Selbstverantwortung plus“ teil und hat dadurch bereits mehr Entscheidungsfreiheit in organisatorischen, personellen und finanziellen Fragen erhalten (siehe Hintergrund).

„Ein maßgeblicher Schritt auf diesem Wege ist die Erprobung einer neuen Organisationsstruktur, die sich die Beruflichen Schulen mit ihrer Schulverfassung gegeben haben“, sagte Schulleiter Werner Schmal. Handlungsfeldleiter Dr. Eckard Vittur habe mit einer Projektgruppe die Verfassung konzeptioniert, die zunächst vom Kultusministeriums geprüft und zur Erprobung gestattet wurde. Sie basiere auf einer verbindlichen Grundstruktur, die aber im Hinblick auf personelle, regionale und organisatorische Besonderheiten individuell ausgestaltet worden sei. Schmal: „Somit gewinnt Schule auch mehr als bisher an regionalem Profil.“

Ziel der neuen Struktur sei die weitgehende Deregulierung der Entscheidungen bei Rechenschaftspflicht der Entscheidungsträger, erklärte der Schulleiter. Neben den neu definierten Organen (Plenum, Schulvorstand, Schulleitung, Schulleiter, Konferenzen, Teilkonferenzen und Beirat) sei die Bildung von Fraktalen ein Novum. Fraktale seien Organisationseinheiten (Teams oder Gruppen von Teams), die selbstständig agieren und Leistungen sowohl im Unterricht wie auch in der Mittel- und Ressourcenbewirtschaftung erbringen. An den Beruflichen Schulen haben sich Fraktale für berufsvorbereitende, berufsqualifizierende und studienqualifizierende Bildungsgänge sowie für Schulentwicklung und Fachbereiche gebildet. Damit sei eine eng am Bildungsgang und am Fach orientierte Entscheidungsfindung gewährleistet, die spezielle Bedürfnisse erfasse. Anforderungen des Berufsvorbereitungsjahres, des Beruflichen Gymnasiums und andere würden in diesem System berücksichtigt.

Hintergrund: Mehr Entscheidungsfreiheit

Das Hessische Kultusministerium hat sich zum Ziel gesetzt, die Qualität schulischer Arbeit zu verbessern. Dazu soll den Schulen in größerem Maße die Möglichkeit eigenverantwortlicher Steuerung eröffnet werden. Zu diesem Zweck ist das Modellprojekt „Selbstverantwortung plus“ ausgeschrieben worden, das zum 1. Januar 2005 begonnen hat und am 31. Dezember 2009 enden wird. Als eine der 17 beteiligten Schulen in Hessen hat die Berufliche Schule des Landkreises Waldeck-Frankenberg Korbach und Bad Arolsen in in den vergangenen Monaten mehr Entscheidungsfreiheit in organisatorischen, personellen und finanziellen Fragen erhalten. (aha)

 

HNA - im August 2008

 

Drei neue Lehrerinnen eingestellt

Presse

Verstärkung im Team der Beruflichen Schulen in Korbach

 

Neue Lehrer an den Beruflichen Schulen (v. I.): Susanne Reim, Jana Mertins, Patricia Kubat und Schulleiter Werner Schmal. (Foto: pr)

Korbach (r). Mit Beginn des neuen Schuljahres haben die Beruflichen Schulen in Korbach drei neue Lehrerinnen eingestellt.

Susanne Reim, die ihr Referendariat in Gießen absolviert hat, wird die Abteilung Ernährung und Hauswirtschaft verstärken und zudem das Fach Biologie unterrichten. Patricia Kubat ist dem Kollegium der Beruflichen Schulen bereits seit zwei Jahren bekannt, denn sie hat ihr Referendariat in Korbach gemacht und wurde übernommen. Sie gehört der Abteilung Wirtschaft und Verwaltung an und unterrichtet außerdem Deutsch.

Auch Jana Mertins ist kein neues Gesicht an den Beruflichen Schulen in Korbach, denn sie hatte seit Beginn des Jahres bereits einen Lehrauftrag und bekam zum neuen Schuljahr eine feste Stelle. Sie wurde in Paderborn ausgebildet und unterrichtet die Fächer Deutsch und Sport.

Die Beruflichen Schulen in Korbach engagieren sich auch in der Ausbildung junger Lehrer. So wurden folgende Referendare in Korbach eingestellt: Bereits im Februar haben Osvaldo Cristante (Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung, Fach Spanisch), Andreas Hörl (Berufsfeld Metalltechnik, Fach Politik) sowie Thomas Sinemus (Berufsfeld Chemietechnik, Fach Physik) ihren Vorbereitungsdienst aufgenommen.

Mit Beginn des neuen Schuljahres haben Sebastian Götz (Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung, Fach Politik) und Georg Prokscha (Berufsfeld Metalltechnik, Fach Sport) den Vorbereitungsdienst in Korbach begonnen. Insgesamt werden den zurzeit zehn Referendare an Schule ausgebildet.

 

WLZ, im August 2008

Kreativität, Ideen und der Umgang mit Holz

14 Auszubildende bestehen Prüfungen im Holzbearbeiter- und Tischlerhandwerk

 

PresseDie erfolgreichen Auszubildenden im Holzbearbeiter- und im Tischler-Handwerk feierten am Freitagabend im Berufsbildungszentrum ihre bestandenen Prüfungen. (Foto: resa)

KORBACH (resa). Ob Form, Material oder Funktionalität: Ein Gesellenstück im Tischlerhandwerk will durchdacht sein. Das wissen inzwischen auch die zehn jungen Auszubildenden, die im Mai und Juni ihre Gesellenprüfung im Tischler-Handwerk bestanden haben. Gemeinsam mit den Absolventen des Holzbearbeiter-Handwerks bekamen sie am Freitagabend ihre Zeugnisse.

Aus Erde, Kork und Ästen hat Maren Glaser ihr besonderes Gesellenstück geschaffen. Die junge Tischlerin legte Wert auf den Bezug zur Natur, wollte nicht auf übliche Muster zurückgreifen, sondern ließ sich selber, trotz des Drucks der Gesellenprüfung, Raum für Kreativität. Belohnt wurde ihr Mut am Freitagabend mit einer besonderen Belobigung für ihr Gesellenstück.

Als einzige Frau nahm Maren Glaser neben ihren 13 Kollegen aus dem Holzbearbeiter- und Tischler-Handwerk im Berufsbildungszentrum ihr Zeugnis entgegen. Die jungen Tischler präsentierten dabei gleichzeitig ihre ausgefallenen Gesellenstücke. Obermeister Hermann Kubat betonte während der Feierstunde die Wichtigkeit einer umfassenden und vielseitigen Ausbildung. „Wir können den jungen Handwerkern nur dann eine Zukunft ermöglichen, wenn wir ihnen das entsprechende Rüstzeug mit auf den Weg geben“, sagte er. Kubat appellierte an die Schulen, ihre Schüler stärker zu motivieren, an den Tests teilzunehmen, die freiwillig noch während der Schulzeit angeboten werden und den Schülern bei der Entscheidungsfindung für einen Beruf helfen sollen.

Wolfgang Führer, Vorsitzender des Gesellenprüfungs-Ausschusses, lobte die Ideen der jungen Tischler, die sie in ihre Gesellenstücke hätten einfließen lassen. Besonders gratulierte er dem Innungsbesten Dennis Mitze, der seine Gesellenzeit im Basdorfer Tischler-Betrieb Willi Mitze verbracht und mit seinem großen, aufwendig gestalteten Gesellenstück überzeugt hatte. Mit einer frei schwebenden Konstruktion hatte auch Volker Hagemann vom Berufsbildungswerk Nordhessen Extra-Punkte gesammelt. Er gewann den Wettbewerb „Die gute Form“ und erhielt eine Auszeichnung für seine Originalität, die besondere Form und die Funktionalität seines Gesellenstücks.

PresseDie besten Gesellen des Abschlussjahrgangs mit den Modellen ihrer Gesellenstücke: Innungssieger Dennis Mitze, Volker Hagemann, Sieger des Wettbewerbs „Die gute Form“, und Maren Glaser, der eine Belobigung ausgesprochen wurden (v.l.) (Fotos: resa)

 

Erfolgreiche Handwerker: 14 Spezialisten (resa). Folgende Auszubildende haben die Abschlussprüfung im Holz-bearbeiter-Handwerk erfolgreich abgeschlossen: David Bodenburg, Andreas Tondok (beide Bad Arolsen), Kevin Engelhard, Igor Giebelhaus (beide Korbach) . Ihre Gesellenprüfung im Tischler-Handwerk haben bestanden: Jan Engelbracht (Willingen), die einzige Frau Maren Glaser (Korbach), Volker Hagemann (Bad Arolsen), Markus Hesse (Adorf), Marcel Nasemann, Johannes Römer (Bad Wildungen), Steffen Schöttler (Usseln), Christoph Sommerfeld (Bad Arolsen), Marc Steuber (Ober-Ense) und Innungssieger Dennis Mitze (Basdorf).

 

WLZ, im Juli 2008

 

Ausbildung„Technische Assistenten für Informationsverarbeitung“

Erfolgreicher Abschluss an der Berufsfachschule nach zweijähriger Ausbildung

 

PresseDas Bild zeigt die Klasse 12 BFI bei der Zeugnisausgabe während der Abschlussfeier: Florian Eichel, Maximilian Fleck, Kai Göckel, Andreas Goldberg, Daniel Kern, Christian Knüppel, Ali Malik, Christopher Scholz, Patrick Sittek, Marc Stede, Florian Wilke.(Foto: pr)

KORBACH (r). Nach zweijähriger Schulzeit an den Beruflichen Schulen in Korbach haben elf Schüler der Höheren Berufsfachschule für Informationsverarbeitung ihre Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt.

Sie haben damit eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Datenverarbeitung und dürfen sich zukünftig „Staatlich geprüfter technischer Assistent für Informationsverarbeitung“ nennen. Die Schüler haben in zwei Jahren eine fundierte Ausbildung in der Informationstechnik durchlaufen, deren Qualität sie bereits bei der Pflege der EDV-Ausstattung der Schule unter Beweis stellten. Der Unterricht umfasste allgemeinbildende Fächer sowie speziell die Bereiche Programmiertechnik, Webdesign, Betriebssysteme und Netzwerktechnik. Zusätzlich wurde Betriebs- und Arbeitsorganisation unterrichtet und ein achtwöchiges Betriebspraktikum durchgeführt. Für besondere Leistungen wurde Florian Eichel ausgezeichnet.

 

WLZ, im Juli 2008

 

Schülerinnen der Fachoberschule entdecken Tschechien

PresseKORBACH/PRAG (r). Eine Bildungs- und Erlebnisfahrt unternahmen zwölf Mädchen der Fachoberschule (Richtung Sozialwesen) mit dem Kreisjugendbildungswerk nach Tschechien. In der Hauptstadt Prag standen neben touristischen Ausflugszielen vor allem zahlreiche Reiseziele mit dem Schwerpunkt „Soziale Arbeit" auf dem Programm. Betreut wurde die Gruppe von Edgar Schneider von den Berufliche Schulen, und Andreas Greif vom Kreisjugendbildungswerk. Ob Einrichtungen für Arbeitslose, ein Asylhaus für Obdachlose, eine Klinik für psychisch kranke Kinder oder das „Heim der Heiligen Anna", das vergleichbar ist mit dem Lebenshilfewerk in Waldeck-Frankenberg: Vielseitig lernten die Schülerinnen das tschechische Sozialsystem kennen. Nach einer Schiffsfahrt auf der Moldau kehrten die jungen Prag-Ausflüglerinnen mit vielen wertvollen Eindrücken nach Waldeck-Frankenberg zurück.(Foto: pr)

 

WLZ, im Juni 2008

 

19 Arzthelferinnen bestehen Prüfung

Berufsbezeichnung ist ab kommendem Jahr „Medizinische Fachangestellte"

 

PresseStart in den Berufsalltag: Diese Auszubildenden haben ihre letzte Prüfung zur Arzthelferin hinter sich gebracht.(Foto: pr)

WALDECK - FRANKENBERG (r). Sie sind die letzten ihrer Art: 19 Arzthelferinnen haben ihre Abschlussprüfung bestanden. Ab dem kommenden Jahr schließen die Auszubildenden als „Medizinische Fachangestellte" ab.

Die in drei Jahren an den Beruflichen Schulen Korbach ausgebildeten Arzthelferinnen haben ihren Abschluss vor einem Prüfungsausschuss der Landesärztekammer Hessen (Bezirk Kassel) bestanden. Die drei Prüfungsausschussmitglieder Dr. Susanne Luhn als Ärztin, Aukje Löwenstein als Lehrerin sowie Susanne Nietzel als Arbeitnehmer-Vertreterin und Fachlehrerin Gabi Meier haben den praktischen Teil der Prüfung beurteilt. Die schriftliche Prüfung hatten die Auszubildenden bereits im Mai in den Fächern medizinische Fachkunde, Labortechnik, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie Verwaltung und ärztliche Abrechnung zusammen mit den Auszubildenden der Hans-Viessmann-Schule aus Bad Wildungen in der Korbacher Stadthalle absolviert.

Bei der nachfolgenden praktischen Prüfung wurde die Arbeit im Labor sowie in der ärztlichen Assistenz beurteilt, auch waren wirtschaftliches Handeln im Bereich Angebotsvergleich und das ärztliche Abrechnungswesen gefragt. Die Ausschussmitglieder äußerten sich über die Leistungsbereitschaft, das Fachwissen und das Engagement der Auszubildenden im letzten Prüfungs-Teil positiv. Lobend erwähnte Nietzel, dass sich alle ausgebildeten Arzthelferinnen sehr positiv im Bereich Kommunikation und Teamfähigkeit entwickelt hätten, was besonders durch die Methoden-Trainingstage der Beruflichen Schulen gefördert worden sei.

Die Prüfung haben bestanden: Marie Bechmann (Dr. Gössinger, Korbach), Denise Briel (Dres. Schinke, Frankenberg), Lena Budde (Dr. König, Wrexen), Janina Emde (Tinnitus-Klinik, Bad Arolsen), Swetlana Jurimaa (Dr. Kusber, Bad Arolsen), Karin Just (Dres. Emde u. Partner, Bad Arolsen), Kristina Kelsch (Praxis Mavi, Bad Arolsen), Sarah Kotz (Dres. Ziegler, Zindel, Lüders u. Ashauer, Bad Arolsen), Katharina Müller (Dr. Eschenhagen, Korbach), Lydia Oswald (Praxis Albrecht, Korbach), Bianca Porsche (Dres. Dingel u. Partner, Volkmarsen), Carina Reitenbach (Dres. Emde u. Partner, Bad Arolsen), Christiane Schäfer (Dr. Herguth, Sachsenhausen), Birgit Schulze (Chirurgische Abteilung am Stadtkrankenhaus Bad Arolsen), Marion Stracke (Chirurgische Abteilung an der Hessenklinik Korbach), Sarah Tegethoff (Dres. Dastych & Simon, Bad Arolsen), Madien Wedel (Dres. Bender, Flake, Woywod, Wiltingen), Olga Wolf (Interne Ambulanz am Stadtkrankenhaus Bad Arolsen), Stephanie Zottnick (Dr. Lamprousis, Korbach) sowie in der Winterprüfung 2007/08: Tina Stange.

 

WLZ, im Juni 2008

 

Im Einsatz gegen die Schulden

Lehrer der Beruflichen Schulen informierten sich über Kostenfallen

PresseInformiert über Verschuldung: Torsten Mank (von links), Christian Schröder, Regine Gau-Callo, Edda Schmidt, Andreas Göbel, Konrad Hackel, Patricia Kubat, Eckhart Debus, Ramona Moshage, Jürgen Richter, Waltraud Schäfer, Maria Thedering und Gerd Kontner bei der Fortbildung zur Überschuldung. Foto: nh

KORBACH. Über Verschuldung und Überschuldung bei Schülern informiert die Schuldnerberatung Money Master regelmäßig in den Beruflichen Schulen in Korbach. An einem Fortbildungsnachmittag haben nun die Lehrer der Bildungseinrichtung mehr über die möglichen präventiven Maßnahmen für ihre Schüler erfahren.

43 Prozent aller Minderjährigen können ohne Einwilligung der Eltern ihr Girokonto überziehen, 22 Prozent der Überschuldeten sind unter 20 Jahre alt. Die Verein Money-Master, beauftragt vom Fachdienst Jugend des Landkreises Waldeck-Frankenberg, musste die Lehrkräfte nicht erst überzeugen, wie wichtig die Aufklärung im Unterricht ist, bevor sich die Jugendlichen mit Handyverträgen, Versicherungen, Finanzierungen jeder Art oder Konsumausgaben übernehmen. Die Schulleitung ist überzeugt, dass die Kooperation zwischen den Schuldnerberatern und den Lehrern in allen finanziellen Notlagen den Schülern schnell und unbürokratisch hilft. So werden betrügerische Verträge, finanzielle Übervorteilungen und nicht mehr rückzahlbare Kreditverpflichtungen durch die Schuldnerberatung gestoppt, (nh)

Regelmäßige Beratungen von Money-Master e.V. finden zudem 14-tägig im Korbacher Kreishaus statt. Die Beratung ist für junge Menschen kostenlos. Termine: 0561/766 9192.

 

HNA - im Juni 2008

 

Mit Musik zum Zeugnis

Absolventen der gastronomischen Ausbildungsberufe feierten im Gutshof Itterbach

PresseZeugnis in der Tasche: Die Hotel- und Restaurantfachlaute sowie die Servicekräfte im Gastgewerbe. Fotos: Ulbrich

VON NICOLAI ULBRICH
WILLINGEN.
Lange haben sie gelernt, gekocht, serviert und gezittert - jetzt nahmen 56 Absolventen der gastronomischen Ausbildungsberufe vor Eltern und Freunden ihre Abschlusszeugnisse entgegen.

Im Gutshof Itterbach des Sauerland Stern Hotels versammelten sich neben den Prüflingen zahlreiche Vertreter der lokalen Politik und des Hotel- und Gaststättenverbandes Korbach-Willingen. In den Grußworten der Redner betonte Bürgermeister Thomas Trachte, dass die Hotelerie und Gastronomie „die Basis für Arbeit und Wirtschaft" sei. Der Vorsitzende des Regionalausschusses Waldeck-Frankenberg, Michael Gülich, verglich die Leistungen der Absolventen mit der Fussball-Europameisterschaft: „sie haben ihren Titel schon gewonnen." Er bezog in seine Worte auch die „Fan-Gemeinde der Familie und Freunde" mit ein - ohne deren Unterstützung solch ein Erfolg meist nicht möglich sei.

PresseDie Hotel- und Restaurantfachleute sowie Fachkräfte im Servicegewerbe und Köche hätten mit ihrem Abschluss einen elementaren Baustein für das Glück im Leben erreicht, so Gülich abschließend. Mit der Aushändigung der Prüfüngszeugnisse endete für die ehemaligen Auszubildenden dann eine jahrelange Wartezeit - der Stolz und die Freude über das Erreichte stand jedem Einzelnen ins Gesicht geschrieben.

Im Anschluss wurden die besten Absolventen geehrt:
Restaurantfachleute: Frederik Jabelonski, Sporthotel Freund, Oberorke.
Fachkräfte im Servicegewerbe: Julia Gundrum, Gästehaus Lehneit, Willingen.
Hotelfachleute: Natalie Kramer, Hotel Welcome, Bad Arolsen und Jessica Scheja, Hotel Venue, Willingen.

 

HNA - im Juni 2008

 

Fünf Lehrer in Ruhestand verabschiedet

 

PresseSchulleiter Werner Schmal (l.) verabschiedete Manfred Figge, Gerald Widdig, Christa Rivas, Karl-Friedrich Kroneis und Klaus Köhler (von links).(Foto: pr)

KORBACH (r). Fünf Lehrkräfte der Beruflichen Schulen in Korbach wurden am Ende des Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet.

Christa Rivas, die erst im letzten Jahr ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierte, war nach ihrer Schulzeit zunächst als Justizangestellte beim Amtsgericht, danach als Verwaltungsfachangestellte bei der Kreisverwaltung und als Schulsekretärin an der Grund- und Hauptschule Marker Breite tätig. Sie kam 1982 an die Beruflichen Schulen in Korbach und unterrichtete zunächst als Fachlehrerin arbeitstechnische Fächer. 1991 legte sie am Abendgymnasium in Brilon die Abiturprüfung ab und nahm neben der Lehrtätigkeit das Studium der Wirtschaftspädagogik an der Uni Kassel auf, das sie als Diplomhandelslehrerin abschloss. Als Nebenfächer unterrichtete sie Deutsch und Spanisch.

Klaus Köhler studierte nach seiner Ausbildung zum Physiklaboranten Feinwerktechnik und schloss als Ingenieur ab. Er absolvierte bereits sein Referendariat an den Beruflichen Schulen in Korbach und unterrichtete überwiegend im Berufsfeld Chemietechnik. Köhler hat seinen Ruhestand bereits zu Beginn dieses Jahres nach 35 Dienstjahren angetreten.

Karl-Friedrich Kroneis ist ebenfalls zu Beginn dieses Jahres in den Ruhestand verabschiedet worden. Nach seinem Abitur an der Alten Landesschule in Korbach studierte er Wirtschaftswissenschaften in Bochum und absolvierte sein Referendariat in Fritzlar/Homberg. Er kam 1975 zunächst als Angestellter an die Beruflichen Schulen in Korbach und wurde 1979 auf Lebenszeit verbeamtet. Kroneis unterrichtete neben dem Fachunterricht in den Berufsfeldern Wirtschaft und Verwaltung sowie Gesundheitswesen die Fächer Mathematik und Politik und verlässt die Beruflichen Schulen nach 34 Dienstjahren.

Gerald Widdig studierte nach seiner Ausbildung zum Brauer und Mälzer an der TU München und schloss als Diplom-Braumeister ab. Sein Referendariat absolvierte er an der Kreisberufsschule in Fulda/Hünfeld und kam 1976 an die Beruflichen Schulen. Widdig unterrichtete die Auszubildenden der Ernährungsabteilung. Nach 36 Dienstjahren tritt Widdig nun in die „Freistellungsphase“ der Altersteilzeit ein.

Manfred Figge legte, nachdem er im elterlichen Betrieb zum Fleischer ausgebildet wurde, 1969 die Meisterprüfung zum Fleischer ab. 1977 kam er mit einem Lehrauftrag an die Beruflichen Schulen in Korbach und absolvierte dort seine Ausbildung zum Fachlehrer. 1982 wurde er auf Lebenszeit verbeamtet. Von 1981 bis 1991 hatte er neben seiner Tätigkeit an den Beruflichen Schulen gleichzeitig einen Lehrauftrag am Studienseminar in Kassel. 2004 beging er sein 25-jähriges Dienstjubiläum.

Schulleiter Werner Schmal dankte seinen ausscheidenden Kollegen für die gute Zusammenarbeit, ihre Zuverlässigkeit, ihr pädagogisches Wirken und ihr Engagement, das auch über die schulische Tätigkeit hinausging. Viele waren in Prüfungsausschüssen oder als Mentoren für Referendare tätig.

 

WLZ, im Juni 2008

 

„Ihr Titel ist bereits gewonnen“

Berufliche Schulen verabschieden Absolventen im Zeichen des Fußballs

 

PresseDie Klassenbesten erhielten Auszeichnungen für ihre guten Leistungen. (Fotos: den)

KORBACH (den). Vom Arzthelfer über den Industriekaufmann bis zum zahn-medizinischen Fachangestellten reicht die Ausbildungspalette an den Beruflichen Schulen in Korbach und Bad Arolsen. Dementsprechend voll war die Stadthalle bei der Verabschiedung des diesjährigen Jahrgangs. Über 300 Schüler aus 20 Klassen empfingen bei der größten Veranstaltung dieser Art im Landkreis ihre Zeugnisse und feierten mit Familie, Freunden, Lehrern und Ausbildern den Beginn eines neuen Lebensabschnitts.

Zum Fußballer wird an den Schulen allerdings noch kein Schüler ausgebildet. Schade eigentlich, denn er hätte an den vielen Verweisen zur Fußballeuropameisterschaft in Österreich und der Schweiz seine Freude gehabt.

Ballacks Konzentration

Schulleiter Werner Schmal hob auf die Motivation und den Willen ab, nach dem erfolgreichen Abschluss etwas erreichen zu wollen. „Sie müssen flexibel sein und auch einiges auf sich nehmen.“ Die erworbene Kompetenz in den verschiedenen Berufen sei auch wichtig für „unsere Region“. Einen Vergleich zur Europameisterschaft hatte der Schulleiter ebenfalls parat: „Wenn Sie die Konzentration aufbringen, die Ballack beim Tor gegen Österreich hatte, dann können Sie viel erreichen. Und wie Jogi Löw gegen Portugal verfolgen wir Ihr Spiel aus der Entfernung.

“Der Korbacher Stadtrat Kilian Emde lobte die „größte Veranstaltung dieser Art in Waldeck-Frankenberg“ und bedankte sich bei den Lehrern und Eltern für die Unterstützung der Schüler in den letzten Jahren. Als Leitlinie für den nun kommenden Lebensabschnitt hatte der Stadtrat den „Knigge für Azubis“ mitgebracht, aus dem er den Anwesenden besonders Freundlichkeit, ordentliche und geruchsneutrale Kleidung und Pünktlichkeit ans Herz legte.

Trainer und Fangemeinde

„Sie haben bereits Ihren EM-Titel gewonnen“, gratulierte Festredner Dr. Peter Sacher von der Industrie- und Handelskammer (IHK) den Schülern. Sein Dank ging, ganz im Zeichen der Europameisterschaft, an die „guten Trainer und das umfassende Training“. Aber auch der Fangemeinde, die sich aus dem privaten Umfeld der Spieler zusammensetze, galt sein Lob für „Aufmunterungen und kräftige Standpauken“.

Die IHK betreut in Nordhessen rund 6500 Auszubildende; mit 7,5 Prozent sei „die Azubiquote ein erstaunlich guter Wert“. Allerdings sei dieser neue Abschnitt kein Selbstläufer, im Gegenteil: „Das Leben ist keine Rolltreppe. Manche wundern sich, warum sie auf der Leiter nicht weiter vorankommen. Das liegt daran, dass Anstrengungen nötig sind. Fachkompetenz allein reicht nicht. Sie müssen ihre Fähigkeiten auch aktiv einbringen“, mahnte Sacher.

Für jeden Willigen müsse ein passendes Angebot geschnürt werden, der Blick auf die Eliten allein reiche nicht aus. Die sehr guten Rahmenbedingungen für einen lohnenden Job seien aber nicht alles: „Entwickeln Sie Ihren eigenen Glücksindikator“, empfahl Festredner Sacher, Geld allein führe später nicht zu einem erfüllten Leben. „Auch Bildung kann zu Glück und Wohlbefinden beitragen. Reichtum allein bringt unter Umständen nur Restriktionen mit sich.

“Mit einem lachenden und einem weinenden Auge betraten Ann-Kathrin Misch und Jens Pöttner die Rednerbühne. Die beiden Absolventen schauten auf ein neues Ende, dem wieder ein neuer Anfang innewohne. „Das Lernen hat sich gelohnt“, waren sie sich sicher. „Nun sind wir stolz und dankbar.

“Sina Jost stellte jedem „Trainer“ im Anschluss ein gereimtes Zeugnis aus. Mit einem zwinkernden Auge blickte sie etwa auf den Englischunterricht zurück: „Die Texte waren ziemlich schwer, zum Glück haben wir jetzt kein Englisch mehr.“ Mit Blick auf den Unterricht von Studiendirektor Jürgen Burow meinte sie: „Wer ihm standhalten konnte und immer noch lacht, dem hat Herr Burow das Leben beigebracht.“ Burow war es auch, der die Ehrungen der besten Schüler übernahm (siehe Artikel unten).

Von „Kiss“ bis zum „King“

Von Kiss bis zum „King“ reichte das musikalische Repertoire der Korbacher Schulband „Short Circuit“. Die vier Musiker lockerten die Vorträge mit ihren rockigen Songs auf. Bei einem Gläschen Sekt genossen die Absolventen dieses Jahres nach der Zeugnisausgabe zusammen mit Eltern, Verwandten, Freunden, Lehrern und Ausbildern ihren Abschluss.

 

Die Absolventen 2008 - Arzthelfer bis zahnmedizinischer Fachangestellter

Ihre Prüfungen bestanden haben:

Verkäufer/-innen, Klasse 11 EH 21, Klassenlehrer Mank: Julia Arnold, Andreas Heumann.

Klasse 11 EH 22, Klassenlehrer Wicker: Robin Bracht, Vanessa Coates, Jennifer Damaske, Andre Diwisch, Olga Feil, Irina Goge, Marina Kwilitsch, Eva Langendorf, Christina Leibolt-Jakoblev, Diana Michel, Lisa Maya Piepke, Tatjana Rimer, Jessica Smet, Jennifer Steinbach, Wladimir Weber, Jennifer Nina Yans.

Klasse 11 EH 23, Klassenlehrer Grebe: Manuela Appel, Melanie Bloch, Vera Bryksin, Karolin Keppler, Susanne Krause, Steffen Kretschmer, Sebastian Moll, Ekaterina Porozova, Kathleen Wenzek, Markus Wilke.

Einzelhandelskaufmann/-frau,Klasse 12 EH 31, Klassenlehrer Mank: Konstantin Breße, Daniel Dick, Alena Donhauser, Ina Habicht, Marc Homberger, Andreas Mass, Natalie Meier, Jenna Mohr, Artur Müller, Pascal Müller, Nina Oppermann, Alexander Pfeifer, Jacqueline Richter, Christian Schnitzler, Erik Wilke, Nils Weißner, Igor Korotkich.

Einzelhandelskaufmann/-frau,Klasse 12 EH 32, Klassenlehrer Wicker: Ahmet Ak, Isabell Benke, Alena Czarny, Anita Duffek, Waldemar Erkmann, Rudolf Fenzlein, Matthias Hartel, Alexander Karpov, Christoph Keindl, Katharina Kern, Julia Kuhnhenn, Stefan Kunath, Mandy Leitschuh, Mario Lenz, Ralf Pangritz, Christina Schluthauer, Daniel Schmidt, Julia Schoenmakers, Elena Zolotov.

Kaufmann/-frau im Groß- und Einzelhandel, Klasse 12 GR 30, Klassenlehrerin Spöth-Bubenheim: JörgBrüne, Tobias Friele, Tobias Gröschel, Martin Isenberg, Patrick Jacob, Larissa Klante, Sascha Kreis, Joscha Küstner, Benjamin Relke, Michael Wandrach, Kevin Weidenbach.

Bürokaufmann/-frau, Klasse 12 BÜ 30, Klassenlehrerin Stadtler: SvenjaAsser, Marina Banze, Olga Bastron, Annika Bremmer, Nadine Buhl, Franziska Chahboune, Kai Dessel, Yvonne Germeroth, Sabrina Graf, Christina Griesche, Tino Herbst, HeidiKatharina Kornemann, Adrian Lamm, Miriam Leser, Sarah Matthaei, Christopher Roskowetz, Nadine Schalk, Daniela Schittly, Daniel Standke, Christa Wilke, Matthias Wolf.

Bankkaufmann/-frau, Klasse 12 BA 30, Klassenlehrerin Brathge: Michael Emde, Manuel Klöser, Michael Kräling, Georg-Alexander Przygodda, Timo Rahn, Dorothee Rieder, Matthias Rikus, Nadine Spangenberg, Daniel Stefani, Sven Frese, Lina Geck, Ann-Kathrin Ritter, Kilian Stemme, Timo Wäscher.

Industriekaufmann/-frau, Klasse 12 IK 37, Klassenlehrer Lauer: Steffen Bieker, Stefan Dreier, Katharina Gerhold, Annika Göckel, Daphne Grünewald, Christine Heun, Sarah Iske, Anna Kesper, Florian Kistner, Daniel Kraus, Daniela Möller, Ramona Schiller, Melanie Ständecke, Michael Stützle.

Kaufmann/-frau für Bürokommunikation, Klasse 12 KB 37, Klassenlehrer Guicking: Dimitri Becker, Dijana Brnabic, Katrin Diederich, Olesja Dorosch, Henri Kelmendi, Katharina Kirchgessner, Sören Köhler, Heinrich Kramer, Corinna Krantz, Katharina Krüll, Christof Lisson, Katharina Sabirov, Katharina Schmitz, Jürgen Theobald, Olga Weis, Elena Zeller.

Rechtsanwaltfachangestellte/r und Notarfachangestellte/r, Klasse 12 RN 30, Klassenlehrer Korte: Bahar Arslan, Linda Klinge, Sabrina Minke, Anastasia Raisch, Helena Schmit, Benjamin Vering, Melanie Wentzel.

Steuerfachangestellte/r, Klasse 12 ST 30, Klassenlehrer Emde: JonasAchenbach, Katharina Behr, Carina Ide-Knorr, Daniela Kraus, Julia Mangel, Christina Merkel, Christina Nebel, Eiline Scharkowski, Anna Szarek, Christina Theis, Julia Vogel, Virginia Zielinski.

Verwaltungsfachangestellte/r, Klasse 12 VA 30, Klassenlehrer Burow: Christina Abicht, Carina Bock, Mario Brand, Maria Gaertner, Benjamin Mielke, Christina Pape, Sebastian Prause, Alien Rosenstock, Ingo Sahl, Marei Schade, Mario Schulze, Timo Schwarz, Sebastian Schwieder, Jennifer Seipp, Katrin Weidel, Nadine Wulf, Sebastian Wurst.

Zahnmedizinische Fachangestellte, Klasse 12 ZA 30, Klassenlehrerin Rivas:Viktoria Blum, Hanna Dippel, Christina Eberlein, Alwine Fuchs, Helena Helfrich, Jennifer Jäckel, Jacqueline Mergel, Liane Ristau, Helena Schäfer, Anne-Katrin Wiedemann, Ingrid Zimmermann.

Medizinische/r Fachangestellte/r, Klasse 12 AZ 30, Klassenlehrerin Dr. Luhn: Marle Bechmann, Denise Briel, Lena Budde, Janina Emde, Swetlana Jurimaa, Karin Just, Kristina Kelsch, Sarah Kotz, Katharina Müller, Lydia Oswald, Bianca Porsche, Carina Reidenbach, Christiane Schäfer, Birgit Schulze, Marion Stracke, Sarah Tegethoff, Madlen Wedel, Olga Wolf, Stephanie Zottnick.

Berufsfachschule Wirtschaft/Verwaltung, Klasse 11 BFK 1, Klassenlehrer Schwarz: Fee-Anabel Bähr, Kristina Burghof, Johannes Chwalik, David Güttler, Viktor Hardt, Alexander Heyner, Julia Immel, Stefan Krug, Frederic Küthe, Felix Litschel, Nils Möller, Alexander Ott, Eugen Petri, Jakob Schan, Marcel Schmidt, Jan Specht, Martin Stracke, Artur Tach, Janine Thelker, Florian Triebs, Larissa Wilke, Elvan Yücel.

Berufsfachschule Gesundheit, Klasse 11 BF 08, Klassenlehrer Schween: Natalia Andes, Jasmin Bächt, Vanessa Degowski, Veena Friedrich, Katharina Gabel, Irina Gass, Frieda Gerink, Anja Gumpricht, AnnKathrin Heinze, Dominik Kegel, Lars Kottenstede, Eva-Maria Zinn.

Einjährige Berufsfachschule, Wirtschaft und Verwaltung, Klasse 11 HHK 1, Klassenlehrerin Bornmann: Svenja Behle, Igor Brandt, Lidia Brandt, Evelin Drews, Alexander Fenske, Natali Gergenreider, Benjamin Gottfried, Milena Harder, Laura Iske, Carina Jesinghausen, Sarah Kallout, Sarah Klabunde, Alisa Lauer, Witali Michel, Manuel Möller, Julia Ott, Katharina Pertsch, Christine Pflüger, Adrian Schwabe, Anna-Lena Tent, Onur Turan.Fachoberschule, Wirtschaft und Verwaltung,

Klasse 12 FOK1, Klassenlehrer Reitze: Jana Becker, Michael Donhauser, Christina Eirund, Jennifer Graß, Michael Heck, Jeton Hoxha, Ülije Hoxha, Ekaterina Kobelyatskaya, Ewelina Mrozik, Sebastian Müller, Julia Pleger, Jens Pöttner, Annika Radke, Maik Richter, Julian Twele, Andreas Wagner.

12 FOK2, Klassenlehrerin Rohm: Omar Arab, Michael Bitsch, Bartek Brysiak, Carolin Gröpke, Dennis Küthe, Anita Laiske, Alexander Mertens, Ann-Katrin Misch, Fabian Müller, Ilja Tremasow, Catrina Weige, Dimitri Zerf.

12 FOK7, Klassenlehrer Jech: Isabel Ahrens, Rahel Becker, Arne Bracht, Stefanie Emde, Steffen Fischer, Birte Goldmann, Kathrin Gröger, Christian Jendritzko, Sina Jost, Kai Kraus, Eugénie Liebig, Michael Makarewitsch, Sabrina Paul, Miles Rasch, Sarah Wiegand, Jan Wittmer, Marius Zippel.

 

WLZ, im Juni 2008

 

Zeugnisse„Dieses Spiel habt ihr nun gewonnen“

47 Absolventen der Beruflichen Schulen bekommen während feierlicher Zeremonie ihre Zeugnisse

 

PresseDie erfolgreichen Abschlussschüler der Fachoberschule in den Fachrichtungen Technik (Maschinenbau, Elektro- und Bautechnik) und Sozialwesen. (Foto: resa)

KORBACH (resa). Sie hatten sich richtig in Schale geworfen und strahlten um die Wette: 47 Absolventen der Fachrichtungen Sozialwesen und Technik bekamen gestern Morgen in den Beruflichen Schulen ihr Abschlusszeugnis und bedankten sich überschwänglich bei ihren Lehrern.

Beinahe wehmütig nahmen die Absolventen der Beruflichen Schulen Korbach/Bad Arolsen gestern Morgen Abschied von Schule und Lehrern. Viel nehme man mit aus der gemeinsamen Zeit, manches lasse man zurück, erzählten die Schüler. Längst nicht alle hatten die Abschlussprüfungen bestanden, dennoch war die Stimmung bei der Zeugnisvergabe gestern Morgen in der Sporthalle der Schule gut.

„Dieses Spiel habt ihr nun gewonnen“, betonte Schulleiter Werner Schmal, „der eine mit 4:0, der andere mit 2:1“. Das Ergebnis spiele am Ende aber keine Rolle. „Denn jetzt könnt ihr wieder bei null anfangen“, ermutigte er die Jugendlichen für ihren künftigen Lebensweg. Allerdings müsse nun noch mehr Verantwortung übernommen, der Einsatz erhöht werden. „Aber Ihre Chancen stehen gut“, freute sich der Schulleiter. Und trotzdem fiel den Schülern der Abschied von ihren Mitschülern und Lehrern schwer. Mit Bildpräsentationen und bunten Reimen blickten die 23 Männer und 24 Frauen auf die gemeinsamen Jahre zurück. „Am Anfang mussten wir uns erst daran gewöhnen, wieder die Schulbank zu drücken“, erinnerte sich Absolvent Guido Kersting, „aber jetzt ist es schade, dass die schöne Zeit schon wieder zu Ende ist“.

Und auch Klassenlehrer Pietro Messana nahm wehmütig Abschied von seinen Schülern. „Unsere Aufgabe war es, an die Tür des Geistes in euch zu klopfen“, sagte er, „manchmal mussten wir dabei etwas lauter klopfen“. Aber inzwischen hätten sich die meisten Türen geöffnet. Und auch künftig gelte es, neue Wege zu erkennen und den Mut zu haben, sie zu gehen. „Ich hoffe, wir haben euch dafür Kraft mitgegeben“, so Messana. Feierlich wurde er von seinen Schülerinnen der Fachrichtung Sozialwesen und den beiden Schülern der Klasse mit einer bunten Krone, einem langen, königlichen Umhang und Zepter verabschiedet. Außerdem bekam er zum Abschied viele kleine Playmobilfiguren mit den Gesichtern seiner Schüler.

Mit lauten, rockigen Tönen gestaltete die Schulband unter Leitung von Lehrer Falk Mitscher die Abschlussfeier mit. Für besonders gute Leistungen ehrte der Schulleiter gemeinsam mit den Klassenlehrern Florian Heidel, der einen Notendurchschnitt von 1,8 erreichte, und Johannes Schmidt, unter dessen Abschlusszeugnis eine 1,3 steht. Er hat damit das beste Zeugnis aller 47 Absolventen. Auch Stefanie Rothauge mit einer 1,6 und Vanessa Becker mit einer 1,7 wurden geehrt.

 

47 Absolventen erfolgreich - Vier Klassen der Fachoberschule

PresseDie erfolgreichsten Absolventen (v.l.): Stefanie Rothauge (1,6), Vanessa Becker (1,7), Johannes Schmidt (1,3) und Florian Heidel (1,8). (Foto: resa)

(r). Insgesamt 47 Absolventen aus vier Klassen verließen gestern Morgen die Beruflichen Schulen. Die erfolgreichen Schüler der Fachrichtung Technik mit dem Schwerpunkt Maschinenbau: Stefan Bürger, Salim Cangaz, Stefan Hamm, Christian Heidel, Florian Heidel, Christian Jüttner, Christoph Lippe, Thomas Nolte, Sebastian Odrobina, Michael Pohlmann, Marco Siedentopf und Simon Spiße.Fachrichtung Technik mit dem Schwerpunkt Elektro- und Bautechnik: Jens Figge, Bernd Hempelmann, Mirko Höhmann, Guido Kersting, Michael Prochorenko, Johannes Schmidt, Christian Spiertz, Sebastian Umlauf und Sebastian Vahle. In der Fachrichtung Sozialwesen: Lara Baumann, Camilla Bieling, AnnKathrin Botschatzke, Christin Bremmer, Danielle-Luise Gallus, Alina Jesinghausen, Marie Kollenberg, Lada Nesterov, Stefanie Rothauge, Christina Tzivis, Olga Wiegel, Tanja Zilkowski, Vanessa Becker, Franziska Buderus, Karoline Emde, Marion Emde, Anna Figge, David Germann, Janina Maria Göbel, Tamara Jauernig, Ronja Johnson, Mareike Kalhöfer-Köchling, Nadja Lindenborn, Jakob Röhle, Melissa Schlei und Tina Schmidt.

 

WLZ, im Juni 2008

 

Begeisterung für Technik wecken

Spende, die Dritte: Conti übergibt Unterrichtsmaterial an Berufliche Schulen

 

Presse1000 Euro spendete die Conti in Form von neuer Ausrüstung an die Beruflichen Schulen. Die Schüler nahmen die Geschenke am Eingang gerne entgegen. (Foto: den)

KORBACH (den). Das Warten an den Beruflichen Schulen hat ein Ende: Neue Utensilien für den Physik- und Chemieunterricht übergab gestern die Conti an Werner Schmal. „Dafür bedanken wir uns ganz ausdrücklich“, zeigte sich der Schulleiter erfreut.

Insgesamt 10000 Euro machte die Contileitung für neue Experimentierkoffer, Spannungsmesser und Mikroskope locker. „Die Naturwissenschaft kostet eben Geld“, gab Jörg Knackstedt, Personalleiter bei der Conti, zu bedenken. „Aber mit der Spende hört es für uns nicht auf.“ Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Ausbildungsbetrieb solle weiter intensiviert werden. Herbert Weny, Abteilungsleiter duale Ausbildung bei den Beruflichen Schulen, freute sich über die Ausrüstung, die die vorhandene ergänzt: „Hier können die Schüler selbst aktiv werden.“ Seine Schule sei „mit Geldmitteln nicht gerade gesegnet“. Umso mehr freue es ihn, dass die Conti auch an die Schule in der Kasseler Straße gedacht habe.

Die Aktion der Conti war bei der 100-Jahr-Feier des Korbacher Werkes im letzten Jahr zustande gekommen. Neben den Beruflichen Schulen waren bereits die Alte Landesschule und die Louis-Peter-Schule bedacht worden.

 

WLZ, im Juni 2008

 

Zu Gast im Prager Haus der Hoffnung

Fachoberschülerinnen auf Bildungsreise - Thema Soziale Arbeit in der tschechischen Hauptstadt

 

PresseAn der Karlsbrücke: die jungen Frauen der Fachoberschule Richtung Sozialwesen. Foto: nh

Waldeck-Frankenberg. Soziale Arbeit in Prag: Das war das Thema der Bildungsreise für zwölf Mädchen der Fachoberschule, Richtung Sozialwesen. Die Fahrt in die tchechische Hauptstadt wurde gemeinsam mit dem Kreisjugendbildungswerk organisiert. In Prag standen zahlreiche Unternehmungen zu dem Thema auf dem Programm. Betreut wurde die Gruppe von Edgar Schneider (Berufliche Schulen) und Andreas Greif (Kreisjugendbildungswerk).

Erste Station war das „Haus der Hoffnung“, wo versucht wird, Arbeitslose wieder in das Berufsleben einzugliedern. Am Nachmittag stellte Referentin Eva Engelhardt den Teilnehmerinnen ein Asylhaus für Obdachlose vor, die ebenfalls zurück in den Beruf finden sollen.

Der nächste Besuch galt einer Klinik für psychisch kranke Kinder. Für die Jüngsten gibt es einen Kindergarten, damit sie möglichst wie gesunde Kinder aufwachsen können. Am Nachmittag besichtigten die Mädchen das jüdische Zentrum und den jüdischen Friedhofs. Der Tag endete im Schwarzlichttheater Laterna Magika. Das Programm endete mit einer Besichtigung des „Heims der Heiligen Anna“. Diese Einrichtung ist vergleichbar mit dem Lebenshilfewerk.

Zum Abschluss lernten die jungen Frauen Prag bei einer Bootsfahrt auf der Moldau kennen. (nh/ber)

 

HNA - im Juni 2008

 

Reserven für die Welt da draußen nutzen

Berufsfachschüler nach zwei Jahren Ausbildung entlassen

 

PresseHeiß begehrt waren die Fotos der 33 Absolventen aus den Berufsfeldern „Metall- und Elektrotechnik“, „Ernährung und Hauswirtschaft“ und „sozialpflegerische und sozialpädagogische Berufe“. (Foto: den)

KORBACH (den). 33 Schülern der Berufsfachschule wurden gestern ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Daniel Bärenfänger, Lisa Kirscht, Maria Behle, Franziska Otto und Nadia Guerreiro schlossen als Beste ihres Jahrgangs mit einem Schnitt von 2,1 ab.

Die Schüler der Fachbereiche „Metall- und Elektrotechnik“, „Ernährung und Hauswirtschaft“ und „sozialpflegerische und sozialpädagogische Berufe“ haben ihre Prüfungen hinter sich gebracht. „Nutzen sie jetzt die Reserven, die noch in ihnen stecken, für die Welt da draußen“, mahnte Schulleiter Werner Schmal bei seiner Abschiedsrede. „Sie haben bis jetzt gute Leistungen gezeigt, aber es ist immer noch eine Steigerung möglich.“ Angst zu haben sei aber die falsche Einstellung, stattdessen gelte es die Ärmel hochzukrempeln und „weiter geht‘s“.

Eine Diaschau erinnerte, mit musikalischen Einschüben von Olga Hazke am Flügel, an die Erlebnisse der drei Klassen in den letzten beiden Jahren. Die Fahrt nach Tschechien oder der Ausflug auf den Kölner Karneval waren in guter Erinnerung geblieben. Die beiden Klassenlehrerinnen Karin Opel und Anke Lauer präsentierten den Absolventen, Eltern und Freunden im Anschluss das „kölsche Grundgesetz“. Von „Nix bleibt wie es war“ über „Et kütt wie et kütt“ und „Et hätt noch immer jot jejange“ bis zu „Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet“ reichten ihre Ratschläge für die Zukunft. „Erhaltet euch eure kritische Haltung“, forderten sie die Schüler auf, Zustände auch in Zukunft zu hinterfragen.

Lisa Kirscht und Matthias Radtke blickten stellvertretend für ihre Mitschüler auf die vergangenen zwei Jahre zurück. „Wir sind schnell zu einer guten Klassengemeinschaft geworden“, fand Lisa Kirscht. Radtke ergänzte wenig später: „Die klaren Strukturen haben uns geholfen. Ab sofort ist jeder seines Glückes Schmied.“

Als Metall und Elektrotechniker mit den Klassenlehrern Herbert Berghöfer und Günther Kesper haben abgeschlossen: Christoph Bangert, Daniel Bärenfänger, Pascal Korbmacher, Lukas Kunz, Roman Maier, Relin Max Mehrhoff, Matthias Radtke, Nikolaj Schefner, Eugen Stricker und Klaus Unruh.

Im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft wurden von Anke Lauer ausgebildet: Jana Boos, Elisabeth Evstratov, Sandra Haselkamp, Pascal Herrendorf, Vallerie Hohnstein, Lisa Kirscht, Pia Reinfeld, Svenja Schreiber, Fabian Alexander Stiefel und Katarina Weber.

Karin Opel fungierte als Klassenlehrerin für die sozialpflegerischen und sozialpädagogischen Berufe. Im „Opel-Club 06/08 – Mit Vollgas durch das Chaos“ waren Mitglied: Maria Behle, Irina Gauk, Nadia Guerreiro, Claudia John, Orelia Kloos, Fabian Leptich, Marcel Lindenborn, Lisa-Marie Ott, Franziska Otto, Verena Katharina Rohde, Nikita Schmidt, Canan Sert und Jessica Swientek.

 

WLZ, im Juni 2008

 

Einblick ins Ikea-Prinzip

Berufsschüler informierten sich vor Ort über Konzept des schwedischen Möbelhauses

 

PresseSchauten sich im Möbelhaus um: die Auszubildenden und Berufsschüler der Klasse 10EH12 mit Klassenlehrerin Christine Dülfer (links) sowie den IKEA-Mitarbeiterinnen Kirsten Rath und Sandra Enchemendia. Foto: nh

Korbach/KASSEL. Wie schafft es ein Geschäft, dass seine Kunden möglichst viel Zeit im Geschäft verbringen, die Kunden viel kaufen und am Ende damit auch zufrieden sind? Und warum kauft man bei Ikea immer mehr, als man eigentlich vorhatte?

Diesen Fragen sind angehende Verkäufer der Klasse 10EH12 der Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen nachgegangen. Mit Klassenlehrerin Christine Dülfer besuchten die Auszubildenden die Ikea- Niederlassung in Kassel, um sich über Visual Merchandising und Warenpräsentation in der Einrichtungsbranche zu informieren.

Kirsten Rath, bei Ikea Teamleiterin für Interior Design, demonstrierte, wie sie einen Verkaufsraum gestaltet und informierte über die Shop-Planung. Sie war begeistert von dem lebhaften Interesse und den Anregungen der Korbacher Schüler.

Sandra Enchemendia ließ die Auszubildenden bei einer Rallye das Unternehmen erkunden und viele große und kleine Besonderheiten der Verkaufsraumgestaltung entdecken. Zudem ermöglichte sie einen Blick hinter die Kulissen des Einrichtungshauses.

„Die Mitarbeiter von Ikea hatten ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für uns vorbereitet“, sagte Klassensprecher Peter Bastek. Pierre Neige, Azubi bei Aldi, meinte: „Ich habe heute Einblicke in einen ganz anderen Bereich des Handels bekommen, das war sehr interessant.“ Auch die anderen Auszubildenden erhielten neue Ideen für den eigenen Betrieb. „Die Ware mit Leben füllen, das ist oft gar nicht so einfach“, sagte Angela Fuchsberger. Sabrina Mier fügte hinzu: „Wir haben tolle Tipps bekommen von der Schauwerbegestalterin, worauf wir bei der Warenpräsentation besonders achten sollten.“

Anregung für eigenen Betrieb

Klassenlehrerin Dülfer legt Wert darauf, dass die im Unterricht erarbeiteten Inhalte auch einmal außerhalb des eigenen Ausbildungsbetriebs angewendet werden. „Einblicke in möglichst viele Unternehmen bieten die Chance, dass unsere Auszubildenden zum Beispiel Konzepte der Verkaufsraumgestaltung kennen lernen, die sie im eigenen Ausbildungsbetrieb nicht lernen können. Die lebhafte Diskussion über die Vorteile und Nachteile unterschiedlicher Formen der Warenpräsentation hat gezeigt, dass unseren Schülern die hohe Bedeutung der Kundenorientierung bewusst ist und sie dies bei ihren Entscheidungen berücksichtigen.“

Schulleiter Werner Schmal betonte den hohen Nutzen dieses Lehrausflugs: „Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis wird das, was wir in der Schule vermitteln, für die Schüler besser nutzbar. Außerdem festigen und vertiefen die Auszubildenden ihr Wissen nicht nur, sie profitieren auch enorm durch den Austausch mit Experten aus unterschiedlichen Unternehmen.“ (nh/aha)

 

HNA - im Juni 2008

 

Blick hinter die Kulissen

Schüler als Bosse: Tagespraktikanten bei Analyticon in Dalwigksthal

 

PresseZu Gast bei Analyticon in Dalwigksthal: Die stellvertretende Geschäftsleiterin Michaele Karger (links) schaut Tagespraktikantin Nidia Gründel über die Schulter. Foto: Rau

Von Astrid Rau

Dalwigksthal. Von wegen nur dicke Autos fahren, gelegentlich bei Meetings reinschauen und die eigentliche Arbeit andere machen lassen: Was Führungskräfte heimischer mittelständischer und kleiner Betriebe in Wirklichkeit an einem normalen Arbeitstag tun, haben am Donnerstag 13 Zwölftklässler des Beruflichen Gymnasiums Korbach hautnah miterlebt.

Sie waren Teilnehmer des Projekttags „Schüler als Bosse“, zu dem die Wirtschaftsjunioren Waldeck-Frankenberg erstmals interessierte Schüler eingeladen hatten (siehe Hintergrund). Auf Unternehmerseite waren Firmen und Einrichtungen unterschiedlichster Branchen aus dem gesamten Landkreis beteiligt. Zwei der Berufsgymnasiasten, Sven Rose und Nidia Gründel, hat die HNA an ihrem Einsatzort bei Analyticon Biotechnologies, einem Hersteller von Tests für die humangenetische Diagnostik, in Dalwigksthal besucht.

Sven Rose hat bei Analyticon nach der Betriebsführung am Vormittag in die technische Abteilung und in die Forschungsabteilung hineingeschnuppert. Als er davon berichtete, sprühte er förmlich vor Begeisterung: „Respekt vor den Leuten, die so was hinkriegen. Hier steht ein enormer organisatorischer Aufwand hinter, wie es aussieht.“ Obwohl er viel gefragt und „dadurch ein bißchen den Laden aufgehalten“ habe, seien die „Leute hier sehr nett und aufgeschlossen“ gewesen und „es wurden einem alle Fragen beantwortet“. Analyticon-Forscherin Dr. Sonja Vogt nahm Rose mit ins Labor. Hier wurde er „gleich in laufende Projekte eingebunden, das sind keine Schülerversuche“, stellte Vogt klar. „Sehr interessiert“ sei Rose gewesen. Auch wenn Chemie nicht so sein Ding ist, fand der, „das ist ein unheimlich interessantes Gebiet“. Überhaupt sei er „positiv überrascht“, dass es so ein Unternehmen, immerhin ein Mitwettbewerber der Giganten von Roche und Bayer, in Waldeck-Frankenberg gebe.

Nidia Gründel machte ihr Praktikum bei Justiziarin und stellvertretender Vertriebsleiterin Michaela Karger. Beeindruckt sagte die Gymnasiastin, die bereits in der Schule einiges über Marketing und Verkauf gelernt hat: „Man sieht, was die Leute wirklich hier tun.“ Karger erläuterte ihr, wie Vertriebswege und Marketingstrategien in der Praxis aussehen. Auch Gründel staunte, wie aufwändig alles abläuft. Die Schüler haben offensichtlich Eindruck gemacht, das Urteil der Mentorinnen war einhellig: „Die haben superinteressante Fragen gestellt. Von allen Seiten Begeisterung bei den Kollegen.“ Michaela Karger fände es sogar begrüßenswert, wenn sie Nidia Gründel als Auszubildende wiedersehen würde.

 

HNA - im Juni 2008

 

Abiturienten gefeiert wie die Nationalelf

Berufliches Gymnasium verabschiedet Absolventen in der Korbacher Stadthalle

 

Sie haben die Reifeprüfung geschafft: die Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums in Korbach. (Fotos: lb)

KORBACH (lb). Sie haben das „Endspiel“ erreicht: 40 Schüler des Beruflichen Gymnasiums in Korbach haben ihr Abitur plus eine Spezialisierung auf Wirtschaft oder Datenverarbeitung in der Tasche. Bei der Abschlussfeier in der Stadthalle bekamen die Absolventen gestern ihre Zeugnisse überreicht.

Als ob die deutsche Nationalmannschaft einmarschieren würde: Unter pathetischen Klängen von CD und vor stehend applaudierendem Publikum zogen die Abiturienten in die Stadthalle ein. Anklänge an die bevorstehende Fußballeuropameisterschaft gab es reichlich bei der Abschlussfeier des Beruflichen Gymnasiums: von sportlichen Metaphern bis zu Sepp Herbergers unvermeidlichem Zitat: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. “Mittlerweile hat der dritte Jahrgang das Abitur mit Spezialisierung auf Wirtschaft oder Datenverarbeitung an den Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen abgelegt. Das Berufliche Gymnasium gibt es seit fünf Jahren – die Schülerzahlen steigen stetig: „Eine bessere Bestätigung, dass sich das Berufliche Gymnasium bewährt hat, kann es nicht geben“, sagte Erster Kreisbeigeordneter Peter Niederstraßer. Die Absolventen würden beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, weil sie sich auf ein Fachgebiet spezialisiert hätten, prophezeite er den frischgebackenen Abiturienten. „Nutzen Sie die Möglichkeiten und setzen Sie Ihr Wissen gewinnbringend ein“, so sein Appell. Seine Glückwünsche richtete auch Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich aus.„Was auch immer Sie tun, tun Sie es mit Freude und Begeisterung“, gab Schulleiter Werner Schmal den Absolventen mit auf den – beruflichen – Weg. Die Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt seien gut. „Allerdings muss man seine Chancen auch nutzen und aktiv wahrnehmen“, mahnte Schmal.

 

Schlaue Köpfe (v.l.): Marc Battefeld, Olga Ankudin, Sebastian Vach, Wiebke Schmidt und Sebastian Bangert haben ihr Abitur mit einer Eins vor dem Komma gebaut.

 

Die Tutoren der drei Leistungskurse Birgit Tolle-Nelke, Ramona Moshage und Konrad Hackel verabschiedeten ihre Schützlinge mit einer Rede. Aus Schülersicht ließen Ashaki Karin Braun, Matthias Seuthe und Sebastian Stein die vergangenen drei Jahre Revue passieren. Das Duo Mitscher und Messana sorgte mit Rockklassikern „unplugged“ für den musikalischen Rahmen. Jeweils eine Auszeichnung für den besten Notendurchschnitt erhielten Wiebke Schmidt (1,5), Sebastian Vach (1,6), Olga Ankudin, Sebastian Bangert und Marc Battefeld (alle 1,9). Hier die Liste der Absolventen:Leistungskurs Mathematik: Olga Ankudin (Frankenberg-Schreufa), Lidia Bersanov (Korbach), Marlen Büddefeld (Bad Arolsen), Gregor Chmielowski (Korbach), Alexander Eifler (Korbach), Christian Elsner (Vöhl), Waldemar Golbeck (Korbach), Philip Hartmann (Korbach), Wiebke Herguth (Waldeck-Sachsenhausen), Jennifer Jansen (Willingen-Eimelrod), Sebastian Kalide (Frankenberg), Sebastian Stein (Bad Arolsen), Sebastian Vach (Lichtenfels-Goddelsheim) und Sebastian Wolzak (Korbach). Leistungskurs Englisch: Sebastian Bangert (Wirmighausen), Sergej Banin (Korbach), Marc Battefeld (Lichtenfels), Ashaki Karin Braun (Bad Arolsen), Kai Führer (Edertal), Waldemar Kinzel (Korbach), Adelina Maisner (Diemelsee-Adorf), Yvonne Peuster (Korbach), Tanja Rübsam (Edertal), Alexander Schinzel (Bad Arolsen), Wiebke Katharina Schmidt, Andreas Stecher, Volker Wein, Philip Weiss (alle Korbach). Leistungskurs Deutsch: Anna-Maria Burgardt (Bad Arolsen-Helsen), Timo Emden (Korbach), Alexandra Förderer (Basdorf), Rebecca Jirowetz (Waldeck-Höringhausen), David Kaulmann (Korbach), Ina Klassen (Diemelsee-Sudeck), Timo Lockemann (Korbach), Carolin Meyer (Waldeck-Netze), Artur Nesterov (Diemelsee-Adorf), Matthias Seuthe (Korbach), Jonathan Wagener (Waldeck-Höringhausen), Katrin Wrage (Vöhl).

 

WLZ, im Juni 2008

 

Kopfüber zur Sicherheit

Die „Aktion junge Fahrer“ kämpft gegen Drogenmissbrauch im Straßenverkehr

 

Überschlag geprobt: Schüler der Beruflichen Schulen in Korbach haben gestern bei der „Aktion junge Fahrer“ von der Verkehrswacht Deutschland in einem Simulator erfahren können, wie es sich anfühlt, wenn sich ein Auto überschlägt. Foto: Tilman Sanner

Von Tilman Sanner
Korbach.
Viel Spaß mit einem ernsten Thema hatten in den vergangenen zwei Tagen 20 Klassen der Beruflichen Schulen in Korbach: Bei der „Aktion junge Fahrer“ von der „Verkehrswacht Deutschland“ konnten sie an sechs Stationen ganz praktisch erfahren, welche Auswirkungen Alkohol und andere Drogen auf das Fahrverhalten haben können.
Nach einer theoretischen Einführung durften die Schüler unter anderem auf der „Gurtrutsche“ erleben, wie sich ein Aufprall bei simulierten 40 Kilometern pro Stunde anfühlt. „Es war aufregend und hat ein bisschen wehgetan“, sagte Magdalena Böhm, die eine Lehre als Restaurantfachfrau absolviert. „Ich habe den Aufprall nicht so hart erwartet“. Genau diese Erlebnisse sollen ein vorsichtigeres Fahrverhalten der jungen Verkehrsteilnehmer fördern.
Ferdinand Hagenbach von der Verkehrswacht betreut die Aktion zusammen mit acht weiteren Kollegen ehrenamtlich. Nach seinen Angaben hat sich die Zahl der Verkehrstoten pro Jahr in Deutschland im Alter von 18 bis 24 in den vergangenen acht Jahren fast halbiert. Grund sei die zunehmende Sicherheit der Fahrzeuge. „Aber Präventionsarbeit spielt eine große Rolle“, ist Hagenbach überzeugt.

HNA - im Mai 2008

 

Projektwoche schafft neuen Motivationsschub

Unterricht mal anders für angehende Betriebswirte im Hotel- und Gaststättengewerbe

 

Interessante Station während der Projektwoche: das Sheraton-Hotel am Frankfurter Flughafen. (Foto: pr)

KORBACH (r). Die angehenden „Staatlich geprüften Betriebswirte – Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe“ an den Beruflichen Schulen in Korbach führten eine Projektwoche durch. Dazu gehörte auch eine Fahrt an den Rhein.

Begonnen wurde mit einem Assessment-Center, einem in der Wirtschaft und mittlerweile auch im Bereich der Hotellerie gern genutzten Personalauswahlverfahren. In simulierten betrieblichen Alltagssituationen wie z. B. Mitarbeitergesprächen oder Teamsitzungen mussten sich die Studierenden als Führungskraft behaupten. Sie wurden während der Rollenspiele von Uwe Schönrock, Abteilungsleiter der kaufmännischen Abteilung der Beruflichen Schulen, und von den anderen Teilnehmern beurteilt. Danach wurde im Rahmen des Workshops „Image als Erfolgsfaktor – Mein Image 2008“ die Souveränität und Professionalität im Umgang mit Vorgesetzten, Gästen und Kollegen geschult. Die Leitung des Seminars übernahm Gabriele Heitmann vom „Institute of Image Management“ in Kassel. Neben der Weiterentwicklung der Persönlichkeit standen optische Indikatoren im Mittelpunkt des Trainings mit vielen praktischen Übungen. Ein weiterer Schwerpunkt galt den „Soft Skills” und der Business Etiquette im Sinne des „Knigge 2008“. Hier galt das Motto: Fachkompetenz muss man nicht nur haben, man muss sie auch zeigen!Mit Andreas Göbel vom Verein „Mon€y Master” in Kassel wurde am nächsten Tag das Thema Versicherungen und der Abschluss von Verträgen bearbeitet. Erst gab es eine allgemeine Beratung über notwendige Versicherungen für junge Menschen, danach wurden eigene Informationen eingeholt und ausgewertet. Anschließend ging es an den Rhein. Ausführlich erkundet wurde das Sheraton Frankfurt Hotel & Towers am Flughafen. Aufschlussreich war auch das Gespräch mit der stellvertretenden Personalchefin über die Anforderungen einer Führungskraft auf der mittleren Managementebene. Nächste Station war ein ökologisches Weingut in Bacharach. Abgerundet wurde die Fahrt mit einem Besuch beim Hessischen Landtag in Wiesbaden.Beim obligatorischen Feedback am Ende der Projektwoche wurde deutlich, dass das Lernen im Rahmen einer Projektwoche den Studierenden die Möglichkeit bietet, Unterricht auch einmal anders zu erleben, und insbesondere die Teamfähigkeit in der Gruppe fördert. Speziell führten die gesammelten praktischen Erfahrungen im Assessment-Center und im Sheraton dazu, dass mit gestärkter Motivation am Ziel des „Staatlich geprüften Betriebswirtes“ weitergearbeitet werden kann. Ein neuer Jahrgang der Zweijährigen Fachschule für Betriebswirtschaft – Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe – startet im Februar 2009. Unterrichtstage sind Montag und Dienstag. Informationen gibt es unter Tel. 05631/7081 oder unter WLZ, im Mai 2008

 

Realschüler lernen von Berufsschülern

Neue Erkenntnisse und Spaß durch schulübergreifende Zusammenarbeit

 

08-05-09-gastroDie zukünftige Köchin Lena zeigt den Adorfer Schülern, wie Milchreis für das Dessert portioniert wird. (Foto: pr)

DIEMELSEE/KORBACH (r). Die beiden 9. Realschulklassen der Mittelpunktschule Adorf besuchten die Berufsschule in Korbach. Hier ließen sie sich von Auszubildenden der Gastronomieklassen im zweiten Lehrjahr Einblicke in die gastronomischen Ausbildungsberufe Köchin/Koch und Hotelfachfrau/Hotelfachmann geben.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen diente dem pädagogischen Ziel, selbst gesteuertes und kooperatives Lernen bei den Auszubildenden im Gastronomiebereich zu fördern und zu unterstützen. Aber auch die Realschüler gewannen für sie aufschlussreiche Erkenntnisse über den Alltag der „Azubis”. Das gemeinsame Projekt hatte die Themen „Fitmacher Nudeln“ und „Sportlich fit mit gesunder Ernährung“ zum Inhalt. Die Erarbeitung der Berufsschüler begann bereits im Februar und endete kürzlich mit zwei Praxistagen in Lehrküche und Lehrrestaurant der Beruflichen Schulen, an denen das Erlernte angewendet wurde. Unter Anleitung und mit Hilfestellung der zukünftigen Köchinnen und Köche bereitete die eine Hälfte der 9. Klasse mehrere Nudelgerichte, Rohkostteller und Desserts aus Milch und Obst zu. Die andere Hälfte beschäftigte sich unter Anleitung der angehenden Hotelfachleute mit dem Eindecken und Dekorieren der Tische im Lehrrestaurant für das anschließende gemeinsame Mittagessen. Außerdem stellten sie zwei alkoholfreie gesunde Cocktails her. Die Neuntklässler erhielten von den Auszubildenden im Hotelfach eine Einführung in Hygiene, Tischmanieren und fachgerechtem Servieren von Rohkostteller und Dessert. Die auszubildenden Köche zeigten ihren Gästen, wie ein Dessert fachgerecht und ansprechend auf dem Teller angerichtet wird. Auch das gemeinsame Aufräumen und Spülen gehörte dazu. Alle beteiligten Klassen hatten am Ende Gelegenheit, Kritik und Lob zu äußern und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Einig waren sich alle, dass die gemeinsame Durchführung Spaß machte und erfolgreich war.

 

WLZ, im Mai 2008

 

Einblick in die Hochschule

Wirtschafts- und Verwaltungsschüler Korbach/Bad Arolsen zu Besuch in Bielefeld

 

Spannende Tage: Die Klassen 11FOK1 (Klassenlehrerin Christine Dülfer) und 11FOK7 (Klassenlehrer Armin Schwarz) zusammen mit Prof. Dr. Jörg Michael Kleuntje und Antje Güse, Referentin Hochschulmarketing, in Bielefeld.

Korbach. Zwei Klassen der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen besuchten mit ihren Klassenlehrern Christine Dülfer und Armin Schwarz die Fachhochschule in Bielefeld. Dort informierten sich die Schüler, welche Möglichkeiten ihnen die Fachhochschule im Hinblick auf eine akademisch ausgerichtete Berufsplanung bietet.

In einem Einführungsvortrag stellte Prof. Dr. Jörg-Michael Kleuntje das facettenreiche Studienangebot vor. Er ging auf Fragen der Schüler ein und erörterte an konkreten Beispielen den wesentlichen Unterschied zwischen einer Fachhochschule und einer Universität: "Wir an der Fachhochschule verzahnen Theorie und Praxis vom ersten Studientag an. Mit direkten Kontakten zu Unternehmen und hohem Praxisanteil werden die Studierenden von Beginn an mit der realen Arbeitswelt konfrontiert."
Die breite Palette an kombinierten Studiengängen wie Wirtschaftsrecht oder der neu eingeführte Studiengang Wirtschaftspsychologie seien Brückenköpfe zwischen den traditionellen Wissenschaften. Ein breites Netzwerk mit internationalen Partnern biete die Chance Auslandserfahrungen zu machen, die heutzutage unerlässlich seien.
Armin Schwarz betonte die Bedeutung der Kooperation zwischen der Berufsschule und der Fachhochschule: "Es ist uns wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich klare Vorstellungen von Weiterbildungsmöglichkeiten nach ihrer Fachhochschulreife haben. Wir wollen an unserer Schule unseren Beitrag dazu leisten die Tür in eine akademische Laufbahn zu öffnen.
Im Rahmen der zweitägigen Studienfahrt besuchten die Klassen außerdem das Heinz Nixdorf Museumsforum in Paderborn, das größte Computermuseum der Welt. Christine Dülfer, die im Bereich Fremdsprachen und Neue Medien sehr engagiert ist, weist auf die zunehmende Bedeutung von e-learning für den einzelnen Lerner hin: "Medienkompetenz ist inzwischen grundlegende Voraussetzung für jeden weiteren beruflichen Werdegang, immer häufiger ist in der Arbeitswelt die Zusammenarbeit über virtuelle Netzwerke erforderlich. Dabei ist die Arbeitssprache bei internationalen Teams in der Regel Englisch. Deshalb legen wir auf die Kombination von Fachwissen und Medienkompetenz besonderen Wert." (nh/mov)

 

HNA - im Mai 2008

 

 

Sprachen und Auslandspraktika

Azubis auf die Anforderungen des EU-Binnenmarktes vorbereiten

 

Europa-Projekt an der Berufsschule. Miriam Kleyer von der Firma Hewi und Peter Sacher vom IHK-Servicecentrum Waldeck-Frankenberg zusammen mit dem Berufsschullehrer Christoph Lauer in einer Klasse für angehende Industriekaufleute Im zweiten Ausbildungsjahr. (Foto: -es-)

BAD AROLSEN (-es-). Wenn Deutschland seinen Rang als Exportweltmeister auch in Zukunft behalten soll, müssen künftig noch mehr Mitarbeiter in den Unternehmen Fremdsprachen beherrschen. Das war die Botschaft, die gestern beim bundesweiten EU-Projekttag der Industrie- und Handelskammern an den Berufsschulen vermittelt werden sollte.

In Bad Arolsen sprach Miriam Kleyer von der Abteilung für Internationales Marketing bei der Firma Hewi vor einer Klasse angehender Industriekaufleute im zweiten Ausbildungsjahr. Sie erläuterte die strategische Ausrichtung des Bad Arolser Unternehmens auf dem europäischen Markt für Baubeschläge und Sanitärausstattungen.
Wer in dieser Liga erfolgreich spielen möchte, kommt ohne englische und französische Sprachkenntnisse nicht aus. Und wer dann am eigenen Leib erfährt, wie wenig man mit einfachem Schulenglisch ausrichten kann, merkt schnell, dass mindestens ein Aufbaukurs in Business-English angesagt ist. Hier ist auch privates Engagement der Jugendlichen gefordert.
Auch Praktika bei ausländischen Unternehmen oder Firmenniederlassungen deutscher Arbeitgeber können entscheidend für die Karriereaussichten junge Industriekaufleute sein, wie Peter Sacher vom IHK-Servicezentrum Waldeck-Frankenberg unterstrich.
Die Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen unterhalten seit drei Jahren eine Partnerschaft mit einer britischen Berufsschule in London. Im November besuchten die Waldecker Schüler ihre künftigen Berufskollegen in der britischen Hauptstadt, um dort ein gemeinsames Marketing-Projekt zu beginnen. Im April waren die Briten zum Gegenbesuch im Waldecker Land. Auch solche Kontakte sollen dazu beitragen, fit für den europäischen Binnenmarkt zu werden.
Binnenmarkt und die Globalisierung stellen neue Anforderungen an die Mobilität und Flexibilität von Auszubildenden und Arbeitnehmern dar. Bisher kommt das Thema Europa in der Berufsschule nach Meinung von DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun aber nicht nur zu kurz, sondern wird auch wenig praxis- und alltagsnah vermittelt.
Immer mehr Unternehmen brauchten Fachkräfte, die neben einer guten beruflichen Ausbildung auch die Fähigkeit besitzen, über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg mit Unternehmen in ganz Europa und weltweit zusammenzuarbeiten. Deshalb fordert die IHK, dass bereits in der Schule das Interesse und das Verständnis für Europa geweckt wird.

 

WLZ, im Mai 2008

 

„Eine sehr lehrreiche Erfahrung"

Berufliche Schulen: Deutsch-britisches Ausbildungsprojekt ein Erfolg

 

Lobten alle das deutsch-britische Projekt, das im November in England begann, mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel fortgeführt wurde und am Donnerstagabend mit den Präsentationen der Ergebnisse in Korbach seinen Abschluss fand: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer der Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen und des George Monoux Colleges in London. (Foto: md)

KORBACH (md). Im Auftrag der Ausbildungsbetriebe Hewi, Weidemann und Wilke Wurstwaren haben angehende Industriekaufleute, die die Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen im zweiten Ausbildungsjahr besuchen, zusammen mit Azubis aus London Marktstrategien für die Einführung von heimischen Produkten auf dem britischen Markt entwickelt. Am Donnerstagabend stellten die deutsch-britischen Schülerteams ihre Abschlusspräsentation in Korbach vor.

Eine Studienfahrt im November vergangenen Jahres bildete den Auftakt für das gemeinsame Projekt der beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen und dem Sir George Monoux College in London. Es war bereits das dritte Projekt dieser Art und sollte, geht es nach dem Wunsch von Jürgen Burow, Leiter der kaufmännischen Abteilung der Beruflichen Schulen, gar eine feste Institution im Hause werden. „Ich wünsche dem Projekt Zukunft", unterstrich er am Donnerstagabend in der Aula der Beruflichen Schulen in der Korbacher Klosterstraße, wo alle zusammengekommen waren, um der Abschlusspräsentation der Schüler zu folgen. Durch das Projekt hätten die Schülerinnen und Schüler viel an Sprach-, Fach-, und Sozialkompetenz gewonnen - „etwas Größeres kann einem Schule nicht bieten", sprach Jürgen Burow den Schülern und Leitern des deutsch-britischen Projekts Dank und Lob aus: Christine Dülfer (Korbach) und Duane Green (Sir George Monoux College) sowie Esmie Lee, Christoph Lauer und Tina Wenderoth hatten die Federführung in der grenzüberschreitenden Ausbildungsaktion übernommen. Die hatte den Azubis entschiedenen Einsatz abverlangt - und sie gleichermaßen gefördert. Das wurde deutlich, als die jungen Berufsanfänger ihre Abschlussarbeiten präsentierten. Die rund 44 Lehrlinge stellten in insgesamt sieben Gruppen die Ergebnisse ihrer Nachforschungen vor, nutzten dabei professionell ausschließlich die englische Sprache und moderne Mittel der Präsentation. Ob ein „Dynamax-Snack" von Wilke Wurstwaren, ein „Hoftrac" von Weidemann oder ein Seifenspender von Hewi - zu jedem Produkt hatten sie den Markt in England auf seine Einführungschancen abgeklopft, sich mit Produkt, Marktuntersuchungen, Preisstrategien, Verkaufsförderung und Werbung sowie Vertrieb gezielt auseinandergesetzt und den Unternehmen schließlich eine Empfehlung abgegeben, ob und wie sie das Produkt auf dem britischen Markt einführen könnten. Projektleiter Duane Green und Christine Dülfer sowie Abteilungsleiter Burow lobten die Azubis bei der Vergabe der Zertifikate mit den Worten „Ihr wart Spitze, habt eine hervorragende Arbeit geleistet." Dank galt auch den Ausbildungsbetrieben und Auftraggebern. Auch die Auszubildenden waren angetan von dem Projekt. „Es war eine sehr lehrreiche Erfahrung, in dem internationalen Projekt zu arbeiten", unterstrich Nicole Zöllner, die bei Asa-Trafobau in Mengeringhausen ausgebildet wird. „Ich habe viel gelernt - und Sprachhemmungen abgelegt". Auch Johann Scheglow, der bei der Getränkeindustrie Mittelhessen in Korbach ausgebildet wird, lobte das Projekt: „Ich habe mein Englisch verbessert und fand es sehr gut, eine andere Kultur und andere Arbeitsweise kennenzulernen", unterstrich er auf Nachfrage der WLZ.

WLZ - im April 2008

Schule nutzt interaktive Lernplattform

Christine Dülfer

KORBACH. Christine Dülfer, Lehrerin der Beruflichen Schulen Korbach-Bad Arolsen, stellte auf der Moodlemoot 2008 in Heidelberg vor, wie sie die interaktive Lernplattform Moodle für das Projekt der Berufsschule mit dem Sir George Monoux College London einsetzt. Zu der dreitägigen Fachkonferenz hatten die Pädagogische Hochschule Heidelberg und der Verein MoodleSchule eingeladen.
Bei dem Projekt entwickeln Auszubildende der Beruflichen Schulen mit Schülern des Londoner College Marketingstrategien für Produkteinführungen auf dem britischen Markt (wir berichteten). In diesem Schuljahr arbeiten die deutsch-englischen Teams an Strategien für Produkte von HEWI, Weidemann und Wilke Wurstwaren. Die angehenden Industriekaufleute nutzen die Lernplattform, um mit ihren englischen Teammitgliedern Daten auszutauschen, die gemeinsame Arbeit zu planen und zu kommunizieren. Dülfer: „Wir sind eine der ersten Schulen in Hessen, die moodlen. Im englischsprachigen Raum dagegen ist Moodle schon sehr erfolgreich an Schulen und Hochschulen eingerührt."
Lizenzkostenfrei
Moodle ist ein leistungsfähiges und benutzerfreundliches Lernmanagementsystem, das lizenzkostenfrei zur Verfügung steht. Die 400 Teilnehmer der 3. Deutschen Moodle-Konferenz erwarteten Beiträgen aus Schule, Hochschule und Unternehmen. Der Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Unterstützung machen Moodle zu der am weitesten verbreiteten Lernplattform. Moodle wird inzwischen in 196 Ländern eingesetzt. Martin Dougiamas (Perth/ Australien), der Begründer und Kopf von Moodle, freute sich über das Engagement der deutschen Referenten.
Dülfer möchte die Lernplattform über ihr Projekt hinaus nutzen: „Ich bin davon überzeugt, dass wir in Zukunft unsere Schüler und Auszubildenden mithilfe von Moodle verstärkt individuell fördern können." Sie denkt dabei an interaktive Kompensations- oder Vorbereitungskurse auf Abschlussprüfungen. (nh/aha)

HNA - im März 2008

 

In Hörsaal und Alltag bestehen

Erster Uni-Report am Beruflichen Gymnasium - Ehemalige Gymnasiasten berichten vom Studium

 

Berichteten über ihre Uni-Erfahrungen: (von links) Marcel Brand (Universität Paderborn), Dirk Fetzer (Universität Göttingen), Sasha Siedler (Universität Würzburg), Patricia Deiters, Bettina Schattel (beide Universität Kassel) und Abteilungsleiter Uwe Schönrock. Foto: nh

KORBACH. Die Entscheidung, welche Karriere man nach dem Abitur einschlägt, hängt von vielen Faktoren ab. Wer ein Studium beginnen will, muss vorab viele Entscheidungen treffen: Welchen Studien-gang in welcher Stadt an welcher Uni? Da ist es nur hilfreich, wichtige Informationen von Insidern zu bekommen.
So geschehen an den Beruflichen Schulen Korbach. Ehemalige Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums, die seit ein paar Semestern studieren, waren zum Informationsabend gekommen, um den künftigen Abiturienten ihre Erfahrungen zu berichten.
In einer lockeren Präsentation räumten die Vortragenden mit dem Klischee des lang schlafenden Partystudenten ohne Verpflichtungen auf. Neben Informationen - etwa über die Studienorte, Studiengänge, Immatrikulationsmodalitäten, Kosten und Finanzierung - wurden die künftigen Abiturienten auch über die ebenso wichtigen Überlebenstechniken informiert. Sich selbst zu verpflegen und seine Wäsche zu waschen gehören genauso zu den Herausforderungen des Alltags, denen man sich als Student stellen muss, wie Zeitmanagement und die Organisation von Lerngruppen. Dass das Studium viel Engagement und Ausdauer erfordert, war hinterher allen klar. Natürlich spielte auch die Freizeitgestaltung eine wichtige Rolle. Aber nicht nur unter dem Spaß-Aspekt, sondern auch unter der Prämisse, während der Freizeit Kontakte zu knüpfen. Für Oberstudienrat Arno " Leithäuser, der die Veranstaltung initiiert hatte, ist die Pflege alter Kontakte zu den ehemaligen Absolventen und die Knüpfung neuer Kontakte sehr wichtig. Aus diesem Grund hat er eine Internetplattform, den Karriere-Planer, eingerichtet. Ziel ist es, ein Netzwerk aus Kontakten zu Betrieben, Universitäten, Fachhochschulen und anderen Bildungseinrichtungen aufzubauen. Über diese Internetplattform hat Leithäuser die Ehemaligen einfach erreichen können, denn sie fungieren als Kontaktpersonen.
Für die 120 Schüler des Beruflichen Gymnasiums, ihre Lehrer und die ehemaligen Abiturienten war dieser erste Uni-Report ein voller Erfolg. Die Art der Präsentation stellte eine gesunde Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit dar. (nh/aha)

 

HNA - im März 2008

 

Spaß an Technik wecken

Wie dem Ingenieurmangel begegnen? Diskussionsrunde am Beruflichen Gymnasium

 

Blick über die Schulter: Der Vorstandvorsitzende von Kocos-Messtechnik, Thomas Becker, der Schulleiter der Beruflichen Schulen, Werner Schmal, und Conti-Werksleiter Lothar Salokat schauen den Schülern Florian Otto und Sarah Daum beim Programmieren über die Schulter. Letztere ist übrigens die einzige junge Frau in dieser 12. Technikklasse. Foto: Berens

VON ANJA BERENS

KORBACH. 22 000 Ingenieure fehlen derzeit bundesweit, beklagte der Verein Deutsche Ingenieure (VDI) jüngst. Das ist in unserer Region nicht anders, im Gegenteil: Viele junge Menschen kehren nach dem Studium häufig nicht zurück in ihre Heimat.
Der Mangel an Ingenieuren ist folglich Thema großer Unternehmen im Landkreis: „Wir haben viele offene Stellen im Bereich Forschung und Entwicklung", erklärte Conti-Werksleiter Lothar Salokat im gestrigen Pressegespräch, zu dem der Schulleiter der Beruflichen Schulen, Werner Schmal, auch Thomas Becker, Vorstandvorsitzender der Firma Kocos, eingeladen hatte.
Anreiz: Duales Studium
Wie reagieren heimische Firmen auf den fehlenden Ingenieurnachwuchs? Sowohl Salokat als auch Becker verwiesen auf die Möglichkeit des dualen Studiums. Acht Studenten erwerben derzeit bei Conti in Korbach spezifische Praxis- und in Hannover Theoriekenntnisse.
Kocos habe derzeit drei Studenten in dualer Ausbildung, erklärte Becker und verwies auf die Studienakademie in Bad Wildungen, die das Korbacher Messtechnikunternehmen mitgegründet habe. Becker unterstrich die Notwendigkeit, junge Menschen in der Region zu halten oder aber wiederherzulocken.
Dass die Fachrichtung Technik keine favorisierte ist, spiegeln die Schülerzahlen des Beruflichen Gymnasiums wider: Nur ein Drittel belegt den Bereich Technik. Von den bislang 84 vorliegenden Anmeldungen für das neue Schuljahr haben sich 29 für den Bereich Technik entschieden, erklärt Schulleiter Schmal. Er setzt indes darauf, die guten Kontakte zur heimischen Wirtschaft weiter auszubauen. Künftig vielleicht auch, indem Jungeinsteiger mit technischem Abschluss über ihre Berufserfahrung in Schulunterricht berichten.
Wer repariert denn heute noch sein eigenes Fahrrad? (LOTHAR SALOKAT, CONTI)
Auf der Suche nach den Ursachen für den Ingenieurmangel sind sich die Firmenchefs und Berufsschullehrer einig: „Der Spaß an der Technik findet so nicht mehr statt", resümiert Salokat. Der Computer habe den Basteltrieb früherer Generationen abgelöst. Nicht erst in den höheren Schulklassen gelte es, das Interesse von Kindern und Jugendlichen für Naturwissenschaft und Technik zu wecken: „Doch in welchem Alter fangen wir an?", fragte Becker.
Während in den unteren Klassen noch mehr Anreize geschaffen werden müssten, wollen die Berufsschullehrer Eberhard Schwalm und Arno Leithäuser die Schüler der abgehenden Klassen „abholen". Doch die wüssten die wirtschaftliche Situation und Signale wie Massenentlassungen einzuschätzen.
Umso engagierter werben sie um den Fachbereich Technik: Lehrer Herbert Weny, Abteilungsleiter des technischen Bereichs der Schule, erklärt: „Wir gehen auf Elternabende und in die Klassen, und wir ermöglichen jüngeren Schülern Hospitationen."

 

HNA - im März 2008

 

Berufliches Gymnasium: Methodentraining bei Klassenfahrt

KORBACH (r). Kräftezehrend, lehrreich, amüsant: Die Klassenfahrt der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums hatte ein abwechslungsreiches Programm. Statt in den Räumen der Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen verbrachten die 80 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern drei Tage in Kassel. Gute Möglichkeiten, sich besser kennenzulernen, fanden sie beim anspruchsvollen Klettern in der Kletterhalle, beim Eislaufen und beim Kinobesuch. Methodentraining für Präsentationen und Referate standen dagegen in der Jugendherberge im Mittelpunkt. Dort ging es unter Anleitung von Lehrern um Vortragstechnik und Sprachtraining, Internetrecherche und Power-Point-Präsentation sowie um die Bearbeitung von verschiedenen Texten, ihre Strukturierung und Umsetzung in verschiedene Darstellungsformen. Die Universität Kassel war ein weiteres Ziel der Gruppe: Bei einer Führung und Informationsveranstaltung lernten die Schüler die Einrichtung und ihre Angebote kennen, besuchten Vorlesungen, erkundeten die Bibliothek und machten sich mit Methoden zur wissenschaftlichen Quellensuche vertraut. (Foto: pr)

 

WLZ, im März 2008

 

Eigenständigkeit beginnt beim Wäschewaschen

Berufliches Gymnasium veranstaltet ersten „Uni-Report" - Zwei Drittel der Absolventen beginnen Studium

 

Sascha Siedler gab zusammen mit vier weiteren Absolventen des Beruflichen Gymnasiums einen informativen Überblick über das Leben als Student. Der Spaß kam dabei nicht zu kurz. (Foto: den)

KORBACH (den). Nach dem Abitur stehen für die frisch gebackenen Absolventen einige Entscheidungen an, die ihr Leben bestimmen werden. Eine Ausbildung beginnen? Oder doch lieber studieren? Die zweite Möglichkeit beleuchteten am Montagabend fünf erfolgreiche Abgänger des Beruflichen Gymnasiums aus dem ersten Jahrgang 2006. Von der Studienwahl über Wohnen bis zum Arbeiten und Feiern reichte ihre Aufklärungspalette. Dank vielen Witzes und zweier Videos geriet der Vortrag dabei alles andere als steif.

Oberstudienrat Arno Leithäuser hatte den Informationsabend für die rund 250 Schüler der Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 organisiert. Über die hauseigene Internetplattform hatte er Kontakt zu fünf Ehemaligen hergestellt. Marcel Brand (Universität Paderborn), Dirk Fetzer (Uni Göttingen), Bettina Schattel, Patricia Deiters (beide Uni Kassel) und Sascha Siedler (Uni Würzburg) erklärten sich bereit, innerhalb einer Stunde einen Rundumschlag über das Studentenleben abzuliefern.
„Beim Wäschewaschen beginnt die Eigenständigkeit", war der erste verblüffende Satz, den die fünf den anwesenden Schülern präsentierten. Denn im Studium ist Eigenständigkeit gefragt. Die beginnt beim simplen Thema Wäschewaschen und hört bei der Planung des Studiums noch lange nicht auf. Neben handfesten Tipps zur Studienplatzwahl, zur Einschreibung und zur Wohnungssuche kamen auch das Jobben während des Semesters und das Bafög zur Sprache. „Ein vierjähriges Studium kann leicht mal 40 000 Euro kosten", erklärten die Studenten aus eigener Erfahrung. Da sei es besonders wichtig, einen Zeitplan zu haben. Schließlich kommen zur Uni- und Studiengebühr, die jedes halbe Jahr fällig werden, noch Fixkosten wie die Miete und Ausgaben für Lebensmittel und fürs Ausgehen hinzu.
„ Ganz egal, für was ihr euch entscheidet, Hauptsache ist, dass ihr früh genug mit der Planung beginnt", mahnte Anglistikstudent Sascha Siedler. Denn der Vorlauf beim Studium kann schon mal locker ein halbes Jahr dauern.
Für besonderes Interesse beim Publikum sorgte der Abschnitt Feiern. „Aber macht euch da keine falschen Illusionen. Auch wenn man im ersten Semester häufig auf die Unipartys geht, so wird das im Verlauf des Studiums doch etwas ruhiger", waren sich die Vortragenden einig.
Informativ und spaßig zugleich wurde es dann bei den Videos, die den Vortrag immer wieder auflockerten. Sie zeigten zum einen das „Grauen" an der Uni mit überforderten Professoren und gelangweilten Studenten. Zum anderen erklärten sie in „Lach-und-Sachgeschichten" -Manier das Studentenleben von A bis Z. „Eine Lerngruppe bildest du nur, um zu sehen, dass deine Mitstudenten genauso wenig können wie Du." Bei allem Spaß stimmte am Ende aber die Dosis zwischen Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit.
Das sahen auch die Lehrer so. „Wir wollen diesen Abend zu einer regelmäßigen Veranstaltung machen", erklärte Uwe Schönrock, Abteilungsleiter im Beruflichen Gymnasium, abschließend. Der Grund scheint klar: Rund zwei Drittel der Absolventen beginnen nach der Schule ein Studium. „Den Übergang möglichst leicht und einfach zu gestalten - das wollen wir erreichen", schloss sich Schulleiter Werner Schmal an.
Eine Lebensweisheit von Sokrates gaben die Studenten den Schülern noch mit auf den Weg: „Wer denkt, etwas zu sein, hört auf, etwas zu werden." Damit spielten sie auch auf die „ Schlaumeier" -Studenten an, die meinen, alles besser zu wissen. Aufmunterung kam von den Studenten: „Lasst euch von denen nicht einreden, dass ihr das Studium nicht schaffen könnt."

WLZ, im Februar 2008

 

Redekünstler tauschen Argumente aus

Schulverbundswettbewerb Jugend debattiert am Stresemann-Gymnasium

 

Die Teilnehmer der Sekundarstufe I, von links: Nicole Stein, Matthias Hansal, Koordinatorin Claudia Weiß, Annika Höhle, Annalena Pfeiffer und Schulleiterin Dagmar Ipach.
Die Teilnehmer der Sekundarstufe II, von links: René Knipschild, Annika Schäfer, Martin Juhasz und Frauke van der Meer.(Fotos:mo)

BAD WILDUNGEN (mo/jj). Matthias Hansal vom Gustav-Stresemann-Gymnasium und René Knipschild vom Beruflichen Gymnasium in Korbach sind die Sieger des diesjährigen Jugend-debattiert-Wettbewerbs. Der Schulverbundswettbewerb wurde bereits zum dritten Mal in Folge in der Aula des GSG abgehalten.

In zwei Wettbewerben – einer für die Sekundarstufe I und einer für die Sekundarstufe II – standen sich je zwei Teilnehmer gegenüber. Sechs Juroren bewerteten die Sachkenntnis, das Ausdrucksvermögen, die Gesprächsfähigkeit und die Überzeugungskraft der Debattanten.

Jeder Teilnehmer hatte zwei Minuten Zeit für die Eröffnungsrede sowie eine Minute für ein Schlusswort. Dazwischen kam es zu einer zwölfminütigen Aussprache, an denen sich alle Teilnehmer beteiligen konnten. In der Debatte der Sekundarstufe I ging es darum, ob Tierversuche an Affen und Halbaffen verboten werden sollen. Auf der Pro-Seite diskutierten Annalena Pfeiffer (GSE, R10b) und Nicole Stein (GSG, 10b). Ihre Kontrahenten waren Annika Höhle (GSG, 8a) und Matthias Hansal (GSG, 10a).

Nicole Stein zog das Publikum und die Juroren mit ihrer Eröffnungsrede gleich in den Bann. Matthias Hansal überzeugte die Jury hingegen mit seiner großen Sachkenntnis und sicherte sich damit den ersten Platz. Zweite wurde Annalena Pfeiffer, die für ihre ruhige Art und die gelungene Darstellung ihres Wissens gelobt wurde. Den dritten Platz errang Annika Höhle. Trotz der Tatsache, dass sie zwei Jahre jünger als ihre Konkurrenten ist, unterschied sich ihr Ausdrucksvermögen kaum von dem der anderen Debattanten. Die Debatte der Sekundarstufe II behandelte folgende Frage: „Sollen Online-Durchsuchungen von privaten Computern bundesweit erlaubt werden?“ Auf der Pro-Seite debattierten René Knipschild und Martin Juhasz. Beide besuchen die Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums in Korbach.

Annika Schäfer und Frauke van der Meer (GSG, 11) vertraten die Contra-Seite. René Knipschild bekam von den Juroren ein Lob für seine sachliche und ruhige Debattenführung, die ihm dann auch den Sieg einbrachte. Zweite wurde Annika Schäfer.

Als Preis erhielten die zwei Besten aus beiden Debatten mehrtägige Seminare, bei denen professionelle Trainer die Redekunst der Sieger noch verbessern. Wettbewerbskoordinatorin Claudia Weiß bedankte sich bei allen Teilnehmern und den Juroren. „Die Organisation des Wettbewerbs ist zwar immer eine Menge Arbeit, aber ich mache es wirklich gerne. Über die letzten drei Jahre habe ich festgestellt, dass das Niveau stetig gestiegen ist.“ Die hohe Qualität der Debatten lobte auch Schulleiterin Dagmar Ipach. Juroren waren Dagmar Bürling, Tanja Theis, Bernhard Schäfer und die drei Schülerinnen des GSG Ruth Herlin, Sabine Konrad und Julia Schäfer. Alle Juroren hatten zuvor an speziellen Schulungen teilgenommen.

Im Schuljahr 2006/2007 beteiligten sich hessenweit 67 Schulen in 17 Verbünden am Wettbewerb „Jugend debattiert“. Insgesamt betraf dies 10400Schüler ab der Klasse 8 an Haupt-, Real-, Gesamtschulen, Gymnasien und Berufsschulen.

 

WLZ, im Februar 2008

 

„Lebenslanges Lernen" für alle sicherstellen

Projekt Hessen-Campus fördert Zusammenrücken der Bildungsträger im Kreis - Kesper:

 

„Lebenslanges Lernen" ist schon wegen der rasanten technischen Entwicklung erforderlich. Das Projekt Hessen-Campus im Kreis will mit miteinander eng vernetzten Partnern ein entsprechendes Bildungsangebot aufbauen - hier die beiden Sprecher Gerhard Brühl und Hans-Christian Kesper mit den Berufsschülern Arthur Jordan, Lukas Klementowski und Jan Kelsch. (Foto: -sg-)

WALDECK - FRANKENBERG (-sg-).
„Alles fließt", hat der griechische Philosoph Heraklit schon vor 2500 Jahren festgestellt. Und gerade in der Technik ist einiges im Fluss - Beispiel: Vor 30 Jahren haben Setzer die Zeitung noch mühsam mit Bleibuchstaben zusammengebastelt - heute entstehen die Seiten am Bildschirm, Fotos sind digitalisiert, und nebenbei bestücken die Redakteure noch die Seiten im Internet. Die immer rasanteren Umschwünge verändern Berufsbilder. Und das hat Folgen für die Beschäftigten: „Die Halbwertszeit des Wissens verringert sich", stellt der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Gerhard Brühl, fest. Eine Ausbildung absolvieren und dann bis zur Rente die gleichen Arbeiten im Betrieb verrichten? Diese Zeiten sind längst vorbei. „Lebenslanges Lernen" lautet die Zauberformel.
Das stellt nicht nur Anforderungen an die Mitarbeiter - auch die Bildungsträger müssen sich dem Wandel stellen, auch sie müssen sich ständig modernisieren und den geänderten Bedürfnissen der Wirtschaft und der Lernenden Rechnung tragen. Und sie müssen ihre Ressourcen besser nutzen. Eben das will das Kultusministerium mit dem Projekt Hessen-Campus befördern. In der Förderregion Waldeck-Frankenberg haben sich vier Partner zusammengetan:
• die Beruflichen Schulen mit ihren beiden Standorten in Korbach und Bad Arolsen,

• die Hans-Viessmann-Schule mit ihren Berufsschul-Standorten in Frankenberg und Bad Wildungen,

• die Kreishandwerkerschaft und
• die Volkshochschule über den Kreisverband für Erwachsenenbildung.
Ebenfalls eingebunden sind das Staatliche Schulamt in Fritzlar und der Kreis als Schulträger, Weitere Partner sollen gewonnen werden (siehe Kasten): „Alle, die sich mit Bildung beschäftigen, sind eingeladen, mit uns zusammenzuarbeiten", betont Brühl. Allerdings beginne das Projekt im Kreis bewusst „klein und überschaubar". Kassel habe mit 22 Institutionen angefangen - „das ist nicht mehr handhabbar". Und statt theoretischer Konzepte solle Hessen-Campus im Kreis gleich „etwas Handfestes bieten" und konkrete Projekte angehen, die zu einer besseren Effizienz in den Einrichtungen beitragen.
Zur Organisation haben die vier eine „Steuerungsgruppe" eingerichtet, der die Leiter der beiden Beruflichen Schulen, Hans-Christian Kesper und Werner Schmal, VHS-Direktor Manfred Mengel und Gerhard Brühl angehören. Sie hat zwei Sprecher - derzeit sind es Brühl und 'Kesper. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt die Sozialforschungsstelle in Dortmund.
„Deutschland hat keinen anderen Rohstoff als die Köpfe der Mitarbeiter", beschreibt Brühl. Und dem vorhergesagten Bevölkerungsschwund im Kreis von 9,2 Prozent in den nächsten 30 Jahren sei nur zu begegnen, „wenn wir die Menschen hier halten". Dazu bedürfe es ausreichender Arbeitsplätze. Nur: „Dazu müssen die Bildungschancen gut sein." In Zeiten knapper werdender Ressourcen müssten staatliche Schulen und halbstaatliche wie die Berufsbildungszentren der Kreishandwerkerschaft besser zusammenarbeiten: „Wir kommen an einer Vernetzung nicht vorbei", erklärt auch Kesper. Und das will Hessen-Campus erreichen.
Dabei gilt der Grundsatz: „Alles in Korbach zu konzentrieren, geht nicht", sagt Kesper. Angesichts der großen Fläche des Kreises „müssen wir die Bildung zu den Nutzern tragen", fordert auch Brühl. „Wir bekennen uns zur Dezentralität." Es gelte, die fünf Mittelzentren zu stärken.
Für die beiden Beruflichen Schulen bedeute das Projekt eine Öffnung: Neben der dualen Ausbildung und den Vollzeit-Schulangeboten gebe es die Weiterbildung, sagt Kesper. Dabei sei aber genau hinzuschauen, wo dies Sinn ergebe und wo bei der Abstimmung mit den Partnern Einsparpotenziale lägen. Und viele gesetzliche Rahmenbedingungen seien noch nicht geklärt - das Kultusministerium arbeitet daran.
Endziel nach mehreren Stufen ist für die Landesregierung, auch in Waldeck-Frankenberg einen „integrierten Bildungsdienstleister" zu haben, der für alle Altersgruppen vom Kind bis zum Rentner Angebote bereithalte. „Lernen von der Wiege bis zur Bahre", umschreibt es Kesper prägnant.
Allerdings sei es nicht einfach, unterschiedliche Systeme und Philosophien zusammenzupacken - „wir müssen das Konzept behutsam angehen", erklärte Kesper, „Wir brauchen Zeit - und die lässt man uns." Ebenso offen sei, ob eine völlige Verschmelzung der Bildungsträger möglich sei.
Brühls Zukunftsvision: Schon in Kindergarten und Schule führt Hessen-Campus junge Menschen an die Arbeitswelt heran. Ziel sei, „junge Leute früh für bestimmte Tätigkeiten zu begeistern", sagt auch Kesper, er legt allerdings einen weiter gefassten Bildungsbegriff zugrunde, Bildung sei mehr als die berufliche Ausbildung, mahnte er. Deshalb ist er froh, dass die VHS mit an Bord ist.
In der Zusammenarbeit der vier Partner sieht Kesper landesweit „ein Stück weit ein Leuchtturm-Projekt". Und er sieht gute Chancen, dass es auch angenommen wird: „Die Leute im Kreis sind bildungsbeflissen, das ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können."

 

WLZ, im Februar 2008

 

Fachoberschüler erkunden Börsenstandort Frankfurt

 

KORBACH / FRANKFURT (MAIN) (r). Zwei Fachoberschulklassen der Beruflichen Schulen in Korbach und Bad Arolsen haben mit ihren Klassenlehrern Stephanie Rohm und Klaus Reitze das Börsenparkett am Finanzplatz Frankfurt besucht. Hier erfuhren sie unter anderem, dass heute über 90 Prozent der Börsenumsätze standortunabhängig und vollelektronisch abgewickelt werden. Nach dem Besuch der Börse ging es für die Gäste kulturell weiter. Bei der Führung „Man sieht nur, was man weiß" im Museum für Moderne Kunst wurden Werke des 1975 geborenen Künstlers Taryn Simon vorgestellt. Besonders beeindruckt waren die Schüler auch von Bildern bekannter Pop-Art-Künstler wie Roy Lichtenstein und Andy Warhol. Den Abschluss der Tagesfahrt bildete eine geführte zweistündige Stadtrundfahrt vorbei an den Wahrzeichen Frankfurts wie dem Main Tower und dem Römer, durch das Bankenviertel bis hin zum Messegelände. Schulleiter Werner Schmal und der Abteilungsleiter für Wirtschaft und Verwaltung, Jürgen Burow, begrüßen das Lernen an außerschulischen Standorten und damit die Verknüpfung von Theorie und Praxis. - Das Bild zeigt die Klasse 12 FOK 2 mit ihrer Klassenlehrerin Stephanie Rohm zwischen Bulle und Bär, den Wahrzeichen der Börse. (Foto: pr)

 

WLZ - im Februar 2008

 

„Katastrophe sollte uns zu denken geben"

Schüler der weiterführenden Schulen gedenken mit Korbacher Bürgern der Opfer des Nationalsozialismus

 

Schüler der Beruflichen Schulen, der Louis-Peter-Schule und der Alten Landesschule gedenken mit Stadtverordnetenvorsteher Heinz Merl und Bürgermeister Friedrich der Opfer des Nationalsozialismus vor der Gedenktafel „Im Tempel". (Foto: resa)

KORBACH (resa). Nachdenklich und ernsthaft hatten sich die Schüler der Louis-Peter-Schule, der Alten Landesschule und der Beruflichen Schulen auf die Gedenkstunde im Rathaus gestern Morgen vorbereitet. Bereits am Sonntag hatte sich zum 65. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz gejährt.

Leise klingen die ersten Töne der tragenden Kleszmermelodie durch den Sitzungssaal. Musik, die Bilder aus den Geschichtsbüchern lebendig werden lässt und von Ungerechtigkeit und verletzter Menschenwürde erzählt. Kaum ein passenderes Stück als „The Blessing Nigun" von Harrys Freilach hätte die Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus gestern Morgen im Rathaus eröffnen können. Schüler der Alten Landesschule, der

Louis-Peter-Schule und der Beruflichen Schulen gedachten gemeinsam mit politischen Vertretern und vereinzelten Bürgern der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz, die sich am Sonntag zum 65. Mal gejährt hatte. „Wir erinnern heute an mutige Menschen, die Widerstand leisteten, und an verzweifelte Menschen, denen plötzlich aufgrund ideologischer Verblendung das Menschsein abgesprochen wurde", hatte Bürgermeister Klaus Friedrich zu Anfang erklärt. Vernichtungslager wie Auschwitz hätten die Entdeckung gebracht, dass es ein radikales Böses wirklich gebe, so Friedrich. „Und wenn uns die Zeit der NS-Diktatur etwas gelehrt hat", betonte er, „dann vor allem, dass wir jeder Form von Barbarei, die ihre größten Verbündeten in Gleichmütigkeit, Bequemlichkeit, Feigheit und mangelnder Zivilcourage findet, unseren entschiedenen Widerstand entgegensetzen müssen."
Und eben darum ging es auch den mitwirkenden Schülern. „Die Katastrophe sollte uns zu denken geben", betonten die Schüler der Alten Landesschule in ihrer Lesung auf den Spuren der NS-Vergangenheit. Gedenken bedeute auch Nachdenken, und das sei vorwärts gewandt. Eindrucksvoll erzählten die vier Schülerinnen der zehnten Klasse vom Leben der Korbacher Juden, von ihrer Deportation und Ermordung. „Nur sieben der 129 Korbacher Juden kehrten in ihre Heimat zurück", stellten sie erschrocken fest, 42 Andersgläubige seien ermordet worden.
Mit einem leisen Summen begannen dann die Sechstklässler der Louis-Peter-Schule ihren Beitrag. Konzentriert und nachdenklich erzählten sie die Geschichte der Moorsoldaten, ließen ihre Zuhörer musikalisch am Trauern und Hoffen der KZ-Häftlinge teilhaben: Auch die Schüler der Louis-Peter-Schule wollten mitfühlen, sich in die Lage der jüdischen Schüler vor über 70 Jahren hineindenken. Sie hatten ein Tagebuch geschrieben mit möglichen Gedanken eines Jugendlichen im Dritten Reich.
Ob Judenstern oder verbotener Frisörbesuch: Die alltäglichen Dinge, die sich mit dem Hass gegen Juden in Korbach veränderten, fanden hier Platz. „Ich habe eine furchtbare Frisur, seit meine Mutter mir die Haare schneiden muss", ließen sie einen jungen jüdischen Schüler sprechen. Mit einer eindrucksvollen Lesung der Geschichte der 36 Heiligen in jiddischer Sprache gewährten sie der jüdischen Kultur kommentarlos Raum und luden zum Erinnern an.
Bevor die Klassen zur Gedenkstätte „Im Tempel" aufbrachen, sprachen die Landesschüler mit dem „Höre Israel" das traditionelle jüdische Gebet. Nachdenklich und betroffen machten sich dann vor allem die älteren Besucher auf den Weg zum Mahnmal, wo am 10. November 1938 die jüdische Schule und die Synagoge in Flammen standen. Schüler aller drei Schulen legten hier einen Kranz nieder, während der Bürgermeister zum Weiterdenken aufforderte: „Setzen wir gemeinsam gegen das Wegschauen ein Hinschauen, gegen Gleichgültigkeit die Sympathie, gegen Intrigen die Offenheit und gegen Schweigen das Gespräch."

HNA - Sibylle Teuber-Blechschmidt, im Januar 2008

 

Die Welt steht ihnen offen

16 Gastronomie-Auszubildende haben an der Berufsschule Lehrzeit abgeschlossen

 

Wohl bekomm's: Gesamtprüfungsbeste wurde Hotelfachfrau Ramona Lange, die im Stryckhaus in Willingen ihre Lehrzeit verbrachte. Ihre Prüfer, wie Bernd Plappert und Regina Kesper, legten auch Wert auf vorbildliche Kundenorientierung der Prüflinge. Fotos: Rau

KORBACH. Nun steht ihnen die Welt offen: Mit Erfolg haben gestern 16 Gastronomie-Auszubildende ihre Lehrzeit abgeschlossen. In einem Prüfüngsmarathon von bis sechs Stunden zeigten die Prüflinge im Lehrrestaurant der Beruflichen Schulen Korbach ihr praktisches Können. Die Prüfungsaufgaben waren an Situationen orientiert, die im Hotel und Restaurant täglich vorkommen. Zu den Fähigkeiten, die die jungen Leute unter Beweis stellen sollten, zählten darum auch Arbeitsorganisation einschließlich Planung und Zeitmanagement und das Gespräch mit dem Gast.
Die angehenden Köche erstellten aus einem Warenkorb ein mehrgängiges Menü zu erstellen. In der Prüfung muss alles sitzen. Die Prüfer kontrollieren auch, ob der Zeitplan eingehalten wird. Genauso wie Hygiene am Arbeitsplatz oder das Anrichten.
Außerdem haben die Köche eine Menükarte hergestellt.

Wichtig ist, dass der Aufbau stimmt: rechts steht die Menüfolge, links die Getränkeempfehlung. Köche müssen auch wissen, zu welchen Gericht welcher Wein passt: „Zu Suppe reicht man kein Getränk, die ist ja schon flüssig", erläuterte Prüfungsvorsitzender Küchenmeister Walter Saure (Sauerländer Hof Willingen).
Bei der Fachkraft im Gastgewerbe und den Hotel- und den Restaurantfachfrauen hieß das Thema „Goldene Hochzeit". Sie sollten unter anderem den fiktiven Gästen Festmenüs einschließlich Getränken präsentieren und die Tische vorschriftsmäßig und stilvoll eindecken.
Bei der Zeugnisausgabe erinnerte Prüfungsausschuss-vorsitzende Ingrid Brüne-Frisch: „Nur wer sich ständig weiter qualifiziert", könne in der Arbeitswelt bestehen. Mit Blick auf den steten Personalbedarf in der Gastronomie sagt sie: „Wir hoffen, dass Sie unserer Branche treu bleiben. Wir brauchen sie."

Kalbsroulade in Kohlblättern: Prüfungsbester Koch-Auszubildender Ismail Tufan (Maritim Hotel, Bad Wildlingen) lässt sich auch unter Stress nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

 

Fachkraft: Anastasia Giedraitis (BWF Beschäftigungsgesellschaft); Restaurantfachfrauen: Stephanie Emmerich (Rasthof Diemelstadt), Silke Gerke (Sauerlandstern Willingen), Angela Schäfer (Georg-Friedrich-Kasino Mengeringhausen), Melanie Eckel (Stryckhaus Willingen), Annemarie Schmidtke (privat); Hotelfachfrauen: Anna Maron (Fewotel Sauerlandtreff Usseln), Isabell Heinemann (Sauerlandstern), Ramona Lange (Stryckhaus Willingen), Carolin Tilp (Rüters Parkhotel Willingen), Lisa Ehrhardt (Landgasthof Sauer Eimelrod), Stefanie Herold (Upländer Hof Schwalefeld), Diana Schildlein (privat); Köche: Toni Simon (Brauhaus Willingen), Olga Jegel (Beschäftigungsgesellschaft Bad Wildungen)und Ismail Tufan (Maritim Bad Wildungen). Zusätzlich wurden Tufan, Giedraitis, Emmerich und Lange als beste Prüflinge und Gerke für das beste Berufsschulzeugnis ausgezeichnet.

HNA - Astrid Rau, im Januar 2008

 

„Perspektiven sind so gut wie lange nicht mehr"

Fünfte Messe „Berufe im Gastgewerbe" am 27. Januar im Willinger Haus des Gastes

 

Laden zum fünften Mal zu einer Berufsmesse für das Gastgewerbe nach Willingen ein: Dirk Schmid von den Beruflichen Schulen sowie Ute Hetzler und Manfred Hamel von der Agentur für Arbeit (v. r.). (Foto: md)

KORBACH/WILLINGEN (md). Berufe im Gastgewerbe - wer sie wählt, habe beste Chancen auf einen Ausbildungsplatz und einen Job nach der Lehre. Das versicherten gestern Vertreter der Agentur für Arbeit und der Beruflichen Schulen und laden zum fünften Mal zu einer Berufsmesse für das Gastronomiegewerbe nach Willingen ins Haus des Gastes ein: Am Sonntag, 27. Januar, wollen sie zusammen mit Betrieben und anderen Institutionen über Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven informieren.

Ziel der Veranstaltung sei es, heimischen Schülerinnen und Schülern die Bandbreite an Berufen im Gastgewerbe vorzustellen. So gebe es neben Koch und Hotelfachmann noch viele andere interessante Berufe - die reichen vom Hotelkaufmann und Restaurantfachmann über die Fachkraft für Systemgastronomie bis zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit. Außerdem seien die Weiterbildungschancen gut - etwa über eine exklusive dreijährige Teilzeitschule in Korbach zum Betriebswirt, der einem dann alle Tore in die besten Betriebe Europas öffne, sagt Dirk Schmid, Leiter der Abteilung Ernährung und Hauswirtschaft an den Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen.
„Die Perspektiven sind so gut wie lange nicht mehr", bestätigt Manfred Hamel, Leiter des operativen Bereichs bei der Agentur für Arbeit in Korbach, mit Blick auf den Ausbildungsmarkt. Schon im Januar sei die Schallgrenze von 1000 gemeldeten Lehrstellen überschritten worden; der Ausblick für 2008 sei „ sehr gut". Dabei komme ein Drittel aller gemeldeten Ausbildungsstellen aus dem Gastgewerbe, erklärt er. Der Grund: Durch Fachkräftemangel gibt es einen Stellenüberhang, weshalb die Betriebe wieder vermehrt auf Ausbildung setzen. Im Jahr 2007 seien vier Ausbildungsstellen im Gastgewerbe nicht besetzt worden; Teil- und Schichtdienst sei das größte Hemmnis bei der Entscheidung für Berufe in dem Bereich. Doch die Vorzüge seien unübersehbar, das breite Berufsangebot und gute Übemahmeaussichten dabei nur wenigen Schülern bekannt. Die Messe soll das ändern. Um auf die Veranstaltung am 27. Januar in Willingen aufmerksam zu machen, hat die Agentur für Arbeit 1250 Elternbriefe versandt an Schulabgänger der Jahre 2008 und 2009, erklärt Kamels Kollegin Ute Hetzler.
Mithilfe der Messe will der „Qualiätszirkel zur Verbesserung der Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe" als Organisator nicht nur die Vorzüge der Berufe irn Gastgewerbe hervorheben -sondern auch motivierte Auszubildende gewinnen, erklärt Schmid. In Zusammenarbeit mit Betrieben aus Willingen und anderen Orten Wird am 27. Januar von 13 bis 17.30 Uhr im Willinger Haus des Gastes einiges geboten. Zehn Betriebe beteiligen sich an der Messe und bieten Betriebsführungen an. Ein Bus fährt dabei die weiter entfernt liegenden Hotels an.
Im Haus des Gastes informieren die Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen über die Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten im Gastgewerbe; die Agentur für Arbeit bietet Berufsberatung: Die AOK wartet mit einem Bewerbungs-Checkup und der Überprüfung ' mitgebrachter Bewerbungsunterlagen auf, die Techniker-Krankenkasse gibt Informationen rund um das Thema „gesunde Karriereplanung" und Tipps zum Thema Bewerbung.
Auszubildende präsentieren die Herstellung von Crepes, eine Cocktailbar, das Flambieren, Tischdekorationen und die Gestaltung besonderer Anlässe. Außerdem gibt es eine Tombola mit interessanten Preisen.

WLZ, im Januar 2008

 

Sprachlich fit für den Beruf

Sechs Prüflinge haben in Korbach ein spezielles Fremdsprachenzertifikat bestanden

 

Die Prüflinge: Manuel Runzheimer, Julian Rauff, Tobias Krumbholz, Alexander Runzheimer, Janine Weise, Christine Borgner.

KORBACH. Vier Köche und drei Restaurantfachleute aus Marburg haben sich an den beruflichen Schulen in Korbach der Prüfung für das Fremdsprachenzertifikat der Kultusministerkonferenz (KMK) gestellt. Sechs Prüflinge haben bestanden.
Im schriftlichen Prüfungsteil hieß es für die Köche, Arbeitsanweisungen zu folgen, eine Bedienungsanleitung zu übersetzen und typische Tätigkeiten in der Küche zu beschreiben. Die Restaurantfachleute mussten unter anderem einen Brief in englischer Sprache verfassen und einen englischen Fachtext ins Deutsche übertragen.
In der anschließenden mündlichen Prüfung mussten sich die Prüflinge in Dreiergruppen zusammensetzen und sich einer berufstypischen Situation stellen, zum Beispiel die Neueröffnung eines Restaurants besprechen. Das KMK-Fremdsprachenzertifikat bescheinigt den Absolventen, dass sie über spezielle Fremdsprachenkenntnisse verfügen, die im ausgeübten Beruf erforderlich sind. In Korbach wird die Prüfung in drei Schwierigkeitsstufen für Restaurantberufe, Hotelberufe und Kochberufe angeboten.
Die Schwierigkeitsstufen basieren auf dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen, in dem detailliert beschrieben wird, welche Fähigkeiten in verschiedenen Stufen beherrscht werden. Das Zertifikat ist für diejenigen sinnvoll, die für eine Bewerbung Englischkenntnisse nachweisen müssen oder sich im Ausland bewerben möchten.
Für die Prüfung in Korbach können sich Schüler aller beruflichen Schulen in Hessen anmelden, (nh/mtx)

 

HNA - im Januar 2008

 

Universität auf den Zahn gefühlt

Berufsschüler in Marburg

 

KORBACH (r). Die künftigen Zahnmedizinischen Fachangestellten des zweiten und dritten Ausbildungsjahres der Beruflichen Schulen in Korbach und Bad Arolsen haben die Zahnklinik der Philips-Universität in Marburg erkundet. Dort berichtete Cyril Niederquell, angehender Zahnarzt aus Korbach, eingehend über den Studiengang der Zahnmedizin.
Er gewährte den Auszubildenden einen Einblick in die einzelnen Seminare. In diesem Rahmen stellte er auch die Möglichkeit eines Auslandspraktikums vor. So hat Niederquell gemeinsam mit seinem Studienpartner Martin Augenstein mehrere Wochen im Ausland verbracht. Dafür waren sie in den Semesterferien zwölf Wochen unterwegs und davon acht Wochen auf Samoa. Mit Spenden in Form von medizinischen- und zahnärztlichen Materialien, wie Desinfektionsmittel oder Füllungsmaterialien im Wert von 30000 Euro, machten sie sich auf den Weg in die Südsee. Dabei halfen sie tatkräftig bei der zahnmedizinischen Versorgung der dort oft sehr armen Bevölkerung mit.
Schließlich führte Cyril Niederquell die Zahnmedizinischen Fachangestellten durch die Übungsräume der Universität. Dort wird den Studierenden das Können eines Zahnarztes an Hand von Phantomköpfen und später natürlich auch an Patienten beigebracht. So wird das theoretische Wissen unmittelbar mit der Praxis verknüpft.

 

WLZ - im Januar 2008

 

 


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Aktualisiert durch Volker Scharfe am Donnerstag, 05. März 2009 um 10:18